Ein von Bläsern geprägtes Rhythm-&-Blues-Album aus den Niederlanden, das wieder aufzeigt, wie vielschichtig die Bluesszene in dem dortigen Land war.
Re: Februar 2026
Verfasst: Sa 7. Feb 2026, 23:30
von Lavender
Ian Hunter - You're Never Alone With a Schizophrenic (1979)
20260207_232053.jpg (47.14 KiB) 1375 mal betrachtet
Hier hatte Mr. Hunter ein feines Album herausgebracht. Unterstützt wurde er von Mick Ronson, Roy Bittan, Max Weinberg und Gary Tallent von der E-Street Band. Mein Lieblingssong hierauf ist "Bastard". Die Live-Version ist allerdings noch wesentlich besser. Selbst habe ich ihn und Mick Ronson in der Rockpalast Nacht live erleben dürfen.
Re: Februar 2026
Verfasst: Sa 7. Feb 2026, 23:44
von Louder Than Hell
Lavender hat geschrieben: ↑Sa 7. Feb 2026, 23:30Ian Hunter - You're Never Alone With a Schizophrenic (1979)
20260207_232053.jpg
Hier hatte Mr. Hunter ein feines Album herausgebracht. Unterstützt wurde er von Mick Ronson, Roy Bittan, Max Weinberg und Gary Tallent von der E-Street Band. Mein Lieblingssong hierauf ist "Bastard". Die Live-Version ist allerdings noch wesentlich besser. Selbst habe ich ihn und Mick Ronson in der Rockpalast Nacht live erleben dürfen.
Das Album wurde damals für 5 Euro verramscht und ich habe zugeschlagen. Ein Album, wo sich ein perfekter Song an dem anderen reiht ..... somit eine Klasseteil.
Re: Februar 2026
Verfasst: So 8. Feb 2026, 09:18
von Beatnik
Start in den Sonntag mit dem "White Album" der Average White Band. Da gibt es eine ganz tolle "Buch"-CD Variante mit dem remasterten Originalalbum auf CD 1, sowie dem Album mit Alternativ-Versionen auf CD 2. Und gerade diese recht anders gespielten Versionen der Songs auf der zweiten CD sind echt klasse, wesentlich "direkter" und knackiger als die Originalversionen. Die ursprünglich als "Clover Sessions" für das Label MCA Records eingespielten Varianten schafften es leider nicht, offiziell veröffentlicht zu werden, sodass die späteren Songs ziemlich "glattgebügelt" wurden. Für einen AWB Fan ein Muss.
Average White Band • AWB (1974/2003)
Re: Februar 2026
Verfasst: So 8. Feb 2026, 10:24
von Emma Peel
Walter Salas-Humara "Explodes And Disappears -2016-
Der Musiker, der auch mit der Band "The Silos" sehr aktiv ist, mit einer weiteren Einspielung voller emotionaler Tiefe und eindringlichem Gesang. Americana voller Gefühl .....
Re: Februar 2026
Verfasst: So 8. Feb 2026, 10:24
von Hawklord
Sugaray Rayford - Dangerous (2013)
Ich durfte ihn an meinem Geburtstag 2011 live erleben.
Re: Februar 2026
Verfasst: So 8. Feb 2026, 10:28
von Emma Peel
Hawklord hat geschrieben: ↑So 8. Feb 2026, 10:24Sugaray Rayford - Dangerous (2013)
Ich durfte ihn an meinem Geburtstag 2011 live erleben.
Es war sicherlich ein besonderer Tag für dich und vermutlich vergisst man so ein Ereignis auch nicht.
Re: Februar 2026
Verfasst: So 8. Feb 2026, 10:35
von Lavender
Gomorrha – Trauma (1971)
Gomorrha – Trauma (1971).jpg (14.16 KiB) 1318 mal betrachtet
Heute starte ich mal etwas krautig. Die deutsche Band Gomorrha wurde Ende der 60er Jahre gegründet und kamen aus Köln. Trauma ist das Debüt album der Band.
Re: Februar 2026
Verfasst: So 8. Feb 2026, 10:39
von badger
Louder Than Hell hat geschrieben: ↑Sa 7. Feb 2026, 17:14Yardbirds "Roger The Engineer" -1966-
Ein Album, das ausschließlich aus Eigenkompositionen bestand, ansonsten noch über eine Resteverwertung aus dem Bereich Blues bestand. Ansonsten wurden neue Wege beschritten und herumexperimentiert. Der Schein des Swinging Londons schein trotzdem hindurch, auch wenn das Album selbst kein Erfolg war und das Ende der Band langsam eingeläutet wurde.
