Februar 2026

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Was rotiert auf dem Teller......
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Maranx
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Re: Februar 2026

Beitrag von Maranx »

Noch ein Album dieser phänomenalen Truppe...

Snarky Puppy - "Tell Your Friends" (2012)

Da wird es nie langweilig, weil deren Musik so abwechslungsreich ist! Feinster funky Fusion-Jazz!

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Emma Peel
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Re: Februar 2026

Beitrag von Emma Peel »

Maranx hat geschrieben: Sa 21. Feb 2026, 15:45 Bin mal wieder auf einen Puppy-Trip...

Snarky Puppy - "Immigrance" (2019)

Egal welches Album man auflegt, man hört immer etwas Außergewöhnliches! Funky Jazziges Grooviges!

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Du scheinst ja eine Vielzahl der Alben dieser Big Band zu besitzen. Da habe ich noch Nachholbedarf.
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BRAIN
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Re: Februar 2026

Beitrag von BRAIN »

Millie Jackson – Caught Up (1974)

Caught Up ist kein normales Soulalbum, sondern ein durchgezogenes Beziehungdrama auf Vinyl.
Millie Jackson erzählt die Geschichte einer Affäre aus weiblicher Perspektive, direkt, explizit und ohne jede Zurückhaltung.
Zwischen Funk, Southern Soul und gesprochenen Passagen entsteht ein fließender Erzählbogen, der mehr Hörspiel als lose Song-Sammlung ist.
Die Arrangements sind warm und groovend, aber nie überladen.
Streicher, Bläser und Rhythmusgruppe arbeiten songdienlich, während Jackson zwischen Gesang und scharfem Spoken Word wechselt.
Ihre Stimme kann weich klingen, im nächsten Moment beißend und sarkastisch.

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Emma Peel
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Re: Februar 2026

Beitrag von Emma Peel »

Lou Reed "Same" -1972-

Ein Cover, das irritiert, aber nicht die Musik. Im Grunde ist es eine Fortsetzung der musikalischen Vorlagen von Velvet Underground, also Songs, die sich Lou Reed für dieses Album vorbehalten hat. Wer das Album "Loaded" noch vor Augen hat, findet hier eine ausgefeiltere Ausarbeitung der ehemaligen Düsternheit vor. Für mich ein perfekter Start für die künftigen Soloarbeiten von Lou Reed.

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BRAIN
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Re: Februar 2026

Beitrag von BRAIN »

Emma Peel hat geschrieben: Sa 21. Feb 2026, 22:35 Lou Reed "Same" -1972-

Ein Cover, das irritiert, aber nicht die Musik. Im Grunde ist es eine Fortsetzung der musikalischen Vorlagen von Velvet Underground, also Songs, die sich Lou Reed für dieses Album vorbehalten hat. Wer das Album "Loaded" noch vor Augen hat, findet hier eine ausgefeiltere Ausarbeitung der ehemaligen Düsternheit vor. Für mich ein perfekter Start für die künftigen Soloarbeiten von Lou Reed.

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interessanterweise wurde er hier von den britischen Sessionmusikern Rick Wakeman und Steve Howe begleitet, die dem Sound eine unerwartet art‑rockige Färbung gab.
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Louder Than Hell
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Re: Februar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Music Emporium "Same" -1969-

Die in L.A. gegründete Band gab es nur im Zeitfenster von 67 - 69 und hatte sich ebenfalls der Psychdelic verschrieben. Und noch eine Besonderheit gab es in der Band, am Schlagzeug agierte eine Frau. Im Jahre 1969 nahmen sie auf dem Kleinstlabel Sentinel ihr einziges Album auf, was wirklich nicht der Bringer war. Der weiblich/ männliche Leadgesang erinnert bisweilen an Jefferson Airplane, ohne diese zu kopieren. Auch ein Hauch HP Lovecraft schimmert bisweilen durch. Ansonsten wird die Musik durch das markige, aber auch bisweilen virtuose Keyboardspiel geprägt, natürlich hinterlässt auch die Fuzzgitarre ihre Spuren. Militärische Verpflichungen leiteten letztlich Ende dieser hochnungsfroh gestarteten Band ein.

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Louder Than Hell
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Re: Februar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

BRAIN hat geschrieben: Sa 21. Feb 2026, 22:33 Millie Jackson – Caught Up (1974)

Caught Up ist kein normales Soulalbum, sondern ein durchgezogenes Beziehungdrama auf Vinyl.
Millie Jackson erzählt die Geschichte einer Affäre aus weiblicher Perspektive, direkt, explizit und ohne jede Zurückhaltung.
Zwischen Funk, Southern Soul und gesprochenen Passagen entsteht ein fließender Erzählbogen, der mehr Hörspiel als lose Song-Sammlung ist.
Die Arrangements sind warm und groovend, aber nie überladen.
Streicher, Bläser und Rhythmusgruppe arbeiten songdienlich, während Jackson zwischen Gesang und scharfem Spoken Word wechselt.
Ihre Stimme kann weich klingen, im nächsten Moment beißend und sarkastisch.

