Transformer, jetzt sind wir beide der Versuchung erlegen und haben uns das Album soeben bestellt. Wir freuen uns drauf.Tranceformer hat geschrieben: ↑Di 7. Apr 2026, 03:46
Robert Jon & The Wreck – Shine A Light On Me Brother
Robert Jons Album „Shine A Light On Me Brother“ erschien im September 2021 und seit dieser Zeit dürfte die LP ungespielt bei mir im Regal gestanden haben – und das, obwohl die Genre-Schublade eigentlich perfekt passt. Southern Rock, Blues Rock, Americana und ein Schuss Soul; normalerweise genau mein Ding. Doch irgendwie fand ich anfangs keinen Zugang.
Gestern landeten „Everyday“ und „Brother“ eher zufällig auf einer Playlist. Als ich das mit Soul-Einflüssen gespickte „Everyday“ zweimal hörte, war ich plötzlich total begeistert. Nun läuft die LP bereits zum wiederholten Mal auf dem Teller.
„Shine A Light On Me Brother“ ist das sechste Album der kalifornischen Southern-Rock-Band und markierte für die Protagonisten einen wichtigen Schritt Richtung Mainstream, Richtung Europa und damit Richtung Erfolg. Wenn man sich die zehn Songs wirklich genau anhört, ist in der Musik alles drin, was ich mag. Der Tortenboden, auf dem sich die Musiker bewegen, ist klassischer Southern Rock. Doch die Öffnung zu Gospel und Soul mit satten Bläsersätzen und dem Einsatz von Background-Sängerinnen verleiht dem Ganzen mehr Breite, Vielschichtigkeit und eine enorme Tiefe. Robert Jons Gesang ist schlicht klasse; er schafft den Spagat zwischen rauem Rock-Shouter und einfühlsamem Blues-Sänger absolut überzeugend.
Insgesamt verfügt das Album nicht nur über zwei oder drei gute Momente – es ist voll davon. Nach mehreren Hördurchgängen fesselt der hymnische Opener sofort; „Chicago“ erinnert mit seinem souligen Groove an Memphis-Soul und „Hurricane“ schließt die erste LP-Seite melancholisch und balladesk ab. „Radio“ ist mit seinen Skiffle-Einflüssen ein fantastischer Rausschmeißer, der ein gelungenes Werk perfekt abrundet und gleichzeitig Appetit auf mehr macht.
Fazit: Ein richtig gutes Southern-Rock-Album mit exzellenten Musikern, einem authentischen Sänger und ganz viel Herz.
April 2026
April 2016
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Emma Peel
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Re: April 2026
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Lavender
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Re: April 2026
Rory Gallagher - Top Priority (1979)
Top Priority war mein erstes Album von Rory. Viele sollten folgen.
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„Musik ist eine Welt für sich, mit einer Sprache, die wir alle verstehen." Stevie Wonder
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Louder Than Hell
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Re: April 2026
Velvett Fogg "Same" -1969-
Velvett Fog waren eine völlig unbedeutende aus England, die zwar ein Spür für psychdelische Schicke entwickelte und insofern ziemich nahe an der Hochzeit des Schmelziegel mitschmriegelten und somit ihre Spuren hinterlassen konnten. Ob sich dieses in den Verkaufszahlen tatsächlich niederschlugen, ist letztlich egal. Aber sie waren da und zwar am richtigen Ort. Nachträgliche Kleinmacherei ist bei dieser Band folglich nicht angesagt, egal wie man zu ihr stand.

Velvett Fog waren eine völlig unbedeutende aus England, die zwar ein Spür für psychdelische Schicke entwickelte und insofern ziemich nahe an der Hochzeit des Schmelziegel mitschmriegelten und somit ihre Spuren hinterlassen konnten. Ob sich dieses in den Verkaufszahlen tatsächlich niederschlugen, ist letztlich egal. Aber sie waren da und zwar am richtigen Ort. Nachträgliche Kleinmacherei ist bei dieser Band folglich nicht angesagt, egal wie man zu ihr stand.

