Februar 2026

Unsere Playliste

Was rotiert auf dem Teller......
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Zarthus
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Re: Februar 2026

Beitrag von Zarthus »

Procol Harum - A Salty Dog (1969)

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Louder Than Hell
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Re: Februar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Key Largo "Same" -1970-

Eine weitere Band aus dem Zeitfenster des britschen Blues Booms .....

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Tranceformer
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Re: Februar 2026

Beitrag von Tranceformer »

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Various – Live For Ireland
Es war mal wieder an der Zeit, die U2-Version von „Maggie’s Farm“ auf den Plattenteller zu legen. Diese Aufnahme findet man fast ausschließlich auf dem Live-Sampler „Live For Ireland“, einem faszinierenden Zeitzeugnis der irischen Musikgeschichte. Das Album ist der offizielle Mitschnitt des 14-stündigen Benefizkonzerts „Self Aid“, das am 17. Mai 1986 im RDS Stadium in Dublin stattfand.
Das Konzert wurde organisiert, um auf die massiv hohe Arbeitslosigkeit in Irland aufmerksam zu machen – zu dieser Zeit waren fast 250.000 Menschen ohne Job. Es war quasi die irische Antwort auf Live Aid, jedoch mit dem Fokus auf die eigene nationale Wirtschaftskrise.
U2 bildeten den krönenden Abschluss des Festivals. Ihr Auftritt gilt als einer der leidenschaftlichsten dieser Ära, auch weil Bono sehr emotional über die Situation im Land sprach. U2s Interpretation von „Maggie’s Farm“ eröffnet die LP (Seite A, Track 1) in einem schnellen, fast punkigen Arrangement.
Doch der Dylan-Covertrack ist nur eines der Highlights dieser LP mit ihren insgesamt zwölf Songs. Weitere erstklassige Live-Momente sind Elvis Costello mit „Many Rivers To Cross“, The Pogues mit „Dirty Old Town“, Van Morrison mit „Here Comes The Knight“ sowie Chris Rea mit „Steel River“.
Neben der hier beschriebenen Standard-LP existiert zudem eine seltene irische Doppel-LP-Pressung, die das vollständige Erlebnis mit insgesamt 28 Songs bietet.
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Tranceformer
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Re: Februar 2026

Beitrag von Tranceformer »

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Nancy Sinatra – The Best Of Nancy-Girl
Das Album „The Best of Nancy-Girl“ ist eine charmante Rarität aus den späten 60er-Jahren. Als deutsche Pressung dokumentiert sie Nancy Sinatras enorme Erfolgswelle in Europa während ihrer Blütezeit bei Reprise Records. Mit insgesamt 14 Titeln bietet die LP einen perfekten Querschnitt ihres Schaffens – darunter natürlich die unsterblichen Klassiker wie „These Boots Are Made For Walkin’“, „Summer Wine“ sowie die großartigen Duette „Jackson“ und „Somethin’ Stupid“.
Was diese LP von gängigen „Greatest Hits“-Alben unterscheidet, ist ihre exklusive Zusammenstellung für den deutschen Markt. In den 60ern war es gängige Praxis europäischer Labels, eigene Best-of-Kuratierungen zu erstellen, um die populärsten Singles eines US-Stars handlich auf einer einzigen LP zu bündeln.
Das Ergebnis ist eine verdammt coole Zeitkapsel des 60s-Pop. Nancy Sinatra beweist hier eindrucksvoll, dass sie weit mehr war als nur „die Tochter von Frank“. Die Compilation fängt genau den Vibe ein, der sie zur Ikone machte: Eine Mischung aus selbstbewusstem Pop, staubigen Country-Einflüssen und dem orchestralen Wall of Sound ihres Mentors Lee Hazlewood.
Auch optisch ist die Platte ein Kind ihrer Zeit. Das Cover präsentiert ein markantes Porträt von Nancy, das ihren ikonischen Look – die toupierten blonden Haare und der perfekt gezogene Lidstrich – konsequent in den Vordergrund rückt. Ein echtes Schmuckstück für jedes Plattenregal.
Platten aus den 60ern sind zwar immer noch gut auf Flohmärkten zu finden, doch Vorsicht ist geboten. Wer erinnert sich nicht an die verrauchten Partykeller der Eltern? Dort rotierten diese LPs oft unter wenig pfleglichen Bedingungen auf den Plattentellern. Entsprechend gezeichnet ist heute leider ein Großteil der angebotenen Exemplare.
Ich hatte das Glück, diese Nancy-Sinatra-LP vor einigen Jahren auf einem Flohmarkt zu einem absolut fairen Preis zu ergattern – und das in einem Zustand, den man getrost als NM (Near Mint) bezeichnen kann. Das ist jedoch eher die Ausnahme als die Regel. Daher gilt beim Stöbern in den Kisten: Augen auf beim Plattenkauf!
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Emma Peel
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Re: Februar 2026

