Quicksilver Messenger Service "Quicksilver" -1971-
Valenti, Elmore und Duncan waren weiterhin die festen Größen der Band, ansonsten gaben sich die anderen wechselnden Musiker die Türklinke in die Hand. Valenti behauptete sich immer mehr in der Pole Position der Gruppe und die beiden Songbeiträge von Duncan passten auch nicht mehr so richtig in das musikalische Gefüge. Das Ende der Band kam zwar noch nicht, aber Auflösungserscheinungen deuteten sich mehr und mehr an. Trotzdem gefällt mir auch noch heute das Album, weil es nämlich die typischen einmaligen Trademarks dieser Band aufweist
Rock von der Westküste mit Merril Fankhauser und Jeff Cotton, die später durch andere Projekte bekannt geworden sind, u. a. H.M.S. Bounty oder Captain Beefheart
Emma Peel hat geschrieben: ↑Fr 13. Feb 2026, 10:19The Rolling Stones "Their Satanic Majesties Request" -1967-
Pillen durchtränkte Stones auf einer ganz anderen Reise .....
sicherlich ein etwas kontroverses Werk, denn die angestrebte Antwort auf 'Sergeant Pepper' ist es nicht so ganz geworden,
und den Geruch des Nachäffens wird es nie loswerden. Aber irgend etwas ergreift den Hörer dann doch und als beinharter
Stones-Fan vor allem der frühen Tage ist mir 'Request' im Laufe der Jahrzehnte doch sehr wichtig geworden. Auch weils eine
der letzten Scheiben mit Brian Jones war.
Louder Than Hell hat geschrieben: ↑Fr 13. Feb 2026, 12:09Quicksilver Messenger Service "Quicksilver" -1971-
Valenti, Elmore und Duncan waren weiterhin die festen Größen der Band, ansonsten gaben sich die anderen wechselnden Musiker die Türklinke in die Hand. Valenti behauptete sich immer mehr in der Pole Position der Gruppe und die beiden Songbeiträge von Duncan passten auch nicht mehr so richtig in das musikalische Gefüge. Das Ende der Band kam zwar noch nicht, aber Auflösungserscheinungen deuteten sich mehr und mehr an. Trotzdem gefällt mir auch noch heute das Album, weil es nämlich die typischen einmaligen Trademarks dieser Band aufweist
Steht zwar auch hier und hat unbegrenztes Bleiberecht, ist aber für mich die schwächste unter den Studio-LPs. Kaum eines der Stücke fand je den Weg zur
Bühnenrepräsentation oder auf eine der vielen Live-CDs. Cipo hat schon gewußt, warum er lieber mit Copperhead weitergemacht hat.
Aber natürlich ists irgendwo immer noch ein bißchen Quicksilver und hat seine Momente.
Harlot Of 42nd Street - Refuse To Be Misused (Sundazed 197s)
Im Fahrtwasser der New York Dolls gab es ein paar Dutzend New Yorker Gruppen, die auf ähnlichen Erfolg hofften. Der Melodie Maker
stellte sie uns fast alle in langen und ausführlichen Berichten vor (schon seltsam, für eine aus dem Jazz kommende Musikzeitung...)
und sorgte dafür, daß man sie alle unbedingt auf Platte haben wollte. Aber, und auch das ist seltsam, die meisten Bands erhielten lange
und begeisterte Features bevor sie irgend ein Vinyl draußen hatten.
So mußte man fast 50 Jahre auf die 'Hürchen von der 42sten Straße' warten, die Doll-Sänger David Johansen als seine lokale
Lieblingsband bezeichnete. Was herauskam, war die Sammlung des Gesamtwerks: 10 Nummern nur, von denen ich schon 5 von den Singles
her kannte.
Tatsächlich geht es sehr in Dolls-Richtung; also etwas glammiger N.Y.-Punk aus dem Ursprung. So gut, wie die großen Vorbilder waren sie denn
doch nicht, aber das sie live ein Feuerwerk abbrannten, glaubt man gerne und mit dieser CD wird eines der letzten Löcher rund um die Dolls-Szene
geschlossen. Nicht sensationell, aber Hörspaß machts für Genrefans schon.
Nun, die 42. Straße ist längst so sauber, daß man mit Frau und Kindern dort langspazieren kann; Harlots gibts da schon lange nicht mehr
und die Vorbilder der N.Y.Dolls sind jetzt auch alle unter der Erde....
badger hat geschrieben: ↑Fr 13. Feb 2026, 17:55
Harlot Of 42nd Street - Refuse To Be Misused (Sundazed 197s)
Im Fahrtwasser der New York Dolls gab es ein paar Dutzend New Yorker Gruppen, die auf ähnlichen Erfolg hofften. Der Melodie Maker
stellte sie uns fast alle in langen und ausführlichen Berichten vor (schon seltsam, für eine aus dem Jazz kommende Musikzeitung...)
und sorgte dafür, daß man sie alle unbedingt auf Platte haben wollte. Aber, und auch das ist seltsam, die meisten Bands erhielten lange
und begeisterte Features bevor sie irgend ein Vinyl draußen hatten.
So mußte man fast 50 Jahre auf die 'Hürchen von der 42sten Straße' warten, die Doll-Sänger David Johansen als seine lokale
Lieblingsband bezeichnete. Was herauskam, war die Sammlung des Gesamtwerks: 10 Nummern nur, von denen ich schon 5 von den Singles
her kannte.
Tatsächlich geht es sehr in Dolls-Richtung; also etwas glammiger N.Y.-Punk aus dem Ursprung. So gut, wie die großen Vorbilder waren sie denn
doch nicht, aber das sie live ein Feuerwerk abbrannten, glaubt man gerne und mit dieser CD wird eines der letzten Löcher rund um die Dolls-Szene
geschlossen. Nicht sensationell, aber Hörspaß machts für Genrefans schon.
Nun, die 42. Straße ist längst so sauber, daß man mit Frau und Kindern dort langspazieren kann; Harlots gibts da schon lange nicht mehr
und die Vorbilder der N.Y.Dolls sind jetzt auch alle unter der Erde....
Und wieder etwas Neues kennengelernt, denn die Glammer kannte ich bisher nicht. Auch die Veröffentlichung aus dem Jahre 2022 ist an mir vorbeigeflogen. Vermutlich wurde sie wohl nirgends vorgestellt. Wie dem auch sei, mir gefällt dieser lässige leicht rotzige Stil der 42. Straße.