BRAIN hat geschrieben: ↑So 11. Jan 2026, 11:58 Rose City Band – Sol y Sombra (2025)
Sol y Sombra ist ein Album zum Wegdriften. Rose City Band setzen auf entspannte Grooves, warme Gitarren und eine sonnengetränkte Gelassenheit, die sofort wirkt. Alles fließt locker, nichts drängt, nichts will beeindrucken. Der Sound schwebt zwischen Cosmic Country, Westcoast Vibes und sanfter Psychedelia. Große Songs im klassischen Sinn gibt es nicht, dafür ein durchgehend stimmiges Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit. Perfekt für lange Fahrten und offene Gedanken.
Absoluter Hammer; gesehen, gehört, geordert (zu einem verdammt fairen Preis)!!!!
Re: Januar 2026
Verfasst: So 11. Jan 2026, 17:22
von Lavender
Mitch Ryder - The Roof Is On Fire (2024)
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Ein ganz, ganz starkes Livealbum von Mitch Ryder. Unglaublich diese Stimme und wunderbar die Musik von Engerling. Schade, dass der alte Haudegen das letzte Album nicht mehr mit ihnen eingespielt hat. Hört euch mal "Soul Kitchen" an. Dann wisst ihr, was ich meine.
Re: Januar 2026
Verfasst: So 11. Jan 2026, 17:23
von Louder Than Hell
Comus "First Utterance" -1971-
Wer musikalisch mal abseits des Weges unterwegs sein will, hat mit Comus durchaus die richtige Wahl getroffen. Ein Gemisch aus Folk, Prog und Psych werden hier zu einer spannenden Einheit entwickelt und womit die Band ihre Eigenständigkeit begründet.
Re: Januar 2026
Verfasst: So 11. Jan 2026, 17:44
von Lavender
Deep Purple - Made In Japan
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Heute habe ich unbewusst zwei Livealben, die mich seit meiner Jugend begleiten, rausgekramt. Made In Japan ist ein Meilenstein und wird es bleiben. Ich glaube, es gibt nach wie vor kein besseres Deep Purple Livealbum und bei mir befinden sich einige.
Louder Than Hell hat geschrieben: ↑So 11. Jan 2026, 17:23Comus "First Utterance" -1971-
Wer musikalisch mal abseits des Weges unterwegs sein will, hat mit Comus durchaus die richtige Wahl getroffen. Ein Gemisch aus Folk, Prog und Psych werden hier zu einer spannenden Einheit entwickelt und womit die Band ihre Eigenständigkeit begründet.
Wie ich bereits schon erklärte, habe ich für skurrile Musik was über. Gefällt mir prima.
Re: Januar 2026
Verfasst: So 11. Jan 2026, 18:11
von Tranceformer
„Weitergehn“ von Lutz Kerschowski erschien 1986 bei Amiga und ist das Debütalbum des 1953 in Berlin-Pankow geborenen Musikers. Seine Texte bestechen durch scharfsinnige Alltagsbeobachtungen und eine tief empfundene Sehnsucht, die er in Zeilen zusammenfasst, die auch heute noch aufhorchen lassen.
Das Album gilt völlig zurecht als kleiner Geniestreich der späten DDR-Musikgeschichte. Hier dominiert ehrlicher Rock; Kerschowski verzichtet konsequent auf glatte Überproduktionen. Es ist schlicht ein feiner Singer-Songwriter-Stil mit einem Schuss Blues-Rock, der die Songs trägt.
Oft wurde Lutz Kerschowski eine gewisse Nähe zu Herbert Grönemeyer oder Rio Reiser nachgesagt. Das mag als Orientierungspunkt dienen, doch beim Hören der Songs tritt schnell eine Eigenständigkeit hervor, die auf ganzer Linie überzeugt. Die LP fängt die Atmosphäre der Jahre vor dem Mauerfall perfekt ein: musikalisch auf hohem Niveau, inhaltlich nah am Menschen und wohltuend fernab von staatlichen Durchhalteparolen.
Es fällt schwer, einzelne Anspieltipps herauszugreifen. Man könnte den starken Opener „Tierpark“ nennen oder das atmosphärische „So’n Abend“. Doch dann dürfte man die anderen Stücke wie „Montagfrüh“, „Graf Foto“, „Prinzessin“, „Mensch Junge“, „Paradies auf Erden“, „Fixstern“ und „Noch ’n Liebeslied“ keinesfalls unterschlagen. Kurzum: Diese LP ist vom ersten bis zum letzten Takt absolut hörenswert.
Re: Januar 2026
Verfasst: So 11. Jan 2026, 18:26
von Alexboy
Alben für ein ganzes Leben:
Return To Forever: Romantic Warrior - 1976 - Fusion aus USofA
Re: Januar 2026
Verfasst: So 11. Jan 2026, 18:31
von Maranx
Flatman – "Hell-Bent On Glory" (2004)
Manchmal frage ich mich, wie ich an einigen Alben drangekommen bin. Flatman ist so eins. Richtig guter Southern Rock aus deutschen Landen.
Dieses Album ist die Blaupause für Jazzrock im Mainstreamformat.
Bläsersätze mit Druck, Songs und eine Produktion, die Kraft und Eleganz verbindet.
Zwischen Rockenergie, Soul und Big-Band-Attitüde entsteht ein Sound, der gleichzeitig ambitioniert und zugänglich ist.
Kein freies Experiment, sondern kontrollierte Virtuosität mit Hitqualität.
Zeittypisch, selbstbewusst und bis heute erstaunlich frisch.