Beitrag von Emma Peel »

Trees "On The Shore" -1970-

Auch auf ihrem zweiten Album werden Prog, Psychedelic und Folk wieder gekonnt vereint. Die kraftvolle Stimme von Celia Humphris setzt natürlich wieder besondere Ausrufungszeichen.

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Louder Than Hell
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Re: Februar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Dzyan "Mandala" -1972

Kaum zu glauben, dass eine derart talentierte Krautrockband aus dem Bereich Jazzrock/ Fusion nie live aufgetreten sind. Die Aufnahmen dürften aus dem Fundus des Senders SWF stammen, wo sie im Studio entstanden sind.

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Hawklord
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Re: Februar 2026

Beitrag von Hawklord »

Blues Company - X-Ray Blues (2013)

Zum Höhepunkt des Faschings passend Blues aus Deutschland... :D

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Emma Peel
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Re: Februar 2026

Beitrag von Emma Peel »

Chris Cacavas & Junkyard Love "Good Times" -1992-

Indierock von der US Westküste mit einem Hang zur Americana

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Zarthus
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Re: Februar 2026

Beitrag von Zarthus »

Modry Efekt - Modry Efekt & Radim Hladik (1975)

-4.5

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badger
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Re: Februar 2026

Beitrag von badger »

Louder Than Hell hat geschrieben: Mo 16. Feb 2026, 23:33 Dzyan "Mandala" -1972

Kaum zu glauben, dass eine derart talentierte Krautrockband aus dem Bereich Jazzrock/ Fusion nie live aufgetreten sind.Die Aufnahmen dürften aus dem Fundus des Senders SWF stammen, wo sie im Studio entstanden sind.
Habe nur das Debut behalten; die Time Machine und Electric Silence waren mir absolut zu free-jazzig und sind schon lange wieder entsorgt.
Gerade deshalb interessiert mich, wie Du die o.a. einschätzt: wenn sie nämlich tatsächlich in Richtung des Debuts geht, also jazz-rockig ist,
dann würde sie mich interessieren...
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badger
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Re: Februar 2026

Beitrag von badger »

Emma Peel hat geschrieben: Mo 16. Feb 2026, 22:51 Trees "On The Shore" -1970-

Auch auf ihrem zweiten Album werden Prog, Psychedelic und Folk wieder gekonnt vereint. Die kraftvolle Stimme von Celia Humphris setzt natürlich wieder besondere Ausrufungszeichen.
Gehört sicherlich mit zum Besten des UK-Folk-Rock, reicht fast an Fairport Convention heran. Allerdings sind 5 Coverversionen gut bekannter
Folk-Traditionals etwas viel, da hätten sie ruhig noch etwas eigene Stücke wagen dürfen. So blieb der Erfolg aus und die 3. Trees wurde erst ein
paar Jahrzehnte später als 'Unreleased 3rd Album' rausgebracht. Da es sich dabei aber um unfertige (= Demos) handelt, kommt sie nicht ganz an die
Qualität der ersten beiden LPs heran.
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Louder Than Hell
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Re: Februar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Zarthus hat geschrieben: Di 17. Feb 2026, 10:30 Modry Efekt - Modry Efekt & Radim Hladik (1975)

