Golden Earring - Last Blast Of The Century (2000).jpg (81.48 KiB) 720 mal betrachtet
Von Golden Earring befinden sich einige Alben in meiner Sammlung. Darunter auch sechs Live - Alben. Mein liebstes hiervon ist "Live" aus dem Jahre 1977. Auch "2ND Live" aus 1981 ist absolut lohnend und die "Naked" Alben sind superb. Heute habe ich mich allerdings für "Last Blast Of The Century". Auch hier zeigten Golden Earring, dass sie es noch voll drauf hatten. Live Alben der Band klingen besonders gut und lassen so manch schwächeren Studiosong aufleben. Hier vergleiche man mal "Distany Love" hier live mit der Studioaufnahme von "Keeper Of The Flame". Für mich steht jedenfalls fest, dass "Last Blast Of The Century" ein richtig starkes Livealbum ist. Neben den großartigen Hits wie "Radar Love", "She Flies On Strange Wings", "When The Lady Smiles" und "Twilight Zone" befinden sich auch weniger bekannte Songs auf dem Album. Interessanterweise wurde dieses Album in den USA nicht veröffentlicht.
Distany Love
Whisper In A Crowd
Twilight Zone
Re: Januar 2026
Verfasst: Do 29. Jan 2026, 22:36
von Lavender
Led Zeppelin - Physical Graffiti (1975)
20260129_223247.jpg (52.41 KiB) 697 mal betrachtet
Re: Januar 2026
Verfasst: Do 29. Jan 2026, 22:48
von Emma Peel
John Dummer's Oobleedooblee Band "Oobleedooblee Jubilee" -1973-
John Dummer hatte zuvor in zahlreichen anderen Bands/ Projekten gespielt, bis diese Gruppe an den Start ging. Die bluesige Ausrichtung trat nicht mehr in den Vordergrund, sondern es wurden auch Rock und Countryteile miteingebracht. Trotzdem entstand ein Cocktail hörenswerter und melodischer Songs.
Re: Januar 2026
Verfasst: Do 29. Jan 2026, 22:58
von Emma Peel
Lavender hat geschrieben: ↑Do 29. Jan 2026, 22:36Led Zeppelin - Physical Graffiti (1975)
20260129_223247.jpg
Das Stück "Kashmir" ist auch heute noch allgegenwärtig ....
Re: Januar 2026
Verfasst: Do 29. Jan 2026, 23:04
von Emma Peel
Tranceformer hat geschrieben: ↑Do 29. Jan 2026, 17:17
California Irish – The Mountains Are My Friends
Im vergangenen Sommer, während einer Zugfahrt, las ich in einem Musikmagazin erstmals über das Debüt von California Irish. Was dort über das musikalische Konzept geschrieben stand, klang sofort vielversprechend. Dennoch verlor ich die Band und ihr Album „The Mountains Are My Friends“ zunächst wieder aus den Augen – bis ich jetzt, eher durch Zufall, darauf zurückkam.
Nach einigen intensiven Hördurchgängen steht für mich fest: California Irish ist ein faszinierendes Projekt und dieses Album eine echte Bereicherung für die Folk- und Americana-Szene. Dabei stammt die Band keineswegs aus Kalifornien, wie der Name vermuten ließe, sondern ist ein siebenköpfiges Kollektiv aus Belfast.
Kopf der Gruppe ist Cormac Neeson, den viele als kraftvollen Frontmann der Hard-Rock-Band The Answer kennen. Mit California Irish schlägt er völlig neue, sanftere Töne an. Die Band fand sich ursprünglich für die Theater-Show „Re-Harvest“ zusammen, in der sie Neil Youngs Klassiker Harvest und Harvest Moon coverten. Die Chemie stimmte so sehr, dass aus der Hommage eigene Songs entstanden.
Der Sound atmet den Geist des legendären Laurel Canyon der späten 60er und frühen 70er Jahre; die Harmonien wecken sofort Assoziationen zu Crosby, Stills, Nash & Young, Joni Mitchell oder den Byrds. Besonders beeindruckend ist die Produktion: Das Album wurde komplett analog auf 16-Spur-Band in den Middle Farm Studios aufgenommen. Die Band spielte live in einem Raum ein, oft reichten ein oder zwei Takes. Ohne Autotune oder digitale Perfektion klingt das Ergebnis warm, herzlich und ungekünstelt.
Wer in diese „vergessene Perle der 70er“ eintauchen möchte, dem empfehle ich als Anspieltipps den mitreißenden Opener „Live Fast Die Free“, den psychedelisch angehauchten Folksong „Big Questions“ und die wunderschöne Ballade „Julie Ann“. Damit ist die musikalische Bandbreite des Werks bestens abgedeckt.
Mein Fazit: Wer die Fleet Foxes, Neil Young oder die frühen CSNY mag, wird dieses Album lieben. Ein echtes Stück Seele auf Vinyl.
Das ist auf jeden Fall ein schönes Scheibchen, dass die Spielart der Americana in den hellsten Farben erstrahlen lässt. Die genannten musikalischen Querverweise sind auch absolut zutreffend und für mich schon fast eine Kaufverpflichtung. Hierbei ist die Herkunft völlig egal, weil es andernorts auch zahlreiche Americana Bands gibt. Ich nenne in diesem Zusammenhang mal den Niederländer Tim Vantol mit seinem Album "Burning Desires".
