Januar 2026

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Was rotiert auf dem Teller......
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badger
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Re: Januar 2026

Beitrag von badger »

Los Gatos - Beat No.1 (RCA 1969)

Als Wildkatzen (Gatos Salvajes) debütierten die 5 Argentinier aus Rosario, ab der zweiten LP bis 6. LP hieß man nur noch 'Gatos',
ohne dabei aber das 'wilde' aufzugeben. Mit Beat und Garagen-Rock gings los, auf der hier aufgelegten 5. hatte gab es härtere Klänge und
etwas Psychedelia und gar Jams, weil man mit Pappo Napolitano das vielleicht bekannteste/legendärste heimatliche Gitarren-Ass in die Besetzung
aufgenommen hatte.

Fast alle Stücke sind Spanish gesungene Eigenkompositionen (Lito Nebbia). Die Gatos waren ein großer Name und überall in Südamerika echte Headliner!

Von den Gatos und Pappo's Blues steht alles hier, aber vom Haupt-Songschreiber Lito Nebbia (der bis heute in Argentinien abgefeiert wird)
gefielen mir die nach-Gatos-Alben nur noch bedingt, weil der alte Kick fehlt.

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Zarthus
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Re: Januar 2026

Beitrag von Zarthus »

Jethro Tull - This Was (1968)

Heute bei mir ein Bluesrock-Tag. Neben diesem wahnsinnig tollen Debüt gab es auch Ten Years After (Sssh) und die Blues Dimension (B.D. ist dead...) aus den Niederlanden. 8-)

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badger
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Re: Januar 2026

Beitrag von badger »

Zarthus hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 17:33 Jethro Tull - This Was (1968)

Heute bei mir ein Bluesrock-Tag. Neben diesem wahnsinnig tollen Debüt gab es auch Ten Years After (Sssh) und die Blues Dimension (B.D. ist dead...) aus den Niederlanden. 8-)

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die frühen J.Tull stehen noch ohne Makel da, aber das hier noch jemand Blues Dimension kennt... boah!
hab alle drei, mag sie, obwohl so richtig 'blues' ist das eher nicht... was meinst du....?
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Louder Than Hell
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Re: Januar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Angel'in Heavy Syrup "Same" -1992-

Mädels aus Japan auf dem Trip des NeoPsych .....

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badger
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Re: Januar 2026

Beitrag von badger »

Genesis - s/t (Sondor 1972)

nein, nein, nicht EURE Genesis, sondern experimentellen Hard-Rock aus Urugay; viel Gitarre und sehr gute Rhythmusarbeit gibts auch.
Wie hat man malocht, um an dieses Teil für viel Geld zu kommen und heute die übliche Story: Amazon wirfts den Leuten hinterher.

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Re: Januar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

badger hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 18:02 Genesis - s/t (Sondor 1972)

nein, nein, nicht EURE Genesis, sondern experimentellen Hard-Rock aus Urugay; viel Gitarre und sehr gute Rhythmusarbeit gibts auch.
Wie hat man malocht, um an dieses Teil für viel Geld zu kommen und heute die übliche Story: Amazon wirfts den Leuten hinterher.

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Wie man anhand deines Buchbeispiels "Enzyklopädie: Latein America und Kanada" sieht, gab es auch damals eine aufkeimende Rockszene im Bereich Südamerikas, die sich an westlichen Vorbildern orientierte. Zum Teil sind aber auch typische Merkmale südamerikanischer Folklore in den Songs miteingebaut worden. Somit haben sie sich auch ihre eigene Identität bewahrt. Die "Uru's" hier haben aber leider nur ein Album herausgebracht.
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Re: Januar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Génesis "Manos De Hombre" -1973

Wo doch gerade der Bandname Genesis am Wickel war, hier einmal eine Band aus Kolumbien, die auch im Bereich des folkgeprägten Psych unterwegs war.

