Januar 2026
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Lavender
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Re: Januar 2026
Genesis - Selling England By The Pound (1973)
Heute ist mir mal wieder nach Genesis.
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„Musik ist eine Welt für sich, mit einer Sprache, die wir alle verstehen." Stevie Wonder
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Alexboy
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Alexboy
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Alexboy
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reform
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Re: Januar 2026
Aphodyl - MAGNET
Die Titel "Magnet" und "Fly" ist in der Besetzung: Biene an den Key´s / Theremin, Holli am Schlagzeug / Gesang, André Gitarre, Arno Bass
Der Titel "Time" ist in der Besetzung: Biene Schlagzeug /Key´s / Theremin, Holli Gitarre / Gesang, André Gitarre, Arno Bass
veröffentlicht am 1. Januar 2012
https://aphodyl.bandcamp.com/music

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veröffentlicht am 1. Januar 2012
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„Ich reagiere allergisch auf den Begriff Work-Life-Balance“
Sebastian Ebel, der Chef des Reisekonzerns Tui - Also, nebenbei bemerkt: Ich persönlich: AUCH !
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badger
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Re: Januar 2026
Rory war mit der ersten Taste, die aber vom Manager in 'Fendermen' umgetauft wurde, 1966 im Big Apple/Hamburg; Johnny Campbell -Drums;Louder Than Hell hat geschrieben: ↑Sa 10. Jan 2026, 12:00Schau an und wieder eine Wissenslücke gefüllt. Die Begleitmusiker Eric Kitteringham und Norman Damery, wenn sie hier denn tatsächlich mitgewirkt haben sollten, sagen mir rein gar nichts .....badger hat geschrieben: ↑Sa 10. Jan 2026, 11:18 Rory Gallagher - In The Beginning (Emerald Gem 1967)
das eigentliche Taste-Debut wurde bis 1974 zurückgehalten, als Rory schon lange unter eigenem Namen firmierte. Hier gibts die schon 2. Besetzung (die erste,
vor dem Hamburger Aufenthalt, machte keine Plattenaufnahmen). Zur dritten, bekannten Besetzung wurde die Rhythmusgruppe erneut ausgetauscht.
Auf manchen Covern wird aus Profitgründen behauptet, daß es sich um die 3. Besetzung handelt (Wilson; McCracken), das ist aber inkorrekt.
Oliver Tobin - Bass. Keine offiziellen Aufnahmen und auch keine Boots sind bekannt.
Eric Kitteringham und Norman Damery, beide aus Cork, beide beim 2. Hamburg-Gastspiel Rorys dabei, sind nie woanders als auf der ersten Taste polizeilich in Erscheinung getreten; also zumindest keine Plattenaufnahmen. Allerdings spielt diese Besetzung auch noch auf den ersten vier Stücken der 'Top Gear'-Radio-Show (BBC) von 1968;
bei den restlichen Nummern sind dann McCracken/Wilson an Bord.

diese Scheibe dürft ihr aber eh nicht haben........
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Emma Peel
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Re: Januar 2026
Leonard Cohen "Songs From A Room" -1969-
Intime und poetische Tiefe seiner Texte sind erneut die Blaupause seines Albums. Alles ist somit sehr persönlich gemeint. Musikalisch ist es wieder sehr schlicht gehalten, glänzt aber mit einer opulenten Verletzlichkeit.

Intime und poetische Tiefe seiner Texte sind erneut die Blaupause seines Albums. Alles ist somit sehr persönlich gemeint. Musikalisch ist es wieder sehr schlicht gehalten, glänzt aber mit einer opulenten Verletzlichkeit.

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Lavender
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Re: Januar 2026
Iron Maiden - Killers (1981)
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Louder Than Hell
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Louder Than Hell
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Re: Januar 2026
Schon witzig. Die drei von dir geposteten Fugazi Platten stehen auch hier, weitere allerdings nicht .....
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Tranceformer
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Re: Januar 2026