Re: Januar 2026
Verfasst: Do 29. Jan 2026, 23:29
von Louder Than Hell
John Mayall "Notice To Appear" -1976-
Ein Album, dass sicherlich in dem Schaffen von John Mayall ein Übergangswerk vom der angehauchten Jazz-Fusion und dem Bluesrock charakterisiert. Der rauere Sound im Vergleich zu seinen früheren Werken war wohl dem Zeitgeist der 70er geschuldet. Das Album hilft Mayall, seine Energie mit einem schlanken, prägnanten Sound neu zu bündeln, ohne dabei jemals glatt oder kommerziell zu wirken! Und der Einfluss von Toussaints kam sicherlich auch nicht zu kurz.
Re: Januar 2026
Verfasst: Fr 30. Jan 2026, 10:46
von Emma Peel
Red Bud Thunder "American Rock & Roll" -1980-
Dann starte ich mal mit Southern Rock aus Wisconsin, der sehr kraftvoll fast schon bikermäßig rüberkommt, ohne hierbei seine bluesigen Wurzeln zu vergessen.
Re: Januar 2026
Verfasst: Fr 30. Jan 2026, 11:48
von Hawklord
Fashion - Fabrique (1982)
Typischer 80er-Jahre Pop.
Re: Januar 2026
Verfasst: Fr 30. Jan 2026, 11:53
von Louder Than Hell
Soft Machine "Bundles" -1975-
Eine Band, die im Grunde immer ihr Niveau gehalten hat und auch mit diesem Album überzeugen konnte. Die gesamte Band insbesondere Allan Holdsworth wissen auch hier wieder instrumental Pluspunkte zu setzen.
Re: Januar 2026
Verfasst: Fr 30. Jan 2026, 14:49
von Emma Peel
Long Ryders "Native Sons" -1984-
Zeitlos energiegeladene Americana mit spürbaren Countryeinfluss und natürlich dem byrdischen Charme
Re: Januar 2026
Verfasst: Fr 30. Jan 2026, 16:51
von Louder Than Hell
Zoot Locker "The Best Of the Zoot" -1968 - 71-
Frühzeitliche Psychedelik von Down Under, die erst durch das Psychrevival an unser Ufer gestoßen ist. Ansonsten spielten sie mit den US bzw. englischen Bands durchaus auf Augenhöhe.
Re: Januar 2026
Verfasst: Fr 30. Jan 2026, 17:15
von Lavender
Ozzy Osbourne - Ozzmosis (1995)
Ozzy Osbourne - Ozzmosis (1995).jpg (24.28 KiB) 599 mal betrachtet
Heute erreichte mich eine Neuanschaffung von Ozzy Osbourne. Von dem Album bin ich begeistert. Interessante Leute hatte Ozzy dabei. Ich nenne mal Rick Wakeman und Zakk Wylde.
Re: Januar 2026
Verfasst: Fr 30. Jan 2026, 17:32
von Zarthus
Culpeper`s Orchard - Culpeper`s Orchard (1971)
Re: Januar 2026
Verfasst: Fr 30. Jan 2026, 19:43
von Pavlos
Hällas - Panorama (Schweden, 2026)
Re: Januar 2026
Verfasst: Fr 30. Jan 2026, 22:11
von Zarthus
Kate Bush - Hounds Of Love (1985)
Re: Januar 2026
Verfasst: Fr 30. Jan 2026, 22:24
von Emma Peel
Jim Croce "You Don't Mess Around With Jim" -1972-
Ein Geschichtenerzähler, der ein Album voller Folkrock, Country und Bluesklängen eingespielt hat. Seine Fingerfertigkeit auf der Akustikgitarre und sein warmer Gesang runden das Bild ab. Neben gefühlvollen Songs wusste er zwischenzeitlich aber auch ein wenig zu rocken.
Re: Januar 2026
Verfasst: Fr 30. Jan 2026, 22:29
von Emma Peel
Zarthus hat geschrieben: ↑Fr 30. Jan 2026, 22:11Kate Bush - Hounds Of Love (1985)
Das Mädel glänzte durch eine Vielzahl von gelungenen Alben. Ihre ganze Magie kommt auch hier voll zum Tragen, wobei es unbedeutend ist, dass sie sich auf den ersten Musikstücken des Albums etwas zugänglicher zeigt.
Re: Januar 2026
Verfasst: Fr 30. Jan 2026, 23:01
von Louder Than Hell
Quatermass "Same" -1970-
Heavyprog, der fast schon als Hardrock beschrieben werden kann. Hammond Fans werden sicherlich die Lauscher aufstellen, denn Pete Robinson hat diesbezüglich ein feines Händchen. Aber auch seine beiden Mitstreiter agieren auf Augenhöhe. Weiterhin ein gelungenes Album, aber die Käufer sahen das damals anders ....
Re: Januar 2026
Verfasst: Fr 30. Jan 2026, 23:20
von Louder Than Hell
Zarthus hat geschrieben: ↑Fr 30. Jan 2026, 17:32Culpeper`s Orchard - Culpeper`s Orchard (1971)
Nicht nur das Cover ist ein absoluter Eyecatcher, sondern auch musikalisch haben die Dänen ein prächtiges Album eingespielt und ist weiterhin ein Beispiel dafür, wie vielfältig die dortige Szene war.