
Teddy Lasry - '76 e=mc²
März 2026

Gesundheitlich gut sah er allerdings schon lange nicht mehr aus .....trotzdem ist sein Verlust äußerst schade.
Eines ihrer vielen Schlüsselwerke, vollgepackt mit überschnittlich guten Song, die auch heute noch nachwirken. Sicherlich ein würdiger Abschluss der Morrison Ära, aber davon konnte bei Erscheinen des Albens niemand etwas wissen oder gar vorausahnen.BRAIN hat geschrieben: ↑Sa 14. Mär 2026, 17:44 The Doors – L.A. Woman (1971)
L.A. Woman ist ein spätes, aber starkes Album der Doors. Die Band klingt hier roher und direkter als auf vielen früheren Platten.
Blues, Rock und ein Hauch Boogie bestimmen den Ton. Die Songs wirken weniger psychedelisch, dafür erdiger und bandorientierter.
Der Titelsong L.A. Woman gehört zu den Höhepunkten. Ein treibender Rhythmus, Ray Manzareks markantes Keyboard und Jim Morrisons rauer Gesang tragen das Stück über mehr als sieben Minuten.
L.A. Woman wirkt wie ein spätes Aufbäumen der Band und gleichzeitig wie ein würdiger Abschluss der Morrison-Ära.
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Needtobreathe größte Stärke dürfte sicherlich darin liegen, ihre Musikstücke live präsentieren zu dürfen. Dieses ist in diesem Fall perfekt gelungen, denn wer eine Mischung aus Blues, Bluegrass, Country und Pop in voller Pracht und die Klangqualität erleben möchte, hat hier die richtige Platte aufgelegt.Tranceformer hat geschrieben: ↑So 15. Mär 2026, 08:37
Needtobreathe – Live From The Woods
Auf meinem Plattenteller dreht sich aktuell das Needtobreathe Doppelalbum in einem wunderschönen Hellblau. Die beiden LPs stecken in einem Gatefold-Cover, das optisch kaum besser zur Musik passen könnte. Doch in welche Genreschublade steckt man diese Band eigentlich?
Um Needtobreathe gerecht zu werden, bedarf es tatsächlich mehrerer Fächer: Die Anlehnungen an Southern Rock und Americana sind unüberhörbar, ebenso wie die unverkennbaren Folk-Rock-Elemente. In den USA wurden sie lange Zeit fast ausschließlich in die Christian Rock / CCM (Contemporary Christian Music) Ecke gestellt, da ihre Texte oft spirituell geprägt und voller Hoffnung sind. Die Band selbst hat sich jedoch immer dagegen gewehrt, nur in dieser Nische stattzufinden. Sie sehen sich schlicht als Rockband, die über das Leben schreibt – wozu für sie eben auch ihr Glaube gehört. Musikalisch spielen sie längst in der Champions League des Mainstream-Rock.
Obwohl ich selbst mit dieser christlichen Komponente nicht viel am Hut habe, ist die Musik für mich so überzeugend, dass ich mich gerne mit den Texten beschäftige. Irgendwie passen Needtobreathe perfekt in die Lücke zwischen den Lumineers (für den Folk-Vibe) und den Kings of Leon (für den rauen Southern-Rock-Drive).
"Live from the Woods (at Fontanel)" ist für mich ein absolutes Highlight in der Diskografie der Band. Es fängt die rohe Energie und die musikalische Vielseitigkeit der Südstaaten-Rocker perfekt ein. Aufgenommen am 13. September 2014 im Carl Black Chevy Woods Amphitheater in Nashville, erschien das Werk ursprünglich 2015. Im Jahr 2024 folgte das Reissue auf "Ocean Blue" Vinyl – genau die Version, die nun in meiner Sammlung glänzt.
Die Atmosphäre: Das Album macht seinem Namen alle Ehre. Man hört den "Outdoor-Vibe" förmlich. Die Band spielt mit einer Spielfreude, die mühelos zwischen intimen Lagerfeuer-Momenten und gewaltigen Stadion-Hymnen schwankt. Die Interaktion mit dem Publikum wirkt dabei absolut authentisch und angenehm unverfälscht.
Musikalische Brillanz: Needtobreathe sind bekannt für ihre handwerkliche Perfektion. Besonders hervorzuheben ist das Medley aus "Wanted Man" und dem Modest Mouse Cover "Float On". Die Live-Versionen von Songs wie "Brother" oder "The Outsiders" haben deutlich mehr Druck und Seele als die ohnehin schon starken Studio-Aufnahmen – mir gefallen sie um Klassen besser.
Klangqualität: Für eine Live-Aufnahme ist der Sound auf Vinyl extrem klar und druckvoll. Die markante, raue Stimme von Bear Rinehart steht im Zentrum, während die Harmonien der Band (besonders bei den akustischen Passagen) wunderbar räumlich zur Geltung kommen. Apropos akustisch: Es gibt noch ein weiteres Live-Doppelalbum mit Akustik-Aufnahmen (Vol. 2), das im Handel zwar gelistet, aber leider kaum zu bekommen ist.
Fazit: Wer modernen Rock mit Southern-Einschlag, Banjo-Einlagen und großen Emotionen mag, liegt bei dieser Doppel-LP goldrichtig. Sie fungiert fast wie ein "Greatest Hits"-Album, nur eben mit jener Extraportion Energie, die man so nur live erlebt.
Du hast ein feines Gespür für countrybezogene Americana und James McMurty kann bei mir mit diesem Album natürlich auch punkten.






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