Sicherlich ein Name, der hier im Forum nur selten seine Nennung erfahren hat. Zarthus und Brain waren wohl die beiden einzigen, die ihn hier gepostet haben. Ja, seine Stimme ist schon bemerkenswert und schaut positiv gewaltig über den Tellerrand hinaus. Gerade die von ihm versprühte Wärme, fast schon sein Alleinstellungsmerkmal seiner Stimme sind der Teppich für diesen wohlgelungenen Stilmix. Das könnte auch wieder ein Musiker werden, mit dem man sich mehr beschäftigen sollte. Feiner TippBRAIN hat geschrieben: ↑Sa 4. Apr 2026, 12:04 Terry Callier - TimePeace (1998)
15 Jahre Pause.
Einfach weg.
Und dann das.
Wer Terry Callier nicht kennt, versteht beim ersten Hören sofort, warum britische DJs in den späten 80ern seine alten Platten ausgegraben haben wie einen vergrabenen Schatz.
Diese Stimme ist keine Stimme, das ist ein Naturereignis.
TimePeace ist kein Comeback-Album im üblichen Sinne, kein aufgewärmtes Versprechen, kein Versuch sich neu zu erfinden.
Es klingt, als wäre Callier nie weg gewesen, und gleichzeitig als käme er aus einer anderen Welt.
Folk, Soul, Jazz, alles ineinander, aber nie ein Stilmix um des Mischens willen, sondern eine organisch gewachsene Musik.
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April 2026
April 2016
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Emma Peel
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Re: April 2026
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Louder Than Hell
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Re: April 2026
Joy Unlimited "Reflections" -1973-
Erstmals ohne das Flaggschiff Joy Fleming und es funktionierte prima. Nicht das Fleming ein Bremsbock in der Band entwickeklnden Geschichte gewesen wäre, sie war aber umringt von kompetenen Musikern, die in der Lage waren ihr eigenes Ding durchzuziehen. So kam auch hier ein facettenreiches Album heraus, das mit internationalen Vergleichen mit England nicht zu fröstelnd brauchte

Erstmals ohne das Flaggschiff Joy Fleming und es funktionierte prima. Nicht das Fleming ein Bremsbock in der Band entwickeklnden Geschichte gewesen wäre, sie war aber umringt von kompetenen Musikern, die in der Lage waren ihr eigenes Ding durchzuziehen. So kam auch hier ein facettenreiches Album heraus, das mit internationalen Vergleichen mit England nicht zu fröstelnd brauchte

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Re: April 2026
Goose Creek Symphony "Welcome To Goose Creek" -1971-
Bluegrass, Country und selbst Psychedelik Folk hat sich diese Band auf die Fahne geschrieben. Energiegeladenes Fiddle-Spiel, den mitreißenden Rhythmus und den Hillbilly-Charme runden dieses Americana Album ab.

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Re: April 2026
Patti Smith Group - Easter (1978)
Album des Tages!

Und hier wahrscheinlich einer der Lieblingssongs des GRÖPAZ:
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Re: April 2026
Ja, das Mädel beweist ein unheimliches Durchhaltevermögen und ist immer noch aktiv, glänzt hierbei mit keinen Peinlichkeiten.
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BRAIN
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Re: April 2026
Wishbone Ash - There's the Rub (1974)
Ted Turner war weg.
Das ist die Ausgangssituation und man muss es so direkt sagen, weil es den Schatten über dieses Album wirft, ob man will oder nicht.
Argus war ein Höhepunkt, der sich nicht einfach wiederholen lässt, und das wissen Wishbone Ash selbst am besten.
Laurie Wisefield ist kein schlechter Ersatz, das wäre unfair.
Aber die Chemie zwischen Ted Turner und Andy Powell war etwas das sich nicht einfach transferieren lässt, dieses gegenseitige Ziehen und Reagieren der beiden Gitarren, das Argus so unverwechselbar gemacht hat.
Was bleibt ist ein handfestes Rockalbum mit einer amerikanischeren Produktion, aufgenommen in Miami mit Bill Szymczyk hinter dem Mischpult, und das hört man.
Glatter, runder, zugänglicher.

Ted Turner war weg.
Das ist die Ausgangssituation und man muss es so direkt sagen, weil es den Schatten über dieses Album wirft, ob man will oder nicht.
Argus war ein Höhepunkt, der sich nicht einfach wiederholen lässt, und das wissen Wishbone Ash selbst am besten.
Laurie Wisefield ist kein schlechter Ersatz, das wäre unfair.
Aber die Chemie zwischen Ted Turner und Andy Powell war etwas das sich nicht einfach transferieren lässt, dieses gegenseitige Ziehen und Reagieren der beiden Gitarren, das Argus so unverwechselbar gemacht hat.
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Louder Than Hell
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Re: April 2026
Coloured Balls "Ball Power" -1973-
Knackiger Hardrock aus dem fernen Australien, der roh, intensiv und gitarrenlastig rüber kam. Bluesiger Rock mit einer Punk-Attitüde war dort offensichtlich mehrfach vertreten.

