Januar 2026

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Was rotiert auf dem Teller......
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badger
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Re: Januar 2026

Beitrag von badger »

Los Gatos - Rock De La Mujer Perdida (RCA 1970)

Gut für die nicht spanisch sprechenden, daß sie die Einzelheiten zum 'Rock Einer Verdorbenen Frau' nicht hören müssen,
aber was man auf diesem letzten Album der Katzen leicht hört, ist das Pappo Napolitano's hartes Gitarrenspiel jetzt doch
die Richtung vorgibt.

Pappo hat nach dem Gatos-Ende mit Aeroblues und Pappo's Blues noch 7, 8 LPs voller argentinischem Machismo hingelegt,
die sich bis auf die letzten 2,3 alle lohnen.

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Zarthus
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Re: Januar 2026

Beitrag von Zarthus »

Pierre Bensusan - Solilaï (1981)

Folk mit einer leichten Prise Jazz aus Frankreich.

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Zarthus
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Re: Januar 2026

Beitrag von Zarthus »

badger hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 17:50
Zarthus hat geschrieben: Do 15. Jan 2026, 17:33 Jethro Tull - This Was (1968)

Heute bei mir ein Bluesrock-Tag. Neben diesem wahnsinnig tollen Debüt gab es auch Ten Years After (Sssh) und die Blues Dimension (B.D. ist dead...) aus den Niederlanden. 8-)

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die frühen J.Tull stehen noch ohne Makel da, aber das hier noch jemand Blues Dimension kennt... boah!
hab alle drei, mag sie, obwohl so richtig 'blues' ist das eher nicht... was meinst du....?
So "richtig" Blues nicht, da gebe ich dir Recht. Dennoch finde ich den Begriff des Bluesrocks passend. Am Ende Schubla(bla bla)den. :crazy: :lol: :lol:
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Louder Than Hell
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Re: Januar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

badger hat geschrieben: Fr 16. Jan 2026, 17:38 Los Gatos - Rock De La Mujer Perdida (RCA 1970)

Gut für die nicht spanisch sprechenden, daß sie die Einzelheiten zum 'Rock Einer Verdorbenen Frau' nicht hören müssen,
aber was man auf diesem letzten Album der Katzen leicht hört, ist das Pappo Napolitano's hartes Gitarrenspiel jetzt doch
die Richtung vorgibt.

Pappo hat nach dem Gatos-Ende mit Aeroblues und Pappo's Blues noch 7, 8 LPs voller argentinischem Machismo hingelegt,
die sich bis auf die letzten 2,3 alle lohnen.

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Aeroblues und Pappo's Blues sind hier auch ansässig, aber auch dieses Album der Gauchos "Rock De La Mujer Perdida" kenne ich nicht. Damit ich weiterhin nicht so nackt dastehe, habe ich mir gestern Abend für kleines Geld das 69er Album "Beat No. 1" via Discogs bestellt. Die Songbeispiele sagten mir natürlich zu, auch von dem heutigen Album; somit ist eine kleine Lücke in der Sammlung vorerst ergänzt worden.
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Louder Than Hell
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Re: Januar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Joy Division "Unknown Pleasures" -1979-

PostPunk/ New Wave, ungeschliffen, eigenständig auf dem Weg zu neuen Ufern ..... ein von vielen nicht wahrgenommenes Meisterwerk.

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Zarthus
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Re: Januar 2026

Beitrag von Zarthus »

Robert Gollo Steffen - E Bild Vun Engem Mann (1985)

Singer/Songwriter bzw. Folk-Album aus Luxemburg. Leider konnte ich kein besseres Foto finden, ebenso lässt sich auf youtube nichts zu dem Album finden.

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badger
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Re: Januar 2026

Beitrag von badger »

Louder Than Hell hat geschrieben: Fr 16. Jan 2026, 18:01 Joy Division "Unknown Pleasures" -1979-

PostPunk/ New Wave, ungeschliffen, eigenständig auf dem Weg zu neuen Ufern ..... ein von vielen nicht wahrgenommenes Meisterwerk.
das kommt wieder drauf an: in UK wurden Joy Division schon sehr wahrgenommen; hatten sogar einen (hier nicht enthaltenen) Hit, mit dem
sie bei Top Of The Pops (!) auftraten. Die englischen 6 wöchentlichen Musikzeitungen (!) brachten fast jedesmal JD-Stories.
Wirklich, man empfand sie als große Nummer und wenn Ian Curtis bei uns geblieben wäre...
wer weiß, ob man dann diese von Album zu Album mainstreamiger werdende New Order hätte erdulden müssen...
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Tranceformer
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Re: Januar 2026

Beitrag von Tranceformer »

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Kerschowski – Blankenfelder Boogie-Band