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Maranx
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Re: April 2026
Die dritte CD vom Jubeltags-Paket...
Justine - "Justine" (1970)
Kannte ich bis zur Entdeckung vor ca. 2 Wochen überhaupt nicht. Diese Truppe mit ihrer Mixtur aus Acid Rock, Folk Rock, Psychedelic Rock und Sunshine Pop ist äußerst interessant. Eine tolle remasterte CD mit einem Booklet, wo ihre komplette, spannende Geschichte mit alten Abbildungen beschrieben wird.

Justine - "Justine" (1970)
Kannte ich bis zur Entdeckung vor ca. 2 Wochen überhaupt nicht. Diese Truppe mit ihrer Mixtur aus Acid Rock, Folk Rock, Psychedelic Rock und Sunshine Pop ist äußerst interessant. Eine tolle remasterte CD mit einem Booklet, wo ihre komplette, spannende Geschichte mit alten Abbildungen beschrieben wird.

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Re: April 2026
Therapy? "Troublegum" -1994-
Therapy waren wohl die etwas andere Band, die sich rund punkigen Rock zufrieden fühlen, aber auch ihre noisigen abstrakten Konturen zum Vorschein brachten. Tja Nordirland tickte damals etwas anders .....

Therapy waren wohl die etwas andere Band, die sich rund punkigen Rock zufrieden fühlen, aber auch ihre noisigen abstrakten Konturen zum Vorschein brachten. Tja Nordirland tickte damals etwas anders .....

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Tranceformer
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Re: April 2026
Ich nehme aus diesem Forum, insbesondere auch von Dir, so viele Tipps mit, da freut es mich, wenn ich auch mal einen Tipp weitergeben kann.Emma Peel hat geschrieben: ↑Di 7. Apr 2026, 22:41Transformer, jetzt sind wir beide der Versuchung erlegen und haben uns das Album soeben bestellt. Wir freuen uns drauf.Tranceformer hat geschrieben: ↑Di 7. Apr 2026, 03:46
Robert Jon & The Wreck – Shine A Light On Me Brother
Robert Jons Album „Shine A Light On Me Brother“ erschien im September 2021 und seit dieser Zeit dürfte die LP ungespielt bei mir im Regal gestanden haben – und das, obwohl die Genre-Schublade eigentlich perfekt passt. Southern Rock, Blues Rock, Americana und ein Schuss Soul; normalerweise genau mein Ding. Doch irgendwie fand ich anfangs keinen Zugang.
Gestern landeten „Everyday“ und „Brother“ eher zufällig auf einer Playlist. Als ich das mit Soul-Einflüssen gespickte „Everyday“ zweimal hörte, war ich plötzlich total begeistert. Nun läuft die LP bereits zum wiederholten Mal auf dem Teller.
„Shine A Light On Me Brother“ ist das sechste Album der kalifornischen Southern-Rock-Band und markierte für die Protagonisten einen wichtigen Schritt Richtung Mainstream, Richtung Europa und damit Richtung Erfolg. Wenn man sich die zehn Songs wirklich genau anhört, ist in der Musik alles drin, was ich mag. Der Tortenboden, auf dem sich die Musiker bewegen, ist klassischer Southern Rock. Doch die Öffnung zu Gospel und Soul mit satten Bläsersätzen und dem Einsatz von Background-Sängerinnen verleiht dem Ganzen mehr Breite, Vielschichtigkeit und eine enorme Tiefe. Robert Jons Gesang ist schlicht klasse; er schafft den Spagat zwischen rauem Rock-Shouter und einfühlsamem Blues-Sänger absolut überzeugend.
Insgesamt verfügt das Album nicht nur über zwei oder drei gute Momente – es ist voll davon. Nach mehreren Hördurchgängen fesselt der hymnische Opener sofort; „Chicago“ erinnert mit seinem souligen Groove an Memphis-Soul und „Hurricane“ schließt die erste LP-Seite melancholisch und balladesk ab. „Radio“ ist mit seinen Skiffle-Einflüssen ein fantastischer Rausschmeißer, der ein gelungenes Werk perfekt abrundet und gleichzeitig Appetit auf mehr macht.
Fazit: Ein richtig gutes Southern-Rock-Album mit exzellenten Musikern, einem authentischen Sänger und ganz viel Herz.![]()
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Re: April 2026
Jeff Clarke "Miracle After Miracle After" -2025-
Minimalistisch ausgerichteter Indierock aus den Staaten. Die scheinbar dunkel wirkende Welt rückt er in ein anderes Licht und neben dem Schmerz liegt eine wunderschöne Ungewissheit.

