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Re: Februar 2026

Verfasst: So 22. Feb 2026, 16:03
von Pavlos
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Horisont - Odyssey (Schweden, 2015)

Re: Februar 2026

Verfasst: So 22. Feb 2026, 17:10
von Tranceformer
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Return To Forever -Live
In der neuesten Ausgabe seines Buches „LiveRillen Vol. 8“ widmet sich der Autor Paul Bartsch (basierend auf seinen Sendungen bei Radio Corax) in einem Kapitel den weltbesten Bassgitarristen. Dabei kommt er – völlig zurecht – auf den Großmeister Stanley Clarke zu sprechen. Als Paradebeispiel wählte Bartsch den Opener der Return To Forever „Live“-LP: „So Long Mickey Mouse“. Ein Impuls, der mich dazu brachte, dieses Album nach längerer Zeit wieder einmal auf den Plattenteller zu legen.
„Live“ ist ein herausragendes Dokument des Jazz-Fusion, bei dem weit mehr als „nur“ Clarkes Bassspiel Akzente setzt. Es ist das Zusammenspiel der Extreme:
Chick Coreas überragendes Klavierspiel bildet das harmonische Zentrum.
Die vierköpfige Bläsergruppe verleiht dem Werk eine enorme Dichte und einen fast schon Big-Band-artigen Sound.
Stanley Clarke fungiert, wie auf jedem RTF-Album, als das unerschütterliche rhythmische Rückgrat, das in dieser Live-Aufnahme besonders druckvoll zur Geltung kommt.
Während Paul Bartsch den Opener favorisiert, schlägt mein Herz ein wenig mehr für das in zwei Parts aufgeteilte Finalstück „The Endless Night“. Es ist ein wahrhaft episches Werk, das den faszinierenden Kontrast zwischen Gayle Morans ätherischer Stimme und dem aggressiven, treibenden Bassspiel von Clarke perfekt inszeniert.
Man darf nicht unerwähnt lassen, dass dieses Album 1977 die Gemüter der Kritiker:innen spaltete. Vielen war die orchestrale Ausrichtung und der Fokus auf den Gesang von Gayle Moran zu weit weg vom gewohnten Jazz-Rock. Es ist in der Tat weniger ein lockeres „Jam-Album“ als vielmehr eine hochgradig durchkomponierte Inszenierung.
Fazit: Mir persönlich gefällt gerade diese Ambition und die klangliche Fülle. „Live“ bleibt ein fester und geschätzter Bestandteil meiner Sammlung – ein monumentaler Abschluss der Ära dieser Formation.

Re: Februar 2026

Verfasst: So 22. Feb 2026, 17:11
von Louder Than Hell
Asoka "Same" -1971-

Relaxter Jam Rock von unseren schwedischen Nachbarn. Dazu wird das Ganze in ihrer Landessprache vorgetragen .....

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Re: Februar 2026

Verfasst: So 22. Feb 2026, 17:45
von Tranceformer
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Deep Purple – Nobody´s Perfect (Live-DLP)
1988 erschien dieses Live-Doppelalbum der legendären Mark-II-Besetzung (Gillan, Blackmore, Glover, Lord, Paice) – für mich die Formation, die Deep Purple schlechthin verkörpert. Die zwölf Live-Aufnahmen, mitgeschnitten während diverser Shows in den USA und Oslo zwischen 1987 und 1988, lesen sich wie eine absolute Best-of-Liste: Von Klassikern wie Highway Star, Strange Kind of Woman und Child in Time bis hin zu den (damals) neueren Krachern wie Perfect Strangers oder Knocking At Your Back Door. Als Bonus gibt es obenauf die Studio-Neuaufnahme von Hush.
Verglichen mit dem heiligen Live-Gral Made In Japan (1972) klingt Nobody’s Perfect deutlich glatter. Der Mix ist sauber und druckvoll, doch manch ein Fan mag kritisieren, dass der rohe, gefährliche Vibe der 70er Jahre einem professionellen, fast schon routinierten Stadion-Rock-Sound gewichen ist.
Kurz ein paar Sätze zu den Protagonisten:
Ritchie Blackmore spielt gewohnt brillant. Seine Soli sind technisch makellos, wirken aber etwas weniger experimentierfreudig als in früheren Tagen.
Bei Ian Gillan beschleicht einen das Gefühl, dass der Zahn der Zeit ein wenig nagt. Während er bei den neueren Stücken (etwa Perfect Strangers) voll glänzt, muss er bei den extremen Schreien in Child in Time sichtlich kämpfen.
Jon Lord & Ian Paice bilden das unerschütterliche Fundament. Besonders Lords Orgel-Duelle mit Blackmores Gitarre zählen auch auf dieser Platte zu den absoluten Highlights.
Übrigens:
Der Name Nobody’s Perfect war eine ironische Anspielung auf die heftigen internen Spannungen – besonders zwischen Gillan und Blackmore –, die kurz nach dieser Veröffentlichung zum erneuten Ausstieg des Sängers führten.
Fazit:
Nobody’s Perfect ist sicher kein Ersatz für Made in Japan, aber ein faszinierendes Dokument einer legendären Band in ihrer ikonischsten Besetzung. Für mich steht fest: Diese Doppel-LP gehört in jede gut sortierte Plattensammlung!