Re: Januar 2026
Verfasst: So 11. Jan 2026, 22:32
von Emma Peel
Johanna Lillvik "The Love Hate Syndrome" -2022-
Mit "The Love Hate Syndrome" präsentiert die Schwedin bereits ihr drittes Album. Wieder gestaltet sich vom Gesangsstil her alles sehr zupackend, kraftvoll und ausdrucksstark. Im Mittelpunkt stehen das Pianospiel und der Gesang, die stimmungsvollen Arrangements vermitteln den Songs jeweils ihre eigenen Farben. Zudem trägt die stillistische Vielfalt zum Gelingen des Albums bei. Sicherlich kein Album zum Nebenbei anhören .....
Re: Januar 2026
Verfasst: So 11. Jan 2026, 22:35
von BRAIN
Grateful Dead – From the Mars Hotel (1974)
From the Mars Hotel wirkt wie ein bewusstes Zurücklehnen nach den großen Experimenten.
Die Songs sind kompakter, erdiger und stärker im amerikanischen Songwriting verwurzelt.
Folk, Country und Rock greifen locker ineinander, ohne den typischen Dead Spirit zu verlieren.
Keine ausufernden Jams, dafür klare Melodien und ein angenehm unaufgeregter Flow.
Ein Album mit Charme, Bodenhaftung und viel Understatement.
Re: Januar 2026
Verfasst: So 11. Jan 2026, 22:37
von Lavender
Rainbow - Down To Earth (1979)
So wie gestern, beende ich den Musiktag heute mit Rainbow.
20260111_223048.jpg (49.66 KiB) 902 mal betrachtet
Re: Januar 2026
Verfasst: So 11. Jan 2026, 22:46
von Alexboy
Alben für ein ganzes Leben:
Phil Collins war mit seiner Band Genesis scheinbar nicht genug ausgelastet, denn hier bewegt er sich mit seinen neuen Musikerkollegen
Gitarre:John Goodsall
Bass: Percy Jones
Keyboards: Robin Lumley
Saxophon: Jack Lancaster
auf neuen unorthodox Pfaden, und das sehr, sehr hörenswert!
Brand X: Unorthodox Behaviour - 1976 - Fusion aus GB
Re: Januar 2026
Verfasst: So 11. Jan 2026, 22:48
von Emma Peel
BRAIN hat geschrieben: ↑So 11. Jan 2026, 22:35Grateful Dead – From the Mars Hotel (1974)
From the Mars Hotel wirkt wie ein bewusstes Zurücklehnen nach den großen Experimenten.
Die Songs sind kompakter, erdiger und stärker im amerikanischen Songwriting verwurzelt.
Folk, Country und Rock greifen locker ineinander, ohne den typischen Dead Spirit zu verlieren.
Keine ausufernden Jams, dafür klare Melodien und ein angenehm unaufgeregter Flow.
Ein Album mit Charme, Bodenhaftung und viel Understatement.
Die Hinwendung zur klassischen Americana nach den Vorgängeralben "Workingman's Dead" und "American Beauty" hat sich als sehr fruchtbarer Weg für die Band erwiesen. Gerade die Kompaktheit der Songs, die schnörkellos auf den Punkt kommen, sind der wahre Geist dieser vielseitigen Band.
Re: Januar 2026
Verfasst: So 11. Jan 2026, 23:36
von Louder Than Hell
The Leather Nun "Nun Permanent" -1991-
Schräge, schrill und eigenwillig war der Musikstil von The Leather Nun schon. Aber gerade Schweden war immer schon ein Land, in denen die verschiedensten Musikstile betrieben wurden, also eine sehr rührige Szene herrschte. Hier fand eine Mischung aus Rock'N"Roll, Gothic und auch ein wenig Indie statt.
Re: Januar 2026
Verfasst: So 11. Jan 2026, 23:51
von reform
Toni Krahl und die Kinx vom Prenzlauer Berg: Genauso war's (180g) auf 2 LPs
Wirklich zu empfehlen, CITY 2.0 , sehr schöne Songs auf 2 LP ( auch auf CD zu bekommen ) Krahl wie er war und ist.
Ein Gitarrensound der Extraklasse , eben CITY 2.0 - das Cello ist dabei nicht zu vergessen, es spielt wie eine Geige und ein Cello in einem.
(Nebenbei: gefütterte Innenhüllen und pro LP ein Booklet mit zwei Seiten, plus Gatefold Cover)
Alexboy hat geschrieben: ↑So 11. Jan 2026, 22:46
Alben für ein ganzes Leben:
Phil Collins war mit seiner Band Genesis scheinbar nicht genug ausgelastet, denn hier bewegt er sich mit seinen neuen Musikerkollegen
Gitarre:John Goodsall
Bass: Percy Jones
Keyboards: Robin Lumley
Saxophon: Jack Lancaster
auf neuen unorthodox Pfaden, und das sehr, sehr hörenswert!
Brand X: Unorthodox Behaviour - 1976 - Fusion aus GB
Brand X fanden leider nur bei ihren Fans einen reißenden Absatz, der sich aber in Grenzen gehalten haben dürfte. Trotzdem haben sie einen Vielzahl von Platten aus den Bereichen des Jazzrocks und der Fusion eingespielt.
Re: Januar 2026
Verfasst: So 11. Jan 2026, 23:59
von Louder Than Hell
Alexboy hat geschrieben: ↑So 11. Jan 2026, 17:59Squeaky Feet: Overview Effect - 2025 - ProgRock/Fusion aus Denver, Colorado
Noch nie etwas gehört, aber das Musikbeispiel sagt mir ausgesprochen zu. Da werde ich mal weiterforschen ....
Re: Januar 2026
Verfasst: Mo 12. Jan 2026, 10:23
von Emma Peel
Pretty Things "S.F. Sorrow" -1968-
Abermals aus traurigem Anlass ..... Vor ein paar Tagen hatte ich noch das Album Parachute gehört ....