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Lost Places

Verfasst: Sa 14. Feb 2026, 00:58
von Dudesogood
Lost Places...verlorene Plätte, verlorene Sounds. Musik die man findet, oder die einen findet. Nicht in den Charts, im Hintergrund, auf eher unbekannten Seiten im Internet, im Deutschlandfunk nachts um 2.00 Uhr Ungewöhnliche Sounds, vergessene Plätze...

Als erstes eine Band, ein Kollektiv (?) aus London, das sich zwischenzeitlich wg. Erfolgslosigkeit aufgelöst hatte, als Tipp von der facebookseite von Giancarlo Erra (NoSound).

Bark Psychosis - ///Codename: Dustsucker



und hier mein Lieblingsstück...versunken in der Trompete



Vordergründig unter der Schublade Postrock eingeordnet, greift dieses unbekannte Meisterwerk viel weiter: Ambient, Noise, Shoegazzer, verstörende elektronische Sounds. Mit Einflüssen von Pink Floyd, Talk Talk und NoSound.

Musik für Nighthawks

Re: Lost Places

Verfasst: Mi 18. Feb 2026, 00:26
von BRAIN
Für mich ist das Album kein klassisches Rockalbum, sondern ein Klangraum.
Bark Psychosis arbeiten hier extrem reduziert und kontrolliert. Viel Atmosphäre, viel Geduld, wer schnelle Hooks erwartet, ist falsch.
Wer sich treiben lässt, bekommt Tiefe.

Re: Lost Places

Verfasst: Mo 16. Mär 2026, 12:16
von Dudesogood
Einb weiteres "Lost Places"Album/EP das aufgrund seiner Komplexität und Sperrigkeit sicher nicht jedermanns Sache ist. Im Gegensatz zum ehemaligen Anathemamitglied Daniel Cavanagh der mit "Weather Sytems" wohl eher die traditionellen Artrockfans bespielt, geht sein Bruder Vincent Cavanagh mit der EP „The Radicant“ und viel atmosphärischer Elektronik eher in die avantgardistische experimentelle Richtung. Eine spannende Reise, die Lust auf mehr macht.

Vincent Cavanagh „The Radicant“


Re: Lost Places

Verfasst: Mo 16. Mär 2026, 12:24
von Lavender
Dudesogood hat geschrieben: Mo 16. Mär 2026, 12:16 Einb weiteres "Lost Places"Album/EP das aufgrund seiner Komplexität und Sperrigkeit sicher nicht jedermanns Sache ist. Im Gegensatz zum ehemaligen Anathemamitglied Daniel Cavanagh der mit "Weather Sytems" wohl eher die traditionellen Artrockfans bespielt, geht sein Bruder Vincent Cavanagh mit der EP „The Radicant“ und viel atmosphärischer Eletronik eher in die avantgardistische experimentelle Richtung. Eine spannende Reise, die Lust auf mehr macht.

Vincent Cavanagh „The Radicant“

:wave: Klingt jedenfalls sehr ansprechend. Gefällt mir.

Re: Lost Places

Verfasst: Fr 3. Apr 2026, 13:23
von Dudesogood



The Paradox Twin - The Importance of Mr Bedlam

Eines, der für mich besten, Debütartrockalben aller Zeiten. Nach einem, ebenfalls sehr guten zweiten Album, und diversen Besetzungswechseln arbeitet die Band angeblich (schon sehr lange) an ihrem dritten Werk