Vor einigen Tagen stellte ich die Kerschowski Debüt-LP „Weitergehn“ vor. Nun das zweite Kerschowski-Album, welches in Zusammenarbeit mit einer hochkarätigen Riege der damaligen (ehemaligen) DDR-Bluesszene entstand. Im Gegensatz zum melancholischen Erstlingswerk ist diese LP eine reine Hommage an den klassischen Rock ’n’ Roll und Blues.
Das Album besteht fast ausschließlich aus deutschsprachigen Adaptionen internationaler Rock-’n’-Roll-Klassiker. Kerschowski schrieb dafür eigene Texte, die den Geist der Originale einfingen, aber lokal verankert waren:
Wanderer (The Wanderer)
Heißer Sommer (Summertime Blues)
Dettelbacher Weg (That’ll Be The Day)
Böser Junge (Bad Boy)
Sie ist schon 16 (Sweet Little Sixteen)
Nur Deswegen (Just Because)
Money
Tutti Frutti
Weiß nicht viel (Wonderful World)
Die LP versprüht eine enorme Spielfreude. Man hört den Musikern an, dass sie diese "Wurzel-Musik" lieben. Besonders die Saxophon-Einsätze von Tina Tandler und das Klavierspiel von Bodag geben der Platte einen authentischen Bar-Boogie-Vibe. Es ist keine sterile Studioaufnahme, sondern wirkt oft wie eine sehr gut eingefangene Live-Session.
Ein wichtiges Dokument der DDR-Endzeit-Musikszene, das zeigt, wie professionell und leidenschaftlich die Blues-Szene im Osten den amerikanischen Rock ’n’ Roll adaptierte.
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Faltenrock
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Re: Januar 2026

Beitrag von Faltenrock »

Ich höre z.Z. wirklich wenig Musik, aber heute muss es mal wieder Gypsy sein.

Gypsy - In the garden


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Tranceformer
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Re: Januar 2026

Beitrag von Tranceformer »

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Zum 100. Geburtstag von B.B. King gibt´s richtig was auf die Ohren, ein Tribute-Album, welches auf insgesamt drei LPs so manche Leckerbissen für uns bereit hält. Das LP-Paket erscheint am 06. Februar. Ich habe es gerade vorbestellt, ist nicht gerade ein Schnäppchen, doch dafür gibt es ein klangliches und haptisches Highlight. Dies jedenfalls verspricht "Goodtimes" in der Februar-Ausgabe.
Angehört habe ich mir einen Teil der Songs bereits und ich bin begeistert. Mehr von mir zum Album, wenn mir in zwei Wochen die drei Vinyl-Scheiben vorliegen.
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Emma Peel
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Re: Januar 2026

Beitrag von Emma Peel »

Zarthus hat geschrieben: Fr 16. Jan 2026, 17:45 Pierre Bensusan - Solilaï (1981)

Folk mit einer leichten Prise Jazz aus Frankreich.

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Wunderschöne Musik und Folk, der genau meinen Nerv trifft. Auch wenn ich diese Anmerkung schon einmal hervorgebracht habe.
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reform
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Re: Januar 2026

Beitrag von reform »

L'art de passage - Sehnsucht nach Veränderung
1989
Amiga

Sie war und ist eine Ausnahmeerscheinung innerhalb der populären Musik. 1987 gegründet verschrieb sich L`art de passage der Instrumentalmusik, welche deutlich von Folklore und Klassik stilistisch beeinflusst wurde. Als Begleitband von Gerhard Schöne entstanden zahlreiche Programme. Musikalische Kopf der Formation ist Tobias Morgenstern, welcher sich auch in anderen Projekten als feste Größe etablieren konnte. Die Gruppe gastierte auch u.a. in Frankreich, Italien und der Schweiz.

Besetzung: Tobias Morgenstern (acc), Rainer Rohloff (ac-g), Gunther Krex (b), Hermann Naehring (dr, perc), Stefan Kling (key)
A
1 Musette (Auftakt) (Tobias Morgenstern) 1:05
2 Visa wie (Tobias Morgenstern) 4:07
3 Pechvogel (Tobias Morgenstern) 6:07
4 Groovin' Too - Für R.K. - (Gunther Krex / Hermann Naehring) 4:42
5 Candia (Stefan Kling) 5:52
6 Tico Tico (Zequinhh de Abreu) 3:04
B
1 Jana (Rainer Rohloff) 3:18
2 Restless (Rainer Rohloff) 3:12
3 Wiedersehen macht Freude (Tobias Morgenstern) 6:20
4 Kaktus (Stefan Kling) 6:19
5 Funky Tangy (Stefan Kling) 5:32

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„Ich reagiere allergisch auf den Begriff Work-Life-Balance“
Sebastian Ebel, der Chef des Reisekonzerns Tui - Also, nebenbei bemerkt: Ich persönlich: AUCH !
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BRAIN
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Re: Januar 2026

Beitrag von BRAIN »

Gong – Gazeuse! (1976)

Gazeuse! markiert den Bruch mit der Space-Rock-Mythologie und zeigt Gong als hochkonzentrierte Jazzrock-Band.
Das Album ist instrumental geprägt, verspielt, virtuos und gleichzeitig erstaunlich leichtfüßig. Fusion, Funk und Progressive Rock fließen organisch ineinander, ohne sich zu verkopfen.
Alles wirkt beweglich, lebendig und von großer Spielfreude getragen.
Kein kosmischer Zirkus mehr, sondern Musik mit Groove, Witz und Charakter. Ein unterschätztes, enorm starkes Album im Gong-Kosmos.