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Tranceformer
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Re: Januar 2026

Beitrag von Tranceformer »

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Oscar Peterson – Oscar Peterson (Fontana 6430074)
Hinter der Fontana Special LP 6430 074 verbirgt sich eine Wiederveröffentlichung des Peterson-Albums „Soul Español“. Dieses Werk nimmt in seiner umfangreichen Diskografie eine besondere Stellung ein: Peterson weicht hier von seinem gewohnten Stil ab und konzentriert sich voll und ganz auf lateinamerikanische Rhythmen wie Bossa Nova und Samba.
Ursprünglich 1967 bei Mercury erschienen, zeigt das Album den Pianisten von seiner „leichtfüßigen“ Seite. Während er sonst oft für seine technische Übermacht und immense Spielgeschwindigkeit bekannt ist, nimmt er sich hier zugunsten des Grooves spürbar zurück. Das Ergebnis ist eine seiner zugänglichsten Aufnahmen – ideales „Easy Listening“ auf höchstem musikalischem Niveau. Besonders das Zusammenspiel mit der zusätzlichen Perkussion verleiht den Stücken eine Wärme, die man bei seinen reinen Trio-Aufnahmen seltener findet.
Gut zu wissen: Die „Fontana Special“-Reihe war in den 70er Jahren eine Budget-Serie von Philips/Phonogram. Die Cover dieser Reihe sind meist schlichter gestaltet als die Originale und zeigen oft lediglich ein Porträtfoto des Künstlers. Doch trotz des Status als Budget-Pressung ist die Klangqualität meist überraschend gut, da Fontana auf die soliden Master von Mercury/Philips zurückgreifen konnte. Der Sound ist klar, warm und typisch für eine hochwertige Produktion der 60er Jahre.
Auch wenn heute Donnerstag ist: Diese LP ist und bleibt die perfekte „Sonntagmorgen-Platte“.
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Louder Than Hell
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Re: Januar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

badger hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 16:36 Los Gatos - Beat No.1 (RCA 1969)

Als Wildkatzen (Gatos Salvajes) debütierten die 5 Argentinier aus Rosario, ab der zweiten LP bis 6. LP hieß man nur noch 'Gatos',
ohne dabei aber das 'wilde' aufzugeben. Mit Beat und Garagen-Rock gings los, auf der hier aufgelegten 5. hatte gab es härtere Klänge und
etwas Psychedelia und gar Jams, weil man mit Pappo Napolitano das vielleicht bekannteste/legendärste heimatliche Gitarren-Ass in die Besetzung
aufgenommen hatte.

Fast alle Stücke sind Spanish gesungene Eigenkompositionen (Lito Nebbia). Die Gatos waren ein großer Name und überall in Südamerika echte Headliner!

Von den Gatos und Pappo's Blues steht alles hier, aber vom Haupt-Songschreiber Lito Nebbia (der bis heute in Argentinien abgefeiert wird)
gefielen mir die nach-Gatos-Alben nur noch bedingt, weil der alte Kick fehlt.

