Rain Sultanov & Isfar Sarabski: Cycle - 2018 - Jazz aus Aserbaidschan
Re: März 2026
Verfasst: Sa 28. Mär 2026, 13:41
von Alexboy
The Duhks: Beyond The Blue - 2014 - ModernFolk aus Winnipeg
Re: März 2026
Verfasst: Sa 28. Mär 2026, 13:55
von Alexboy
The Waybacks: Devolver - 2000 - FolkRock aus San Francisco Bay area of California
Re: März 2026
Verfasst: Sa 28. Mär 2026, 14:56
von Emma Peel
Moody Blues "On The Threshold Of A Dream" -1969-
Feine Symbiose aus ArtPop und Psychedelic und alles unter der Ummantelung des Mellotrons
Re: März 2026
Verfasst: Sa 28. Mär 2026, 15:06
von Emma Peel
Alexboy hat geschrieben: ↑Sa 28. Mär 2026, 13:41The Duhks: Beyond The Blue - 2014 - ModernFolk aus Winnipeg
Ein wunderbares Folkalbum mit einer Jessee Havey in Höchstform.
Re: März 2026
Verfasst: Sa 28. Mär 2026, 16:10
von Beatnik
Wunderschöne Popmusik bei mir.
The La's • The La's (Deluxe Edition) (1990/2008)
Re: März 2026
Verfasst: Sa 28. Mär 2026, 17:07
von Louder Than Hell
Iron Butterfly "Ball" -1969-
Man muss ja sich nicht immer im irdischen Paradies bewegen .....
Re: März 2026
Verfasst: Sa 28. Mär 2026, 17:19
von Louder Than Hell
Kröter hat geschrieben: ↑Sa 28. Mär 2026, 12:39
Läuft, seitdem sie vor einer Woche quasi aus dem Nichts gekommen ist, zum mittlerweile 16. Mal.
NEUROSIS - An Undying Love For A Burning World (2026)
Diesen Brecher in Worte zu fassen fällt mir schwer. Deswegen zitiere ich hier einfach mal aus der Beurteilung von "Der Standard": "Die US-Band Neurosis ist wieder da: Der Tod kommt nicht auf leisen Sohlen
Mit Donnergurgler Aaron Turner haben die alten Meister der Apokalypse einen neuen Mann am Mikrofon.
Die Welt geht zur mächtigen Soundwalze trotzdem unter."
Ich wußte gar nicht, dass sie wieder am Start sind und ein wenig zugänglicher scheinen sie auch geworden zu sein, obwohl ich sie seit Ende der 90er ein wenig aus den Ohren verloren habe. Deshalb noch einmal ein Song aus ihrer früheren Phase .....
Re: März 2026
Verfasst: Sa 28. Mär 2026, 18:08
von Maranx
Das Alter schützt vor neuer Musik nicht...
New Model Army - "Impurity" (1990)
Von einem Freund geschenkt bekommen, war aber skeptisch, ob das überhaupt was für mich ist. Denn ich hatte bisher nichts von denen. Hab dann einfach mal reingehört..Himmel, was war ich baff! Habe ich hinter dem Bandnamen eine völlig andere Mukke erwartet. Nämlich so ein Mainstream-Pop. Aber hier ballert ein toller, kräftiger, mit richtigen Instrumenten gespielter new-waviger Indie-Folkrock aus den Boxen. Und dann ist es die remasterte Version, wo auch der Sound klasse ist!!
Re: März 2026
Verfasst: Sa 28. Mär 2026, 18:42
von Tranceformer
Nina Hagen – Highway To Heaven
Die gerade frisch erschienene LP von Nina Hagen löst bei mir eine gewisse Zwiespältigkeit aus: Einerseits schätze ich Gospel sehr, andererseits ist meine Einstellung zu Glaube und Kirche äußerst ambivalent. Dennoch war mir spätestens beim Hören der Neuaufnahme von „Alle wollen in den Himmel“ klar: Diese Scheibe muss ich haben.
Ein besonderer Reiz des 20. Studioalbums liegt in den hochkarätigen Kollaborationen. So gibt es neben einem Duett mit Gitte Hænning auch eine Zusammenarbeit mit Nana Mouskouri. Gemeinsam präsentieren sie „Never Grow Old“ – ein Song, der bereits Legenden wie Johnny Cash und Aretha Franklin bewegte.
Sicherlich ist es nicht neu, dass sich Nina Hagen dem Gospel zuwendet; man erinnere sich nur an ihr Album „Personal Jesus“. Doch wie so oft bei ihren Veröffentlichungen gehen auch hier die Meinungen weit auseinander. Das Album ist eigenwillig, aber keineswegs ein „verstaubtes“ Kirchenalbum. Die Produktion besticht durch eine lebendige Mischung aus Blues, Boogie-Woogie und Reggae. Doch völlig ungeachtet der Inhalte ist es vor allem Nina Hagens Stimme, die mich überzeugt: Sie ist mittlerweile deutlich dunkler, hat aber nichts von ihrer unglaublichen Energie und Anziehungskraft verloren.
Wer die Unberechenbarkeit der Künstlerin mag und sich nicht an den religiösen Themen stößt, für den ist dieses Album ein echtes Sammlerstück – allein schon wegen des fantastischen Gatefold-Covers, das ein absoluter Hingucker ist.
