Was war das eine schöne Zeit damals, als Country Rock noch nicht Americana hiess und von patriotischen Vollpfosten für Politwerbung missbraucht wurde. Eines meiner Inselalben mal wieder im Player. Richard Betts' erstes Soloalbum von 1974. Man hört es den Songs durchaus an, dass sie zur gleichen Zeit geschrieben wurden wie die Allman Brothers Welthits "Ramblin' Man" und "Jessica", die ja beide auch aus der Feder von Richard Betts stammen. Klingt noch immer so unglaublich frisch, dass man kaum glauben kann, dass das Scheibchen schon mehr als ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel hat.
Richard Betts • Highway Call (1974)
Re: April 2026
Verfasst: Do 2. Apr 2026, 15:13
von Emma Peel
Caravan "Caravan and the New Symphonia" -1974-
Das 6. Album der Band, abermals gelungen und danach flachte die Formkurve der Gruppe spürbar ab. Die Songauswahl zu dem Album ist allerdings bei YouTube bescheiden.
Re: April 2026
Verfasst: Do 2. Apr 2026, 16:57
von Louder Than Hell
Santana & Buddy Miles "Live" -1972-
Eine Zusammenkunft, die sich mehr als gelohnt hat.
Re: April 2026
Verfasst: Do 2. Apr 2026, 18:51
von Zarthus
Between - Contemplation (1977)
Re: April 2026
Verfasst: Do 2. Apr 2026, 20:08
von Louder Than Hell
Fuzztones "Lysergic Emanations" -1985-
Ähnlich wie die Fleshtones waren sie damals ein Wegbereiter des wieder aufkeimenden Neogaragenrevivals und kamen selbstredend aus New York.
Re: April 2026
Verfasst: Do 2. Apr 2026, 21:34
von Kröter
Tag der Neuerscheinungen heute. Erst ULTHA, dann NERVOSA. Umso besser für mich... mehr gute Mucke für meinen 700km Trip morgen.
NERVOSA - Slave Machine (2026)
Re: April 2026
Verfasst: Do 2. Apr 2026, 22:20
von Zarthus
Henge - ExoKosm (2020)
Das zweite von bislang vier Alben der britischen Space/Psych/Elektronik Rocker.
Re: April 2026
Verfasst: Do 2. Apr 2026, 22:45
von Emma Peel
Lee Clayton "Same" -1973-
Sein Debüt war sicherlich ein Country orientiertes Singer/ Songerwriteralbum. Trotz seines exzellenten Talents als Country Outlaw Musiker blieben seine Erfolge bescheiden, was sich auch später mit den Einspielungen "Border Affair" und "Naked Child" nicht änderte. Von den Kritikern hoch gelobt, zurecht wie ich finde, von der amerikanischen Käuferschaft nur bedingt geschätzt. Letztlich fand er im europäischen Raum seine Anhängerschaft und den Raum für seine Touneen. Aber von den Country Urgesteinen wie Waylon Jennings, Johnny Cash und Kris Kristofferson erfolgte spät die Anerkennung, in dem sie u. a. seinen Song "Silver Stallion" coverten.
Re: April 2026
Verfasst: Do 2. Apr 2026, 23:00
von BRAIN
The Go-Betweens - Before Hollywood (1983)
Before Hollywood ist genau die Platte, auf der The Go-Betweens plötzlich alles zusammenbekommen.
Die Nervosität der frühen Jahre ist noch da, aber die Songs wirken viel klarer, viel sicherer und vor allem melodisch stärker.
Gitarren, Bass und Schlagzeug greifen leicht und beweglich ineinander, und über allem liegt diese besondere Mischung aus Wärme, Melancholie und unterschwelliger Unruhe.
Robert Forster und Grant McLennan schreiben hier erstmals in klarer Balance nebeneinander, und genau das gibt dem Album seine Spannung.
Re: April 2026
Verfasst: Do 2. Apr 2026, 23:13
von Emma Peel
BRAIN hat geschrieben: ↑Do 2. Apr 2026, 23:00The Go-Betweens - Before Hollywood (1983)
Before Hollywood ist genau die Platte, auf der The Go-Betweens plötzlich alles zusammenbekommen.
Die Nervosität der frühen Jahre ist noch da, aber die Songs wirken viel klarer, viel sicherer und vor allem melodisch stärker.
Gitarren, Bass und Schlagzeug greifen leicht und beweglich ineinander, und über allem liegt diese besondere Mischung aus Wärme, Melancholie und unterschwelliger Unruhe.
Robert Forster und Grant McLennan schreiben hier erstmals in klarer Balance nebeneinander, und genau das gibt dem Album seine Spannung.
Ich bin begeistert, dass überhaupt noch jemand diese Indie geprägte Band aus Australien kennt. Gerade ihr Pop Anteil war doch das markantes Ausdrucksmerkmal ihres Albums, das die Waage zwischen Indie und Alternative Rock darstellte.
Re: April 2026
Verfasst: Do 2. Apr 2026, 23:18
von Maranx
James Brown - "Reality" (1974)
A little bit old school funky James!
Re: April 2026
Verfasst: Do 2. Apr 2026, 23:24
von Louder Than Hell
Maranx hat geschrieben: ↑Do 2. Apr 2026, 23:18James Brown - "Reality" (1974)
A little bit old school funky James!
Bei ihm dampfte immer der Kessel und blieb über viele Jahre immer seiner Leidenschaft treu. Wie mögen sich seine Mädels gefühlt haben ......
Re: April 2026
Verfasst: Do 2. Apr 2026, 23:32
von Louder Than Hell
Kröter hat geschrieben: ↑Do 2. Apr 2026, 21:34
Tag der Neuerscheinungen heute. Erst ULTHA, dann NERVOSA. Umso besser für mich... mehr gute Mucke für meinen 700km Trip morgen.
NERVOSA - Slave Machine (2026)
Dann scheinen ja die erste Unfälle wegen möglicher Ablenkungen vorprogrammiert zu sein, denn der Stoff hat es ja in sich. Andererseits mit 750 km kommst du vom Allgäu gerade nach Hamburg.
Re: April 2026
Verfasst: Do 2. Apr 2026, 23:51
von Louder Than Hell
Guru Guru "Ufo "-1970-
Krautig, gitarrenoriert, aber auch roh und noch nicht vorhersehbar. Im Grunde vieles vermixt, was mit Musik im teils kosmischen, aber auch im freejazzigen Bereich angesiedelt war. Oder Waldmeister, wie er groß und größer er wurde und dieses psychedelische Gewölle total vereinnatmte und hinterher nur noch als Kuckucksuhrfolge agierte.