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Interessantes Konzept in einer musikalischen Umsetzung eines Beziehungsdrama. Die kräftige stilgebende Stimme von Millie Jackson war hier sicherlich ein entscheidender Eckpfeiler gewesen. Denn sowohl vom Gesang, als auch von ihrer sprachlichen Darlegung konnte man das Thema stimmungsreich, als auch verhalten einbringen, so dass die miteinander konkurrierenden Kontraste besser herausgestellt werden konnten.
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Maranx
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Re: Februar 2026

Beitrag von Maranx »

Emma Peel hat geschrieben: Sa 21. Feb 2026, 22:14
Maranx hat geschrieben: Sa 21. Feb 2026, 15:45 Bin mal wieder auf einen Puppy-Trip...

Snarky Puppy - "Immigrance" (2019)

Egal welches Album man auflegt, man hört immer etwas Außergewöhnliches! Funky Jazziges Grooviges!

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Du scheinst ja eine Vielzahl der Alben dieser Big Band zu besitzen. Da habe ich noch Nachholbedarf.
Ja, ich bin absoluter Fan dieser Band geworden. Zum einen, weil die einen derart abwechslungsreichen Musikstil präsentieren, den ich total liebe und zum anderen, weil sie diese Alben in einer Art und Weise einspielen, die einzigartig ist und einem zeigen, was für fantastische Musiker sich da zusammengefunden haben. Diese Band und ihre Geschichte zu kennen ist einfach ein besonderes, faszinierendes und ergreifendes Erlebnis.
Sind mittlerweile 10 Alben, die in meinen Regalen stehen.

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badger
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Re: Februar 2026

Beitrag von badger »

Louder Than Hell hat geschrieben: Sa 21. Feb 2026, 23:41 Music Emporium "Same" -1969-

Die in L.A. gegründete Band gab es nur im Zeitfenster von 67 - 69 und hatte sich ebenfalls der Psychdelic verschrieben. Und noch eine Besonderheit gab es in der Band, am Schlagzeug agierte eine Frau. Im Jahre 1969 nahmen sie auf dem Kleinstlabel Sentinel ihr einziges Album auf, was wirklich nicht der Bringer war. Der weiblich/ männliche Leadgesang erinnert bisweilen an Jefferson Airplane, ohne diese zu kopieren. Auch ein Hauch HP Lovecraft schimmert bisweilen durch. Ansonsten wird die Musik durch das markige, aber auch bisweilen virtuose Keyboardspiel geprägt, natürlich hinterlässt auch die Fuzzgitarre ihre Spuren. Militärische Verpflichungen leiteten letztlich Ende dieser hochnungsfroh gestarteten Band ein.
Mal eine Eintagsfliege, die wirklich alle Lobeshymnen verdient und selbst das Adjektiv 'psychedelisch' hat hier seine Bedeutung.
Bei den weiblichen Schlagzeugern waren sie nicht unbedingt die ersten; u.a. denke ich an Mo Tucker (Velvet Underground) und Jan Errico (Vejtables, Mojo Men).
Jedenfalls ein Klassiker-Album.
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Emma Peel
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Re: Februar 2026

Beitrag von Emma Peel »

Flying Burrito Brothers "Burrito Deluxe" -1970-

Countryrock, den man heute gerne als Americana beschreibt .....

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badger
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Re: Februar 2026

Beitrag von badger »

Help Yourself - The Return Of Ken Whaley / Happy Days (UA 1972)

Ländlicher Rock mit gelegentlichen West Coast Stimmungen und in einigen Stücken sogar etwas MAN-artig oder jammend, das lieferten die Helps
auf 6 Alben in solch guter Manier, daß die befreundeten MAN irgendwann mal Malcolm Morley(Orgel) und Ken Whaley (Bass) und Malcolm Morley abgeworben
haben. Mit MAN blieb man trotzdem befreundet; mir Richard Treece spielte sogar noch ein weiteres Helps-Mitglied mal bei den Walisern.
Die Rückkehr Ken's wurde dann mit einer Doppel-LP gefeiert:

Eine jener typischen ZigZag-Gruppen, die dort immer wieder mit viel Sympathie besprochen wurden; die irgendwann mal eine Live-LP für das
ZigZag-Benefix einspielten und deren umfangreiche CD-Booklet-Texte natürlich nur von John Tobler geschrieben werden konnten.