Various – Love And Peace Festival (Polydor 2675023)
Der Titel und das ikonische Cover dieser 3-LP-Box suggerieren auf den ersten Blick ein authentisches Dokument des legendären Fehmarn-Festivals vom September 1970. Doch der Schein trügt: Alles an der „Live-Atmosphäre“ ist ein großer Irrtum. Es handelt sich hierbei um einen satten Fake-Faktor, den Polydor damals bewusst einbaute.
Die drei Platten wurden so gemischt, dass zwischen den Titeln künstliche Applaus-Sequenzen eingefügt wurden, um den Eindruck eines durchgehenden Festival-Erlebnisses zu erwecken. Tatsächlich traten viele der enthaltenen Künstler – wie Cream, Blind Faith oder The Lovin' Spoonful – auf Fehmarn gar nicht auf.
In Wahrheit ist die Box eine kommerziell motivierte Zusammenstellung des damaligen Polydor-Katalogs, um vom „Woodstock“-Hype und dem Spirit der Hippie-Ära zu profitieren. Dennoch hat die Medaille eine glänzende Kehrseite: Musikalisch wird hier ein brillanter Querschnitt durch den Blues- und Psychedelic-Rock der späten 60er Jahre geboten. Da es sich überwiegend um Studioaufnahmen oder bereits veröffentlichte, professionelle Live-Tracks handelt, ist die Klangqualität durchweg hervorragend.
Die Mischung ist trotz der fragwürdigen Vermarktung erstklassig. Hier die wichtigsten Stationen dieser 3-LP-Reise:
Jimi Hendrix: Eröffnet das Set druckvoll mit „Who Knows“ (Live-Version der Band of Gypsys).
John Mayall: Ein echtes Highlight ist das sechsminütige, atmosphärische „The Laws Must Change“.
The Who: Sind mit ihrer unbändigen Energie in „Magic Bus“ und „Summertime Blues“ vertreten.
Eric Burdon & The Animals: Steuern die Klassiker „River Deep, Mountain High“ und „Ring Of Fire“ bei.
Taste (Rory Gallagher): Überzeugen mit ihrem rohen Blues-Rock („Same Old Story“, „Sinner Boy“).
Eric Clapton: Ist gleich mehrfach präsent – sowohl solo („Bottle Of Red Wine“) als auch mit seinen Supergroups Cream („Sweet Wine“) und Blind Faith („Had To Cry Today“).
Weitere vertretene Künstler:
Richie Havens („With A Little Help From My Friends“)
Melanie („Peace Will Come“)
Stone The Crows („Friend“)
Ginger Baker’s Air Force („Da Da Man“)
Ray Owen’s Moon (mit einer starken Version von „Voodoo Chile“)
Mandrill („Rollin' On“)
Zusammenfassend lässt sich feststellen: Die Box ist eine künstlich auf „Live“ getrimmte Best-of-Sammlung, die die Atmosphäre ihrer Zeit zwar perfekt einfängt, aber kein Dokument der tatsächlichen Auftritte auf Fehmarn ist. Titel und Cover versprechen etwas, das die Box nicht hält – wer sich jedoch vom „Live-Fake“ nicht stören lässt, erhält ein musikalisch hochkarätiges Zeitzeugnis in exzellenter Audio-Qualität.
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BRAIN
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Re: Januar 2026
Steven Wilson – The Overview (2025)
Steven Wilson veröffentlicht mit The Overview ein Album, dass sich bewusst jeder Schnellverwertung entzieht und genau darin seine Stärke findet.
Zwei Longtracks bilden ein geschlossenes Konzept, dass weniger auf klassische Songs setzt als auf einen durchgehenden musikalischen Gedankenfluss.
Wilson blickt aus der Distanz des Alls auf die Menschheit und übersetzt dieses Gefühl von Größe, Leere und Bedeutungslosigkeit in Klang.
Musikalisch verbindet er elektronische Texturen mit Rock auf höchstem Niveau.
Der Sound ist kühl, transparent und extrem detailreich, jede Schicht hat ihren Platz. Melodien tauchen auf, entfalten sich kurz und ziehen sich wieder zurück, ohne jemals gefällig zu werden.
Emotion entsteht hier nicht durch Pathos, sondern durch Spannung, Raum und Dynamik.
Dieses Album ist kein Wohlfühlprodukt, sondern ein klares Statement gegen Beliebigkeit und musikalische Routine.