Schon irgendwie tragisch, daß ihre vorletzte offizielle Scheibe auch die musikalisch Beste war und es trotz der vielen hervorragenden eigenen Ideen
nicht mehr weiter ging. Vielleicht standen sie sich mit den beiden Wechseln der Gitarristen selbst etwas im Wege.
Re: Februar 2026
Verfasst: So 8. Feb 2026, 10:48
von badger
Lavender hat geschrieben: ↑So 8. Feb 2026, 10:35Gomorrha – Trauma (1971)
Gomorrha – Trauma (1971).jpg
Heute starte ich mal etwas krautig. Die deutsche Band Gomorrha wurde Ende der 60er Jahre gegründet und kamen aus Köln. Trauma ist das Debüt album der Band.
In der Tat ein absoluter Höhepunkt im Krautrock und deshalb wohl auch immer ein Bestandteil, wenn Bestenlisten erstellt werden.
Ihr Debut war es nur so halb, weil dieses Werk hier zuerst mit den selben Stücken, aber deutschen Texten und einer weniger guten Produktion aufgenommen
wurde. Auf Trauma klingt dann alles sehr viel besser arangiert.
Jedenfalls hast Du ein schönes Werk aufgelegt.
Re: Februar 2026
Verfasst: So 8. Feb 2026, 10:57
von badger
Louder Than Hell hat geschrieben: ↑Sa 7. Feb 2026, 23:19Blues Dimension "Same" -1968-
Ein von Bläsern geprägtes Rhythm-&-Blues-Album aus den Niederlanden, das wieder aufzeigt, wie vielschichtig die Bluesszene in dem dortigen Land war.
die hat mir der gute Firebyrd mal schmackhaft gemacht und war dann bass erstaunt, daß ich nicht mehr aufhören wollte, ihn wegen diesem Tipp
zu preisen. Dabei spielen die Jungs aus Zwolle überhaupt keinen echten Blues, sie erinnern mich in vielen Stücken an die frühen Spooky Tooth
(ohne Bläser) und sensationell sind sie auch nicht, aber trotzdem haben sie irgend mein Nervenzentrum erreicht und speziell die 2. und 3. LP
machen immer wieder Hörspaß.
Re: Februar 2026
Verfasst: So 8. Feb 2026, 11:12
von badger
Groundhogs - Blues Obituary (Liberty 1969)
die zweite LP nach der Wiedergründung von Tony McPhee und diesmal weit weniger traditionell; auch die Harmonika hatte man sich eingespart
und dies war nun die Trio-Besetzung und der typische Groundhog-Sound der nächsten 5-6 Alben; britischer Blues-RRRock mit harten Kanten und
eigenen Ideen/Stücken; allesamt von Tony geschrieben und voller sozialkritischer Texte (z.B. Natchez Burning, über den Lynchmord an Schwarzen
im Mississippi-Kaff Natchez).
Lavender hat geschrieben: ↑So 8. Feb 2026, 10:35Gomorrha – Trauma (1971)
Gomorrha – Trauma (1971).jpg
Heute starte ich mal etwas krautig. Die deutsche Band Gomorrha wurde Ende der 60er Jahre gegründet und kamen aus Köln. Trauma ist das Debüt album der Band.
In der Tat ein absoluter Höhepunkt im Krautrock und deshalb wohl auch immer ein Bestandteil, wenn Bestenlisten erstellt werden.
Ihr Debut war es nur so halb, weil dieses Werk hier zuerst mit den selben Stücken, aber deutschen Texten und einer weniger guten Produktion aufgenommen
wurde. Auf Trauma klingt dann alles sehr viel besser arangiert.
Jedenfalls hast Du ein schönes Werk aufgelegt.
Ich denke auch, die erste Einspielung mit deutschen Texten sollte man im Keller belassen, denn die Überarbeitung zeigt ein ganz anderes Album auf, denn die Produktion ist viel druckvoller und überzeugender. Und die deutschen Texte waren in der dargebotenen Form auch nicht der Burner.
Re: Februar 2026
Verfasst: So 8. Feb 2026, 11:48
von Louder Than Hell
badger hat geschrieben: ↑So 8. Feb 2026, 11:12
Groundhogs - Blues Obituary (Liberty 1969)
die zweite LP nach der Wiedergründung von Tony McPhee und diesmal weit weniger traditionell; auch die Harmonika hatte man sich eingespart
und dies war nun die Trio-Besetzung und der typische Groundhog-Sound der nächsten 5-6 Alben; britischer Blues-RRRock mit harten Kanten und
eigenen Ideen/Stücken; allesamt von Tony geschrieben und voller sozialkritischer Texte (z.B. Natchez Burning, über den Lynchmord an Schwarzen
im Mississippi-Kaff Natchez).
