Amused to Death ist ein konsequent durchkomponiertes Konzeptalbum.
Roger Waters verbindet Rock, orchestrale Arrangements und zahlreiche Soundeffekte zu einer dichten Klanginszenierung.
Inhaltlich kreist alles um Medienmacht, Krieg und die Abstumpfung durch Dauerunterhaltung.
Jeff Becks Gitarrenspiel setzt präzise Akzente und gehört zu den musikalischen Höhepunkten des Albums.
Klanglich ist die Produktion sehr aufwendig.
Besonders die QSound-Technik erzeugt eine breite, räumliche Stereobühne mit vielen Details außerhalb der üblichen Lautsprecherposition.
Amused to Death wirkt dadurch weniger wie eine Sammlung einzelner Songs, sondern wie eine zusammenhängende Hörinszenierung. Ein ambitioniertes Album, das stark von Atmosphäre und Produktion lebt.