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BRAIN
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Re: Februar 2026

Beitrag von BRAIN »

Dom – Edge of Time (1972)

Edge of Time ist ein typisches frühes 70er Prog-Album mit klarer britischer Schlagseite.
Man hört deutlich Einflüsse von Yes und frühen Genesis, vor allem in den Orgel- und Mellotronflächen sowie in den mehrteiligen Songstrukturen.
Die Stücke sind lang angelegt, wechseln Tempo und Stimmung und setzen auf dynamische Steigerungen statt auf einfache Refrains.
Die leichte Schwäche des Albums: instrumental stark, vokal nicht ganz auf Augenhöhe.

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Re: Februar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

BRAIN hat geschrieben: So 22. Feb 2026, 11:30 Dom – Edge of Time (1972)

Edge of Time ist ein typisches frühes 70er Prog-Album mit klarer britischer Schlagseite.
Man hört deutlich Einflüsse von Yes und frühen Genesis, vor allem in den Orgel- und Mellotronflächen sowie in den mehrteiligen Songstrukturen.
Die Stücke sind lang angelegt, wechseln Tempo und Stimmung und setzen auf dynamische Steigerungen statt auf einfache Refrains.
Die leichte Schwäche des Albums: instrumental stark, vokal nicht ganz auf Augenhöhe.

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Eine der eigenwilligsten Bands aus dem Bereich des Krautrocks. Wegen ihrer Orgel- und Mellotronlastigkeit könnte man sie in den Vorläuferbereich der Düsseldorfer Schule einordnen, denn sie kamen tatsächlich aus dieser Stadt. Das ist natürlich Unsinn, denn für mich haben sie durchaus floydische Elemente in ihrer Musik, wenn auch nicht als Kopie. Elemente von Yes und frühen Genesis höre ich nicht unbedingt heraus. Und zur Herkunft dieser Band sei noch angemerkt, dass zwei von ihnen über ungarische Wurzeln verfügten.
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Re: Februar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

The Paul Butterfield Blues Band "East-West" -1966-

Ein weißer Blueser an der Harp, der auch bei Szenekollegen wie Muddy Waters seine Anerkennung fand. Natürlich hat sich Paulchen mit talentierten und hungrigen Bandkollegen umgeben, die diesen Pfad folgten und auch später als Musiker solo oder in anderen Bands ihre Anerkennung fanden. Das zweite Album steht somit dem Debüt in nichts nach, lässt sogar bisweilen jazzige Elemente in ihrem bluesigen Spielfluss miteinfließen.

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Alexboy
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Re: Februar 2026

Beitrag von Alexboy »

The Mothers Of Invention: Absolutely Free - 1967 - Have your daily Zappa! :beer:


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Burn down the mission:Elton John
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Re: Februar 2026

Beitrag von Alexboy »

Gentle Giant: Interview - 1976 - ArtRock aus GB :beer:


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Re: Februar 2026

Beitrag von Alexboy »

Was willst Du denn dauernd mit dem? Klingt doch alles gleich! :twisted:

Na Gott sei Dank! :yes: :clap: :prayer:


Rory Gallagher: Calling Card - 1976 - BluesRock aus Ballyshannon, Co. Donegal :beer:


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Re: Februar 2026

Beitrag von Alexboy »

Ayreon: Into The Electric Castle (A Space Opera) - 1998 - ArtRock aus den Niederlanden :beer:



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Re: Februar 2026

Beitrag von Emma Peel »

Dr. Strangely "Strange Kip Of The Serenes" -1969-

Hippieges Folkalbum, rein akustisch ausgrichtet mit klassischer Lagerfeuerromantik.

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Emma Peel
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Re: Februar 2026

Beitrag von Emma Peel »

badger hat geschrieben: So 22. Feb 2026, 09:52 Help Yourself - The Return Of Ken Whaley / Happy Days (UA 1972)

Ländlicher Rock mit gelegentlichen West Coast Stimmungen und in einigen Stücken sogar etwas MAN-artig oder jammend, das lieferten die Helps
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Die Rückkehr Ken's wurde dann mit einer Doppel-LP gefeiert:

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Ländlich geprägter Rock mit gewissen Country und Westcoastecken passt doch bei der Band Help Yourself bestens zusammen. Und diese Leistung haben sie nicht nur einmal, sondern über mehrere Alben hinbekommen. Die Bodenständigkeit und Natürlichkeit sind natürlich Eigenschaften, die man bei Man auch immer vorgefunden hat. Insofern dürfte es doch naheliegend gewesen sein, dass beide Gruppen einander bestens verstanden haben.
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