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Lavender
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Re: April 2026
B.B. King - Live At San Quentin (1990)
San Quentin, ein Hochsicherheitsgefängnis in Kalifornien, war schon mehrmals Schauplatz legendärer Konzerte. 1990 spielte B.B. King also hinter Gittern und lieferte ein erdiges Blueserlebnis ab. Wunderschön kommt auch die Stimmung rüber. Als Beispiel höre man sich mal "Rock Me Baby" an. Zwischen den Liedern Geschichten, scherzt B.B. mit dem Publikum und baut so eine Verbindung auf, die weit über ein gewöhnliches Konzert hinausgeht. Da macht das Zuhören umso mehr Spaß.
San Quentin, ein Hochsicherheitsgefängnis in Kalifornien, war schon mehrmals Schauplatz legendärer Konzerte. 1990 spielte B.B. King also hinter Gittern und lieferte ein erdiges Blueserlebnis ab. Wunderschön kommt auch die Stimmung rüber. Als Beispiel höre man sich mal "Rock Me Baby" an. Zwischen den Liedern Geschichten, scherzt B.B. mit dem Publikum und baut so eine Verbindung auf, die weit über ein gewöhnliches Konzert hinausgeht. Da macht das Zuhören umso mehr Spaß.
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Re: April 2026
The Black Lips "In A World That's Falling Apart" -2020-
Die Black Lips ist die Hauptband von den zuvor vorgestellten Jeff Clarke, die hier eine energiegeladene Mischung aus Country-Rock, Punk und Garage-Rock zelebrieren, den man auch als „Country Sleaze“ beschreibt.

Die Black Lips ist die Hauptband von den zuvor vorgestellten Jeff Clarke, die hier eine energiegeladene Mischung aus Country-Rock, Punk und Garage-Rock zelebrieren, den man auch als „Country Sleaze“ beschreibt.

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Re: April 2026
Amon Düül II "Carnival In Babylon" -1972-
Die Songs wurden kürzer und strukturierter, faktisch eine Abkehr von den langen Jampassagen.

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Re: April 2026
Der erste Song sagt mir zu. Mit dem zweiten tue ich mich arg schwer.
„Musik ist eine Welt für sich, mit einer Sprache, die wir alle verstehen." Stevie Wonder
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Re: April 2026
Doobie Brothers "Same" -1971-
Die Doobies, als sie noch stark in der Americana Szene verankert waren .......

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Louder Than Hell
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Re: April 2026
Metamorfosi "Inferno" -1973-
Keyboardlastiger Prog aus Italien mit einer Voelzahl von Mellotronteppichen .....

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Lavender
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Re: April 2026
Insbesondere für @Louder Than Hell .
Ritual - The Hemulic Voluntary Band
Ritual - The Hemulic Voluntary Band
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Sirius
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Re: April 2026
Die Band ist völlig an mir vorbei gegangen, hört sich deutlich schwedisch an, der erste Höreindruck kommt mir nicht so leicht zugänglich an, besonders der Sänger ist nicht so meiner. Trotzdem danke.
Ars Longa Vita Brevis