Steven Wilson veröffentlicht mit The Overview ein Album, dass sich bewusst jeder Schnellverwertung entzieht und genau darin seine Stärke findet.
Zwei Longtracks bilden ein geschlossenes Konzept, dass weniger auf klassische Songs setzt als auf einen durchgehenden musikalischen Gedankenfluss.
Wilson blickt aus der Distanz des Alls auf die Menschheit und übersetzt dieses Gefühl von Größe, Leere und Bedeutungslosigkeit in Klang.
Musikalisch verbindet er elektronische Texturen mit Rock auf höchstem Niveau.
Der Sound ist kühl, transparent und extrem detailreich, jede Schicht hat ihren Platz. Melodien tauchen auf, entfalten sich kurz und ziehen sich wieder zurück, ohne jemals gefällig zu werden.
Emotion entsteht hier nicht durch Pathos, sondern durch Spannung, Raum und Dynamik.
Dieses Album ist kein Wohlfühlprodukt, sondern ein klares Statement gegen Beliebigkeit und musikalische Routine.
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Zarthus
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BRAIN
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Re: Januar 2026
Die Finnen liefern hier puren Jazzrock-Prog ab, voll mit virtuosen Soli von Gitarre und Sax, langen Jams und einer Colosseum-ähnlichen Dynamik.
Für Fans von Canterbury-Sound oder frühem Zappa unschlagbar!
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BRAIN
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Re: Januar 2026
Camel – Dust and Dreams (1992)
Dust and Dreams zeigt Camel von ihrer leisesten und zugleich stärksten Seite.
Das Album setzt auf Atmosphäre, Melodie und innere Spannung statt auf Virtuosenzirkus.
Andrew Latimers Gitarre erzählt mehr als tausend Noten und trägt die Musik mit Wärme und Gefühl.
Die Arrangements sind transparent auf Stimmung gebaut.
Kein spektakulärer Prog, sondern zeitlose Eleganz mit großer emotionaler Wirkung.

Dust and Dreams zeigt Camel von ihrer leisesten und zugleich stärksten Seite.
Das Album setzt auf Atmosphäre, Melodie und innere Spannung statt auf Virtuosenzirkus.
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Die Arrangements sind transparent auf Stimmung gebaut.
Kein spektakulärer Prog, sondern zeitlose Eleganz mit großer emotionaler Wirkung.
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Emma Peel
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Re: Januar 2026
Willie Watson "Same" -2024-
Watson mischte lange bei der Rootsband Old Crow Medicine Show, ehe sich ihre Wege vor gut 10 Jahren trennten. Seine Solokarriere begann zögerlich und setzt mit diesem dritten Album ein entsprechendes Ausrufezeichen.

Watson mischte lange bei der Rootsband Old Crow Medicine Show, ehe sich ihre Wege vor gut 10 Jahren trennten. Seine Solokarriere begann zögerlich und setzt mit diesem dritten Album ein entsprechendes Ausrufezeichen.

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Maranx
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Re: Januar 2026
FM – "Direct To Disc" (1978/Remaster 2013)
Ein progressives Rock-Trio aus Toronto, Kanada mit einem 2-Track-Album. Die 2 Tracks bestechen durch komplexe Arrangements und virtuose Darbietungen und vereint symphonische, elektronische, Rock- und Jazz-Elemente. Ein Album, das für seine innovative Aufnahmemethode bekannt ist: Die Musik wurde ohne Nachbearbeitung direkt von den Masterbändern auf Vinyl überspielt. Die remasterte CD klingt klasse!

Ein progressives Rock-Trio aus Toronto, Kanada mit einem 2-Track-Album. Die 2 Tracks bestechen durch komplexe Arrangements und virtuose Darbietungen und vereint symphonische, elektronische, Rock- und Jazz-Elemente. Ein Album, das für seine innovative Aufnahmemethode bekannt ist: Die Musik wurde ohne Nachbearbeitung direkt von den Masterbändern auf Vinyl überspielt. Die remasterte CD klingt klasse!