Knackiger Hardrock aus dem fernen Australien, der roh, intensiv und gitarrenlastig rüber kam. Bluesiger Rock mit einer Punk-Attitüde war dort offensichtlich mehrfach vertreten.

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Zarthus
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Maranx
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Re: April 2026


Gruß aus Hachenburg - Fly, Mika & Mario
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Alexboy
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Re: April 2026
Nachdem das Oberhaupt der katholischen Kirche seinen Kreuzweg im Colosseum gegangen ist, hier nun
Colosseum: The Grass Is Greener - 1970 - Fusion aus UK

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Burn down the mission:Elton John
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Alexboy
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Re: April 2026
The Doobie Brothers: Takin' It To The Streets - 1976 - Rock aus San Jose, California


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Alexboy
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Re: April 2026
Schöne Feiertage!


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Emma Peel
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Re: April 2026
The Doobie Brothers "Rockin' Down The Highway: The Wildlife Concert" -1996-
Live hatten die Doobie's auch in dieser Zeit noch viel zu bieten .....

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nixe
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Re: April 2026
Tschüß
nixe
Musik hat die Fähigkeit uns geistig, körperlich & emotional zu beeinflussen!
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!!!Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten!!!
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Re: April 2026
Kraan "Same" -1972-
Nicht nur als österliche Grußeinheit, sondern auch mit Musikuntermalung .....

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Re: April 2026

Uriah Heep - live '73
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Re: April 2026
Pink Floyd - The Division Bell (1994)
Richard Wright ist wieder vollständig dabei, und das hört man.
Seine Keyboards tragen dieses Album an Stellen, wo es ohne ihn schlicht zusammenbrechen würde.
Dass er hier erstmals seit Dark Side of the Moon wieder einen eigenen Leadvocal singt, ist keine Randnotiz, das ist ein Statement.
High Hopes ist der Track der alles zusammenfasst.
Neun Minuten, kein Gramm zu viel, und ein Abschluss der tatsächlich nach Abschluss klingt.

Richard Wright ist wieder vollständig dabei, und das hört man.
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Dass er hier erstmals seit Dark Side of the Moon wieder einen eigenen Leadvocal singt, ist keine Randnotiz, das ist ein Statement.
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Re: April 2026
Ein wahnsinns Album! Als ich es das erste Mal anhörte, war ich direkt vom ersten Track (Dangerous) völlig überrascht und total geflasht! Hatte ich die Doobies zu der Zeit irgendwie anders, softer in Erinnerung. Aber hier knallen die ein Konzert auf die Bühne, das sich gewaschen hat...!!!
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Re: April 2026

Albert Hammond – The Free Electric Band
Auf dem Plattenteller dreht sich gerade eine echte Jugenderinnerung, die ich eine halbe Ewigkeit nicht mehr gehört habe. Für Fans der Singer-Songwriter-Ära der 70er Jahre ist dieses Album ein absolutes „Must-have“.
"The Free Electric Band" von 1973 ist ein Klassiker, der den frühen Soft-Rock maßgeblich mitgeprägt hat. Bei meiner Pressung (EPC 65554) handelt es sich um die europäische Erstausgabe auf dem Epic-Label – ein solides Stück Vinyl, meist in Holland gefertigt.
Ich erinnere mich noch gut daran, wie diese Platte damals bei mir in Dauerschleife lief. Es war eines der wenigen Alben, bei denen ich wirklich jeden einzelnen Song mochte. Das liegt vor allem an der perfekten Balance, die Albert Hammond hier kreiert: Eingängiger Pop trifft auf Folk-Elemente und eine Prise Rock. Die Produktion ist für 1973 exzellent – klar, warm und mit erstklassigen Studiomusikern wie Larry Carlton an der Gitarre und Joe Osborn am Bass hochkarätig besetzt.
Natürlich waren die großen Hits damals der Titelsong und „Everything I Want To Do“. Doch mein heimlicher Favorit war schon immer „The Peacemaker“. Dennoch bleibt der Titeltrack „The Free Electric Band“ das Herzstück: Ein Song über jugendliche Rebellion und den Mut, Musiker zu werden, anstatt den bürgerlichen Erwartungen der Eltern zu entsprechen. Das war, ist und bleibt ein zeitloser Ohrwurm.
Hammond hat hier schlichtweg ein anspruchsvolles Stück Popgeschichte geschrieben. Er verknüpft Texte mit Tiefgang mit einem extrem zugänglichen Sound. Mag sein, dass die Produktion dem einen oder der anderen heute etwas zu glatt erscheint – doch hin und wieder macht genau diese Perfektion beim Hören richtig viel Freude.
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Tranceformer
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Re: April 2026

So, heute Morgen habe ich mir auf dem Flohmarkt (!) als Übergangslösung einen CD-Player gekauft und in meine Anlage integriert. Als erste CD fiel mir die Ipach / Maibaum in Händen, die ich mir direkt anhörte.
Ich gebe zu, macht auch Spaß und ich werde mir in Zukunft bestimmt auch wieder die ein oder andere CD, Musik, die ich besitzen möchte und die es nicht auf LP gibt, in diesem Format zulegen.