Mir sagen die beiden Gesichter der Band zu, sowohl das bluesige als auch ihre spätere knackige Seite, wo sie geradezu abgerockt haben aber immer noch unter dem Tenor der bluesigen Ingridienzien. Tony McPhee gehörte sicherlich zur Sperrspitze der britischen Gitarristen, fand aber leider bei der breiten Masse nie die Anerkennung, die ihm zugestanden hätte.
Re: Februar 2026
Verfasst: So 8. Feb 2026, 11:55
von Tranceformer
Leonard Cohen – Songbook
Heute habe ich ein kleines Büchlein aus der Reihe „KiWi Musikbibliothek“ aus dem Regal gezogen: Klaus Modicks Roman über die Songs von Leonard Cohen.
Natürlich verlangt die Lektüre nach der passenden Begleitmusik auf dem Plattenteller. Zuerst dachte ich an eine Live-Aufnahme, doch dann fiel mir die „Songbook“-Serie ins Auge. Die 14 Titel bieten einen wunderbaren Querschnitt seines Schaffens – mit dabei sind Klassiker wie „So Long, Marianne“, „Suzanne“, „Lover, Lover, Lover“, „Bird on the Wire“ und einer meiner absoluten Favoriten: „Chelsea Hotel #2“.
Zu Cohens Songs selbst muss ich sicher nicht mehr viel sagen; wahrscheinlich hat jede:r im Laufe der Jahrzehnte ganz eigene Anekdoten dazu gesammelt.
Spannend ist jedoch diese spezielle „Songbook“-Reihe: In meiner Sammlung befinden sich insgesamt acht Veröffentlichungen. Ob es noch mehr gibt, kann ich gar nicht genau sagen – weder bei Discogs noch bei eBay bin ich bisher auf weitere Alben gestoßen. Obwohl die Platten unter den jeweiligen Original-Labels erschienen sind, folgen sie einem einheitlichen Design: Die Cover sind schlicht, aber äußerst geschmackvoll gestaltet und wecken – passend zum Titel – sofort Assoziationen an ein Buch. Es handelt sich um Gatefold-Hüllen, auf deren Innenseiten die Songtexte abgedruckt sind.
Eine wirklich feine kleine Serie, aus der ich heute sicherlich noch die eine oder andere LP auflegen werde.
Re: Februar 2026
Verfasst: So 8. Feb 2026, 11:57
von Beatnik
Rock'n'Roll meets Americana, besser geht's nicht. Fabelhaftes Album der Cruzados. Mit einer Latte toller Gastmusiker: Dave Alvin (The Blasters), David Hildago und Steve Berlin (Los Lobos), Gia Ciambotti (Bruce Springsteen), Melanie Vammen (The Muffs,The Pandoras), Greg Kuehn (TSOL), Jimmy Z (Rod Stewart), Buck Johnson (Aerosmith) und weiteren. Wenn's rockt, dann richtig und wenn's gefühlvoll wird, fliessen die Tränchen des Glücks. Su mutt datt!
Cruzados • She's Automatic! (2021)
Re: Februar 2026
Verfasst: So 8. Feb 2026, 12:01
von Louder Than Hell
Virus "Revelation" -1971-
Krautige Hausmannskost aus Bielefeld mit durchaus floydischen Spurenelementen. Neben Improvisationen sind aber auch durchaus rockige Elemente eingewoben worden.
Re: Februar 2026
Verfasst: So 8. Feb 2026, 12:39
von badger
Louder Than Hell hat geschrieben: ↑So 8. Feb 2026, 12:01Virus "Revelation" -1971-
Krautige Hausmannskost aus Bielefeld mit durchaus floydischen Spurenelementen. Neben Improvisationen sind aber auch durchaus rockige Elemente eingewoben worden.
Und wieder ein Kraut-Volltreffer. Erneut ein Teil für die Bestenlisten. Alle drei ihrer Alben kann man empfehlen.
Ich bin schon lange der Meinung, daß man 'Cosmic Dreams At Play' neu auflegen müßte um es zum Unterrichtsbestandteil der heutigen Pänz
zu machen. Damit die mal lernen, was ihre Großväter, wie z.b. Virus oder Gommorah und noch viele, viele mehr, drauf hatten...
Re: Februar 2026
Verfasst: So 8. Feb 2026, 12:52
von Kröter
Punk-Rock aus Melbourne...
COSMIC PSYCHOS - I Really Like Beer (2026)
Re: Februar 2026
Verfasst: So 8. Feb 2026, 15:32
von Alexboy
Lalo Schifrin And His Orchestra: Lalolé - The Latin Sound Of Lalo Schifrin And His Orchestra - 1968 - LatinJazz aus Buenos Aires, Argentina