-4.5

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Ich habe es bereits mehrfach in den Playlisten der zurückliegende Zeit angemerkt. Diese Band aus der ehemaligen CSSR hatte es in Sachen Jazzrock geprägten Prog einfach drauf und spielte mit westlichen Bands absolut auf Augenhöhe. Im Zusammenspiel waren sie wahre Meister.
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Re: Februar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

badger hat geschrieben: Di 17. Feb 2026, 11:02
Louder Than Hell hat geschrieben: Mo 16. Feb 2026, 23:33 Dzyan "Mandala" -1972

Kaum zu glauben, dass eine derart talentierte Krautrockband aus dem Bereich Jazzrock/ Fusion nie live aufgetreten sind.Die Aufnahmen dürften aus dem Fundus des Senders SWF stammen, wo sie im Studio entstanden sind.
Habe nur das Debut behalten; die Time Machine und Electric Silence waren mir absolut zu free-jazzig und sind schon lange wieder entsorgt.
Gerade deshalb interessiert mich, wie Du die o.a. einschätzt: wenn sie nämlich tatsächlich in Richtung des Debuts geht, also jazz-rockig ist,
dann würde sie mich interessieren...
Die live im Studio eingespielten Aufnahmen orientieren sich mehr an ihrem Debüt als an den beiden Nachfolgealben. Aber du kannst ja einmal in die Songbeispiele reinhören. Freejazzige Elemente habe ich jedenfalls nicht wahrgenommen .....
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badger
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Re: Februar 2026

Beitrag von badger »

Gypsy - s/t (UA 1971)

Debut des Quintetts aus Leicester mit typischen U.A.-Tönen; etwas ländlich, fast (US-)westcoastartig, gute Harmonien und auch beim Abrocken
immer mit beiden Füßen auf dem Boden. Es gab damals eine ganze Reihe solcher Country-Rocker in UK, von denen wohl keine mit Superlativen bedacht
wurde, die aber immer für Entspannung und harmonische Stimmung sorgten, weil sie schon aus sich selbst heraus sympathisch waren.
Gehörten außerdem zum erweiterten Freundeskreis von MAN; und das alleine ist Qualitätsbeweis genug.

Alle Stücke sind Originale!
Eine 2. und eine zuerst unveröffentlichte 3. kamen noch hinzu.

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Louder Than Hell
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Re: Februar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Kraan "Andy Nogger" -1974-

Ein Album, das damals zu Beginn meiner Ausbildung auf den Markt kam und mich schier umgehauen hat. Die Stücke waren kürzer gehalten und kamen trotzdem perfekt auf den Punkt und waren instrumental wunderbar ausgestaltet. Natürlich mag ich das Album auch heute noch ....

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Louder Than Hell
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Re: Februar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

badger hat geschrieben: Di 17. Feb 2026, 11:50 Gypsy - s/t (UA 1971)

Debut des Quintetts aus Leicester mit typischen U.A.-Tönen; etwas ländlich, fast (US-)westcoastartig, gute Harmonien und auch beim Abrocken
immer mit beiden Füßen auf dem Boden. Es gab damals eine ganze Reihe solcher Country-Rocker in UK, von denen wohl keine mit Superlativen bedacht
wurde, die aber immer für Entspannung und harmonische Stimmung sorgten, weil sie schon aus sich selbst heraus sympathisch waren.
Gehörten außerdem zum erweiterten Freundeskreis von MAN; und das alleine ist Qualitätsbeweis genug.

Alle Stücke sind Originale!
Eine 2. und eine zuerst unveröffentlichte 3. kamen noch hinzu.

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Ein typisches Beispiel dafür, dass auch talentierte Bands wegen der zu großen Konkurrenz durchs Raster fielen. Hier könnte man jetzt eine ellenlange Liste der Gescheiterten hinzufügen, wobei die Gründe sicherlich mannigfaltig waren. Trotzdem ist Gypsy ein feines Debüt mit den von dir beschriebenen Ingredienzien gelungen.
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Louder Than Hell
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Re: Februar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Morning Glory "Two Suns Worth" -1968-

Verträumter Westcoastsound, der psychdelische Klänge als Grundmuster hatte. Auch hier wirkt eine Frau als Sängerin, natürlich nicht mit der gesanglichen Ausstrahlung einer Grace Slick.

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