Französische Avantgarde (oder soll das Jazz sein?)

Januar 2026


Sehr schönes Album.Tranceformer hat geschrieben: ↑So 4. Jan 2026, 16:56
City – Am Fenster
Obwohl ich das 17:40 Minuten lange Epos „Am Fenster“ von City schon immer richtig gut fand, hat es seit 1978 nie dazu gereicht, mir die LP auch tatsächlich zuzulegen. Nun war es endlich so weit: Auf meinem Plattenteller dreht sich die im Juli 2024 neu aufgelegte Edition auf gelbem Vinyl.
Viel hat sich im Vergleich zum Original nicht verändert. Das Cover-Design lehnt sich eng an die Erstpressung von 1978 an, verzichtet jedoch auf den historischen Aufdruck „Mit dem Erfolgstitel...“ in der Ecke. Das gelbe Vinyl ist ein echter Hingucker im Regal und bildet einen tollen Kontrast zum ikonischen roten Cover-Artwork. Die Verarbeitungsqualität der Hülle ist solide, wenn auch nicht ganz so massiv kartoniert wie bei speziellen audiophilen Pressungen.
Dieses Album ist und bleibt ein Meilenstein des DDR-Rock. Während die A-Seite eher geradlinigen, fast bluesigen Rock bietet – wie etwa im Klassiker „Der King vom Prenzlauer Berg“ –, entfaltet die B-Seite ihre ganz eigene Magie. Hier findet sich das komplette 17-minütige Werk „Am Fenster“, bestehend aus den Teilen Traum, Tagtraum und dem eigentlichen Hauptsong. Georgi Gogows Geigenspiel ist bis heute unerreicht; es verbindet Folk-Elemente virtuos mit psychedelischem Rock.
Die Platte ist hervorragend und sehr sauber gepresst. Es gibt kaum Nebengeräusche oder Knistern, was bei den oft „totgespielten“ Originalen aus den 70er und 80er Jahren leider selten geworden ist. Der Sound wirkt klar und ist spürbar für moderne Anlagen optimiert worden.

Von der Bothy Band stehen die ersten 3 Alben hier. Auf "Old Hag..." ist mit "Fionnghuala" ein richtig Kracher mit drauf. Den Song liebe ich besonders.badger hat geschrieben: ↑Mo 5. Jan 2026, 17:02 Bothy Band - Old Hag You Have Killed Me (Mulligan 1975)
Eine Art Supergroup des Celtic Folk mit einem Meilenstein-Album. Spielten Trad.-Folk mit akkustischen Instrumenten mit dermaßen viel
Power, daß herzschwachen Zuhörern vom Konzertbesuch abgeraten wurde.
Wer überlebte konnte sie noch vor kurzem bei ihrer 'Wir-Reißen-Noch-Nach-50-Jahren-Die-Dächer-Ab'-Reunion sehen.


Mein lieber Herr Gesangsverein, das ist für mich schon ein ziemlich fettes Brett, denn ich habe es mir angehört. Kopfschmerzen sollte man nicht währenddessen haben
Talking Heads sind bzw. waren in ihrer Art einzigartig. Der Gesang, die produzierte Rhythmik, die Instrumentierung sowie ihre Kompositionen. Ich gehöre zu denjenigen, die diese Art von Musik lieben und du hast sowohl dieses Album als auch "Remain In Light" in den gebührenden Farben beschrieben.BRAIN hat geschrieben: ↑Mo 5. Jan 2026, 20:26 Talking Heads-Fear Of Music (1979)
Fear Of Music ist der Moment, in dem die Talking Heads ihre intellektuelle Distanz ablegen und sich vollständig der Unruhe der modernen Welt aussetzen.
Dieses Album denkt nicht mehr über Angst nach, es lebt in ihr.
Der Groove ist kein Mittel zur Entspannung, sondern ein permanenter innerer Antrieb, der nicht zur Ruhe kommen darf.
David Byrnes Gesang fungiert dabei als bewusst verunsicherter Erzähler, der die Realität nicht kommentiert, sondern protokolliert.
Brian Enos Produktion verstärkt diesen Eindruck durch Klarheit und Zurückhaltung, wodurch jede Verschiebung im Klang umso stärker wirkt.
Fear Of Music fordert Konzentration und Geduld, belohnt aber mit einer Tiefe, die sich erst mit der Zeit vollständig erschließt.
![]()

Da wir gesundheitlich noch alle auf der Höhe stehen, könnte man zumindestens dieses Album in einer Endlosschleife abspielen. Instrumentierung und Spielwitz sind einfach gigantisch.badger hat geschrieben: ↑Mo 5. Jan 2026, 17:02 Bothy Band - Old Hag You Have Killed Me (Mulligan 1975)
Eine Art Supergroup des Celtic Folk mit einem Meilenstein-Album. Spielten Trad.-Folk mit akkustischen Instrumenten mit dermaßen viel
Power, daß herzschwachen Zuhörern vom Konzertbesuch abgeraten wurde.
Wer überlebte konnte sie noch vor kurzem bei ihrer 'Wir-Reißen-Noch-Nach-50-Jahren-Die-Dächer-Ab'-Reunion sehen.
Ähem, hier auch eine klitzekleine Korrektur: deine Bothy Band-Scheibe ist 1976 erschienen...ist deren Zweitwerk.badger hat geschrieben: ↑Mo 5. Jan 2026, 17:02 Bothy Band - Old Hag You Have Killed Me (Mulligan 1975)
Eine Art Supergroup des Celtic Folk mit einem Meilenstein-Album. Spielten Trad.-Folk mit akkustischen Instrumenten mit dermaßen viel
Power, daß herzschwachen Zuhörern vom Konzertbesuch abgeraten wurde.
Wer überlebte konnte sie noch vor kurzem bei ihrer 'Wir-Reißen-Noch-Nach-50-Jahren-Die-Dächer-Ab'-Reunion sehen.



Ich wusste doch gleich, dass mir hier einiges bekannt vorkommt. Kein Wunder, denn hier wirbelt der von uns sehr geschätzte Rich Hopkins mit. Der Song "Goodbye" trifft total meinen Nerv, genauso muss Alternativ Rock klingen. Hab das Teil, sogleich für wenig Geld bestellt.Lavender hat geschrieben: ↑Mo 5. Jan 2026, 22:45 Sand Rubies - Same
Sand Rubies.jpg
Hierbei handelt es sich um eine US-amerikanische Band. Stilistisch bewegt sich die Musik im Alternative Rock, Modern Rock bzw. Desert Rock. Zuvor nannten sich die Musiker "The Sidewinders". Mit diesem Album nahmen sie den Namen "Sand Rubies" an.



Wahnsinn! 250 Konzerte. Die Hörbeispiele gefallen mir gut.