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Die Los Gatos haben sich bei mir noch nicht eingeschmeichelt. Insofern habe ich mal wieder etwas Neues kennengelernt. Feiner Tip!!!
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Louder Than Hell
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Re: Januar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Tranceformer hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 18:26 Bild
Oscar Peterson – Oscar Peterson (Fontana 6430074)
Hinter der Fontana Special LP 6430 074 verbirgt sich eine Wiederveröffentlichung des Peterson-Albums „Soul Español“. Dieses Werk nimmt in seiner umfangreichen Diskografie eine besondere Stellung ein: Peterson weicht hier von seinem gewohnten Stil ab und konzentriert sich voll und ganz auf lateinamerikanische Rhythmen wie Bossa Nova und Samba.
Ursprünglich 1967 bei Mercury erschienen, zeigt das Album den Pianisten von seiner „leichtfüßigen“ Seite. Während er sonst oft für seine technische Übermacht und immense Spielgeschwindigkeit bekannt ist, nimmt er sich hier zugunsten des Grooves spürbar zurück. Das Ergebnis ist eine seiner zugänglichsten Aufnahmen – ideales „Easy Listening“ auf höchstem musikalischem Niveau. Besonders das Zusammenspiel mit der zusätzlichen Perkussion verleiht den Stücken eine Wärme, die man bei seinen reinen Trio-Aufnahmen seltener findet.
Gut zu wissen: Die „Fontana Special“-Reihe war in den 70er Jahren eine Budget-Serie von Philips/Phonogram. Die Cover dieser Reihe sind meist schlichter gestaltet als die Originale und zeigen oft lediglich ein Porträtfoto des Künstlers. Doch trotz des Status als Budget-Pressung ist die Klangqualität meist überraschend gut, da Fontana auf die soliden Master von Mercury/Philips zurückgreifen konnte. Der Sound ist klar, warm und typisch für eine hochwertige Produktion der 60er Jahre.
Auch wenn heute Donnerstag ist: Diese LP ist und bleibt die perfekte „Sonntagmorgen-Platte“.
Das Trio mit Oscar Peterson habe ich sogar einmal live Anfang der 80er im Hamburger CCH erlebt. Niels-Henning Ørsted Pedersen wirkte hier am Bass mit, den Schlagzeuger erinnere ich heute nicht mehr. Jedenfalls war sehr viel Prominenz im Publikum angesagt, u. a. natürlich auch meine Person.
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reform
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Re: Januar 2026

Beitrag von reform »

Genesis Foxtrot

Label: Charisma – 6369 922, Charisma – CAS 1058
Format: Vinyl, LP, Album, Stereo, Gatefold
Country: Germany
Released: 1972

Recorded At – Island Studios
Published By – Quartet Music
Published By – Genesis Music Ltd.
Printed By – Gerhard Kaiser GmbH
Lacquer Cut At – Deutsche Grammophon Gesellschaft Pressing Plant

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„Ich reagiere allergisch auf den Begriff Work-Life-Balance“
Sebastian Ebel, der Chef des Reisekonzerns Tui - Also, nebenbei bemerkt: Ich persönlich: AUCH !
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Emma Peel
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Re: Januar 2026

Beitrag von Emma Peel »

Magna Carta "Same" -1969-

Auf ihrem Debüt kommen die englischen Musiker noch sehr sanftmütig daher, erinnern in Teilen an die Byrds. Später nimmt ihr folkinspirierter Folk wesentlich progressivere Züge an. Trotzdem zeigt es bereits ihre sich entwickelnden Wurzeln zu ihren Folgealben auf ....

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Louder Than Hell
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Re: Januar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Dug Dug's "Smog" -1973-

Insgesamt vier Alben brachte diese mexikanische Band heraus, die urpsrünglich mit Anleihen an die Beatles starteten, sich sodann immer mehr freischwammen. Das zweite Album "Smog" ist ein gutes Beispiel, wie sehr such die Gruppe fortentwickelt hat. Nunmehr stehen hardrockgeprägte Elemente mit einer enormen Psycheinfärbung im Vordergrund. Alles wirkt energiegeladener, lässte aber auch melodiegeladene Parts nicht außer acht.

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Louder Than Hell
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Re: Januar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Zarthus hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 17:33 Jethro Tull - This Was (1968)

Heute bei mir ein Bluesrock-Tag. Neben diesem wahnsinnig tollen Debüt gab es auch Ten Years After (Sssh) und die Blues Dimension (B.D. ist dead...) aus den Niederlanden. 8-)

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Es ist immer problematisch, wenn sich zwei Alphatiere innerhalb einer Band befinden, die sich über die Ausrichtung der künftigen musikalischen Gestaltung ihrer Gruppe in die Haare bekommen. So geschehen bei Jethro Tull, also hieß es Abschiednehmen und Mick Abraham gründete eine neue Band namens "Blodwyn Pig". Trotzdem sollte der musikalische Einfluss von Mick Abraham bei den Aufnahmen von "This was" keinesfalls unterschlagen werden, denn er war letztlich erheblich. Eine derartige bluesige Ausrichtung hatten Jethro Tull danach nicht mehr.
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