If you think you are too old to rock'n'roll then your are!
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Re: Januar 2026
Das Konzeptalbum hätte man auch als perfekte Grundlage für eine Verfilmung nutzen können. In der Tat vermittelt die eher melancholische Grundstimmung einen mitreißenden Hörfluss. Die vertraute Dynamik früherer Werke vermisst man in keiner Weise und wären für dieses Werk auch fehl am Platz gewesen. Schönes Comeback einer etwas in Vergessenheit geratenen Band.BRAIN hat geschrieben: ↑Sa 10. Jan 2026, 21:46 Camel – Dust and Dreams (1992)
Dust and Dreams zeigt Camel von ihrer leisesten und zugleich stärksten Seite.
Das Album setzt auf Atmosphäre, Melodie und innere Spannung statt auf Virtuosenzirkus.
Andrew Latimers Gitarre erzählt mehr als tausend Noten und trägt die Musik mit Wärme und Gefühl.
Die Arrangements sind transparent auf Stimmung gebaut.
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Re: Januar 2026
Rainbow - Difficult To Cure (1981)
Difficult to Cure ist das fünfte Rainbow-Album aus dem Jahr 1981 und markiert eine weitere Kommerzialisierung des Sounds der Band. In einem Interview mit der britischen Musikzeitschrift Sounds erklärte Blackmore offen seine Vorliebe für Foreigner, und der frühere Sänger Ronnie James Dio bezeichnete diese Phase von Rainbow als "Foreigner Junior".
Difficult to Cure ist das fünfte Rainbow-Album aus dem Jahr 1981 und markiert eine weitere Kommerzialisierung des Sounds der Band. In einem Interview mit der britischen Musikzeitschrift Sounds erklärte Blackmore offen seine Vorliebe für Foreigner, und der frühere Sänger Ronnie James Dio bezeichnete diese Phase von Rainbow als "Foreigner Junior".
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Re: Januar 2026
Das ist in der Tat eine schöne Songzusammenstellung, auch wenn bei den Liveaufnahmen etwas getrickst wurde.Tranceformer hat geschrieben: ↑Sa 10. Jan 2026, 17:55
Various – Love And Peace Festival (Polydor 2675023)
Der Titel und das ikonische Cover dieser 3-LP-Box suggerieren auf den ersten Blick ein authentisches Dokument des legendären Fehmarn-Festivals vom September 1970. Doch der Schein trügt: Alles an der „Live-Atmosphäre“ ist ein großer Irrtum. Es handelt sich hierbei um einen satten Fake-Faktor, den Polydor damals bewusst einbaute.
Die drei Platten wurden so gemischt, dass zwischen den Titeln künstliche Applaus-Sequenzen eingefügt wurden, um den Eindruck eines durchgehenden Festival-Erlebnisses zu erwecken. Tatsächlich traten viele der enthaltenen Künstler – wie Cream, Blind Faith oder The Lovin' Spoonful – auf Fehmarn gar nicht auf.
In Wahrheit ist die Box eine kommerziell motivierte Zusammenstellung des damaligen Polydor-Katalogs, um vom „Woodstock“-Hype und dem Spirit der Hippie-Ära zu profitieren. Dennoch hat die Medaille eine glänzende Kehrseite: Musikalisch wird hier ein brillanter Querschnitt durch den Blues- und Psychedelic-Rock der späten 60er Jahre geboten. Da es sich überwiegend um Studioaufnahmen oder bereits veröffentlichte, professionelle Live-Tracks handelt, ist die Klangqualität durchweg hervorragend.
Die Mischung ist trotz der fragwürdigen Vermarktung erstklassig. Hier die wichtigsten Stationen dieser 3-LP-Reise:
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John Mayall: Ein echtes Highlight ist das sechsminütige, atmosphärische „The Laws Must Change“.
The Who: Sind mit ihrer unbändigen Energie in „Magic Bus“ und „Summertime Blues“ vertreten.
Eric Burdon & The Animals: Steuern die Klassiker „River Deep, Mountain High“ und „Ring Of Fire“ bei.
Taste (Rory Gallagher): Überzeugen mit ihrem rohen Blues-Rock („Same Old Story“, „Sinner Boy“).
Eric Clapton: Ist gleich mehrfach präsent – sowohl solo („Bottle Of Red Wine“) als auch mit seinen Supergroups Cream („Sweet Wine“) und Blind Faith („Had To Cry Today“).
Weitere vertretene Künstler:
Richie Havens („With A Little Help From My Friends“)
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Ginger Baker’s Air Force („Da Da Man“)
Ray Owen’s Moon (mit einer starken Version von „Voodoo Chile“)
Mandrill („Rollin' On“)
Zusammenfassend lässt sich feststellen: Die Box ist eine künstlich auf „Live“ getrimmte Best-of-Sammlung, die die Atmosphäre ihrer Zeit zwar perfekt einfängt, aber kein Dokument der tatsächlichen Auftritte auf Fehmarn ist. Titel und Cover versprechen etwas, das die Box nicht hält – wer sich jedoch vom „Live-Fake“ nicht stören lässt, erhält ein musikalisch hochkarätiges Zeitzeugnis in exzellenter Audio-Qualität.
Eine Geschichte am Rande: Im September 1970 haben wir unsere damalige Klassenreise in Burg auf Fehmarn verbracht und in dieses Zeitfenster fiel auch das Festival. Natürlich haben wir unsere Klassenlehrerin angefleht, das Festival aufsuchen zu dürfen, denn die Playliste war schon sehr verlockend. Aber Pustekucken, uns wurde der Spaß verwehrt. Meine Klassenlehrerin ist mittlerweile verstorben, möge sie in der Hölle schmoren.