Re: März 2026
Verfasst: Sa 28. Mär 2026, 18:44
von Tranceformer
Die LP der Sheepdogs wurde vor kurzer Zeit von Beatnik vorgestellt. Damals hatte er zwei Exemplare, jetzt nur noch eines und ich das andere. Ist also gut angekommen und lag schon auf dem Plattenteller. Lieben Dank!
Re: März 2026
Verfasst: Sa 28. Mär 2026, 19:42
von Beatnik
Tranceformer hat geschrieben: ↑Sa 28. Mär 2026, 18:44
Die LP der Sheepdogs wurde vor kurzer Zeit von Beatnik vorgestellt. Damals hatte er zwei Exemplare, jetzt nur noch eines und ich das andere. Ist also gut angekommen und lag schon auf dem Plattenteller. Lieben Dank!
Tolle Scheibe, ich finde sie echt stark.
Re: März 2026
Verfasst: Sa 28. Mär 2026, 20:29
von BRAIN
Jackson Browne - Late for the Sky. (1974)
Late for the Sky ist für mich eines dieser Alben, die keine große Geste brauchen und gerade deshalb so stark wirken.
Jackson Browne schreibt hier keine lockeren Westcoast-Songs für den Beifahrersitz, sondern ruhige, ernste Stücke voller Melancholie und Selbsterkenntnis.
Piano, Gitarren und die dezente Bandbegleitung drängen sich nie auf. Genau dadurch treffen Stücke wie Late for the Sky oder Fountain of Sorrow umso härter.
Auch Brownes Stimme passt perfekt dazu.
Nicht spektakulär, nicht theatralisch, aber glaubwürdig bis ins Mark. Er singt so, als würde er nicht performen, sondern sich wirklich durch diese Lieder hindurchdenken.
Kröter hat geschrieben: ↑Sa 28. Mär 2026, 12:39
Läuft, seitdem sie vor einer Woche quasi aus dem Nichts gekommen ist, zum mittlerweile 16. Mal.
NEUROSIS - An Undying Love For A Burning World (2026)
Ich wußte gar nicht, dass sie wieder am Start sind und ein wenig zugänglicher scheinen sie auch geworden zu sein, obwohl ich sie seit Ende der 90er ein wenig aus den Ohren verloren habe. Deshalb noch einmal ein Song aus ihrer früheren Phase .....
Tja, das wusste irgendwie niemand. Das Album kam wirklich aus dem Nichts. Niemand hat gewusst, dass jetzt Aaron Turner für den ausgeschiedenen Scott Kelly am Start ist... niemand wusste, dass sie neue Songs geschrieben hatten... niemand wusste, dass sie ein neues Album aufnehmen. Für eine Band dieser Größenordnung ist das schon ein echtes Kabinettstückchen, so etwas durchzuziehen, ohne dass zuvor irgendwas durchsickert.
Re: März 2026
Verfasst: Sa 28. Mär 2026, 22:13
von Zarthus
Think - Variety (1973)
Prog Rock / Krautrock.
Re: März 2026
Verfasst: Sa 28. Mär 2026, 22:51
von Alexboy
Emilio Solla & La Inestable de Brooklyn: Handmade - 2026 - LatinJazz aus NY Großartig!
Re: März 2026
Verfasst: Sa 28. Mär 2026, 22:52
von Emma Peel
Geordie "Don't Be Fooled By The Name" -1974-
Ich beschließe den Abend mit bluesigen Hardrock, in deren Reihen sich ein künftiger bekannter Schreihals befand .....
Re: März 2026
Verfasst: Sa 28. Mär 2026, 22:56
von Emma Peel
BRAIN hat geschrieben: ↑Sa 28. Mär 2026, 20:29Jackson Browne - Late for the Sky. (1974)
Late for the Sky ist für mich eines dieser Alben, die keine große Geste brauchen und gerade deshalb so stark wirken.
Jackson Browne schreibt hier keine lockeren Westcoast-Songs für den Beifahrersitz, sondern ruhige, ernste Stücke voller Melancholie und Selbsterkenntnis.
Piano, Gitarren und die dezente Bandbegleitung drängen sich nie auf. Genau dadurch treffen Stücke wie Late for the Sky oder Fountain of Sorrow umso härter.
Auch Brownes Stimme passt perfekt dazu.
Nicht spektakulär, nicht theatralisch, aber glaubwürdig bis ins Mark. Er singt so, als würde er nicht performen, sondern sich wirklich durch diese Lieder hindurchdenken.
Hier wird mir ganz warm ums Herz, weil Jackson Browne u. a. auch mit diesem Album seine musikalische Vielseitigkeit bewiesen hat. Hierbei muss es nicht immer etwas Bahnbrechendes sein, sondern vielmehr die Art seiner glaubwürdigen Darstellung
Re: März 2026
Verfasst: Sa 28. Mär 2026, 23:03
von BRAIN
Marvin Gaye - Let’s Get It On (1973)
Marvin Gaye verbindet hier Soul, R&B und Funk zu einem warmen, fließenden Sound, der körperlich wirkt und gleichzeitig etwas Tröstendes hat.
Songs wie der Titelsong oder Distant Lover leben nicht von Effekten, sondern von Timing, Atmosphäre und diesem unglaublichen Gespür für Spannung.
Das Album erschien 1973 und wurde später als Soul-Meilenstein gesehen, weil es Marvin Gaye nach What’s Going On noch einmal neu positionierte und seinen Sound zugleich intimer und sinnlicher machte.