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MAKE PROG NOT WAR ! ---> ---> My 2025 Album Faves
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Emma Peel
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Re: Januar 2026

Beitrag von Emma Peel »

Judy Collins "Wildflower" -1968-

Poetische Texte, eine außergewöhnliche Stimme und komplexe Melodien umrahmen das Album der US Folksängerin. Trotz aller Melancholie wurde ein zeitloses Werk erschaffen, das heute noch nachhalt.

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Alexboy
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Re: Januar 2026

Beitrag von Alexboy »

Alben für ein ganzes Leben:

Killer Queen - 1974 - war das erste, was mir von Queen zu Ohren kam, und es gefiel mir sehr gut. Wenig später folgte Bohemian Rhapsody und die ganze Night at the Opera - 1975 - rauf und runter! :prayer:
Ein Jahr später dann der nächste Streich - und - die Begeisterung blieb weiter bestehen.

Queen: A Day At The Races - 1976 - ArtRock aus London :beer:

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Emma Peel
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Re: Januar 2026

Beitrag von Emma Peel »

reform hat geschrieben: Fr 16. Jan 2026, 22:09 L'art de passage - Sehnsucht nach Veränderung
1989
Amiga

Sie war und ist eine Ausnahmeerscheinung innerhalb der populären Musik. 1987 gegründet verschrieb sich L`art de passage der Instrumentalmusik, welche deutlich von Folklore und Klassik stilistisch beeinflusst wurde. Als Begleitband von Gerhard Schöne entstanden zahlreiche Programme. Musikalische Kopf der Formation ist Tobias Morgenstern, welcher sich auch in anderen Projekten als feste Größe etablieren konnte. Die Gruppe gastierte auch u.a. in Frankreich, Italien und der Schweiz.

Besetzung: Tobias Morgenstern (acc), Rainer Rohloff (ac-g), Gunther Krex (b), Hermann Naehring (dr, perc), Stefan Kling (key)
A
1 Musette (Auftakt) (Tobias Morgenstern) 1:05
2 Visa wie (Tobias Morgenstern) 4:07
3 Pechvogel (Tobias Morgenstern) 6:07
4 Groovin' Too - Für R.K. - (Gunther Krex / Hermann Naehring) 4:42
5 Candia (Stefan Kling) 5:52
6 Tico Tico (Zequinhh de Abreu) 3:04
B
1 Jana (Rainer Rohloff) 3:18
2 Restless (Rainer Rohloff) 3:12
3 Wiedersehen macht Freude (Tobias Morgenstern) 6:20
4 Kaktus (Stefan Kling) 6:19
5 Funky Tangy (Stefan Kling) 5:32

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Ich bin angenehm überrascht, denn die Band L'art De Passage kannte ich so nicht. Vermutlich ist das Album um die Wendezeit 89 herausgekommen. Gerade die instrumentalen Beiträge sind aller Ehren wert und das Akkordeon vermittelt einen gewissen Charme.
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Alexboy
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Re: Januar 2026

Beitrag von Alexboy »

Alben für ein ganzes Leben:

Wo Colosseum draufsteht ist auch Jon Hiseman drin - und auch jede Menge andere Virtuosen! :yes:


Colosseum II: Strange New Flesh - 1976 - Fusion aus GB :beer:


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Alexboy
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Re: Januar 2026

Beitrag von Alexboy »

Alben für ein ganzes Leben:

Wer zu alt dafür ist, kann immer noch etwas anderes hören! :twisted:


Jethro Tull: Too Old To Rock 'N' Roll: Too Young To Die! - 1976 - ArtRock aus Schottland


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Louder Than Hell
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Re: Januar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

El Tarro De Mostaza "Same" -1970-

Kurzlebige Band aus Mexiko, die Ende der 60er ihr einziges Album einspielten, das jedoch erst 1970 herauskam. Der keyboardlastige Psych hat durchaus Anlehnungspunkte zu ihren musikalischen Brüdern aus den Staaten, bewahrt sich aber durch den Gesang seinen lateinamerikanischen Touch.

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Aussie
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Re: Januar 2026

Beitrag von Aussie »

AG Geige Das Scheusal.

Ende der achtziger noch vor dem Mauerfall kam es zu einer Untergrundmusikbewegung in der DDR.
Bands wie Die Anderen, Hardtop, Feeling B, AG Geige etc. sprengten die Strukturen. AG Geige war mehr eine Innovation und was möglich ist.

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