Snarky Puppy - "Tell Your Friends" (2012)
Da wird es nie langweilig, weil deren Musik so abwechslungsreich ist! Feinster funky Fusion-Jazz!

Unsere Playliste

Du scheinst ja eine Vielzahl der Alben dieser Big Band zu besitzen. Da habe ich noch Nachholbedarf.


interessanterweise wurde er hier von den britischen Sessionmusikern Rick Wakeman und Steve Howe begleitet, die dem Sound eine unerwartet art‑rockige Färbung gab.Emma Peel hat geschrieben: ↑Sa 21. Feb 2026, 22:35 Lou Reed "Same" -1972-
Ein Cover, das irritiert, aber nicht die Musik. Im Grunde ist es eine Fortsetzung der musikalischen Vorlagen von Velvet Underground, also Songs, die sich Lou Reed für dieses Album vorbehalten hat. Wer das Album "Loaded" noch vor Augen hat, findet hier eine ausgefeiltere Ausarbeitung der ehemaligen Düsternheit vor. Für mich ein perfekter Start für die künftigen Soloarbeiten von Lou Reed.

Interessantes Konzept in einer musikalischen Umsetzung eines Beziehungsdrama. Die kräftige stilgebende Stimme von Millie Jackson war hier sicherlich ein entscheidender Eckpfeiler gewesen. Denn sowohl vom Gesang, als auch von ihrer sprachlichen Darlegung konnte man das Thema stimmungsreich, als auch verhalten einbringen, so dass die miteinander konkurrierenden Kontraste besser herausgestellt werden konnten.BRAIN hat geschrieben: ↑Sa 21. Feb 2026, 22:33 Millie Jackson – Caught Up (1974)
Caught Up ist kein normales Soulalbum, sondern ein durchgezogenes Beziehungdrama auf Vinyl.
Millie Jackson erzählt die Geschichte einer Affäre aus weiblicher Perspektive, direkt, explizit und ohne jede Zurückhaltung.
Zwischen Funk, Southern Soul und gesprochenen Passagen entsteht ein fließender Erzählbogen, der mehr Hörspiel als lose Song-Sammlung ist.
Die Arrangements sind warm und groovend, aber nie überladen.
Streicher, Bläser und Rhythmusgruppe arbeiten songdienlich, während Jackson zwischen Gesang und scharfem Spoken Word wechselt.
Ihre Stimme kann weich klingen, im nächsten Moment beißend und sarkastisch.
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Ja, ich bin absoluter Fan dieser Band geworden. Zum einen, weil die einen derart abwechslungsreichen Musikstil präsentieren, den ich total liebe und zum anderen, weil sie diese Alben in einer Art und Weise einspielen, die einzigartig ist und einem zeigen, was für fantastische Musiker sich da zusammengefunden haben. Diese Band und ihre Geschichte zu kennen ist einfach ein besonderes, faszinierendes und ergreifendes Erlebnis.

Mal eine Eintagsfliege, die wirklich alle Lobeshymnen verdient und selbst das Adjektiv 'psychedelisch' hat hier seine Bedeutung.Louder Than Hell hat geschrieben: ↑Sa 21. Feb 2026, 23:41 Music Emporium "Same" -1969-
Die in L.A. gegründete Band gab es nur im Zeitfenster von 67 - 69 und hatte sich ebenfalls der Psychdelic verschrieben. Und noch eine Besonderheit gab es in der Band, am Schlagzeug agierte eine Frau. Im Jahre 1969 nahmen sie auf dem Kleinstlabel Sentinel ihr einziges Album auf, was wirklich nicht der Bringer war. Der weiblich/ männliche Leadgesang erinnert bisweilen an Jefferson Airplane, ohne diese zu kopieren. Auch ein Hauch HP Lovecraft schimmert bisweilen durch. Ansonsten wird die Musik durch das markige, aber auch bisweilen virtuose Keyboardspiel geprägt, natürlich hinterlässt auch die Fuzzgitarre ihre Spuren. Militärische Verpflichungen leiteten letztlich Ende dieser hochnungsfroh gestarteten Band ein.




Eine der eigenwilligsten Bands aus dem Bereich des Krautrocks. Wegen ihrer Orgel- und Mellotronlastigkeit könnte man sie in den Vorläuferbereich der Düsseldorfer Schule einordnen, denn sie kamen tatsächlich aus dieser Stadt. Das ist natürlich Unsinn, denn für mich haben sie durchaus floydische Elemente in ihrer Musik, wenn auch nicht als Kopie. Elemente von Yes und frühen Genesis höre ich nicht unbedingt heraus. Und zur Herkunft dieser Band sei noch angemerkt, dass zwei von ihnen über ungarische Wurzeln verfügten.BRAIN hat geschrieben: ↑So 22. Feb 2026, 11:30 Dom – Edge of Time (1972)
Edge of Time ist ein typisches frühes 70er Prog-Album mit klarer britischer Schlagseite.
Man hört deutlich Einflüsse von Yes und frühen Genesis, vor allem in den Orgel- und Mellotronflächen sowie in den mehrteiligen Songstrukturen.
Die Stücke sind lang angelegt, wechseln Tempo und Stimmung und setzen auf dynamische Steigerungen statt auf einfache Refrains.
Die leichte Schwäche des Albums: instrumental stark, vokal nicht ganz auf Augenhöhe.
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Ländlich geprägter Rock mit gewissen Country und Westcoastecken passt doch bei der Band Help Yourself bestens zusammen. Und diese Leistung haben sie nicht nur einmal, sondern über mehrere Alben hinbekommen. Die Bodenständigkeit und Natürlichkeit sind natürlich Eigenschaften, die man bei Man auch immer vorgefunden hat. Insofern dürfte es doch naheliegend gewesen sein, dass beide Gruppen einander bestens verstanden haben.badger hat geschrieben: ↑So 22. Feb 2026, 09:52 Help Yourself - The Return Of Ken Whaley / Happy Days (UA 1972)
Ländlicher Rock mit gelegentlichen West Coast Stimmungen und in einigen Stücken sogar etwas MAN-artig oder jammend, das lieferten die Helps
auf 6 Alben in solch guter Manier, daß die befreundeten MAN irgendwann mal Malcolm Morley(Orgel) und Ken Whaley (Bass) und Malcolm Morley abgeworben
haben. Mit MAN blieb man trotzdem befreundet; mir Richard Treece spielte sogar noch ein weiteres Helps-Mitglied mal bei den Walisern.
Die Rückkehr Ken's wurde dann mit einer Doppel-LP gefeiert:
Eine jener typischen ZigZag-Gruppen, die dort immer wieder mit viel Sympathie besprochen wurden; die irgendwann mal eine Live-LP für das
ZigZag-Benefix einspielten und deren umfangreiche CD-Booklet-Texte natürlich nur von John Tobler geschrieben werden konnten.