Re: Februar 2026

Verfasst: So 22. Feb 2026, 18:13
von Lavender
Walter Trout - Alive in Amsterdam (2016)

Walter Trout - Alive in Amsterdam (2016).jpg
Walter Trout - Alive in Amsterdam (2016).jpg (62.9 KiB) 100 mal betrachtet
Zwei Jahre nach seiner krankheitsbedingten Zwangspause trat Walter Trout wieder auf. Dieser Livemitschnitt ist nun auch schon zehn Jahre alt. Vortrefflich ist die Coverversion von "Rock Me Baby". Der Song stammt bekanntlich aus der Feder von B.B. King. Und auch die Coverversion von Luther Allisons "I'm Back" ist großartig und für das Comeback nach der Lebererkrankung absolut zutreffend.




Re: Februar 2026

Verfasst: So 22. Feb 2026, 19:12
von Zarthus
Catherine Ribeiro + Alpes - N°2 (1970)

Experimentell/Proggig/Definitiv eigen!

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Re: Februar 2026

Verfasst: So 22. Feb 2026, 21:47
von reform
Ken Hensley: Live In Russia (180g) auf 2 LPs

Label: Secret
Aufnahmejahr ca.: 2018
UPC/EAN: 5036436122127
Erscheinungstermin: 12.7.2019

Das ehemalige Uriah Heep-Mitglied Ken Hensley - an Keyboards und Vocals - mit seiner Band Live Fire, Roberto Tiranti - Vocals und Bass Guitar, Ken Ingwersen - Lead Guitar & Backing Vocals, Tom Arne Fossheim - Drums.

Aufgenommen im Konzert im Stadtzentrum von Novokuznetsk, Russische Föderation am 07. Juli 2018.


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Re: Februar 2026

Verfasst: So 22. Feb 2026, 22:25
von Emma Peel
Chris Cacavas & Junkyard Love "Pale Blonde Hell" -1994-

Der ehemalige Green-on-Red-Keyboarder Chris Cacavas ist tief verwurzelt im kantigen Gitarrenrock-Terrain des Südwestens der USA. Auf seinen eigenen Alben singt er zudem und spielt neben dem Keyboard auch Gitarre. Sein Songwriting offenbart eine gewisse individuelle Sensibilität, die mehr als berührend ist. Für mich ein Musiker, der in der Breite viel bekannter sein müsste.

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Re: Februar 2026

Verfasst: So 22. Feb 2026, 23:00
von Lavender
Layla Zoe - Retrospektive Tour 2019
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laylazoecd.jpg (37.49 KiB) 43 mal betrachtet
Layla Zoe wird bei dieser Tour von Krissy Matthews an der Gitarre begleitet und das hört man deutlich.




Re: Februar 2026

Verfasst: So 22. Feb 2026, 23:44
von Louder Than Hell
Goliath "Same" -1970-

Ein jazzdurchtränktes Progalbum aus England, dass durchaus seinen eigenen Reiz versprüht.

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Re: Februar 2026

Verfasst: Mo 23. Feb 2026, 00:03
von Louder Than Hell
Pavlos hat geschrieben: So 22. Feb 2026, 16:03 Bild

Horisont - Odyssey (Schweden, 2015)
Feines Hardrockalbum der Schweden, sogar ihr viertes, wenn ich richtig mitgezählt habe. Die eingespielten Songs kommen in der Regel allesamt auf den Punkt und könnten auch Retrofans aus den 70ern gefallen. Wer zwischendurch mal rockige, zum Teil auch spachige, aber auch melodische Songs wertschätzt, könnte Gefallen an den Album finden. Besonders der Titetrack hat es mir angetan.