April 2026

April 2016

Was rotiert auf dem Teller......
Benutzeravatar

Emma Peel
Beiträge: 12825
Registriert: So 16. Apr 2023, 18:13
Wohnort: Norddeutschland
Has thanked: 13547 times
Been thanked: 14992 times

Re: April 2026

Beitrag von Emma Peel »

Tranceformer hat geschrieben: Di 7. Apr 2026, 03:46 Bild
Robert Jon & The Wreck – Shine A Light On Me Brother
Robert Jons Album „Shine A Light On Me Brother“ erschien im September 2021 und seit dieser Zeit dürfte die LP ungespielt bei mir im Regal gestanden haben – und das, obwohl die Genre-Schublade eigentlich perfekt passt. Southern Rock, Blues Rock, Americana und ein Schuss Soul; normalerweise genau mein Ding. Doch irgendwie fand ich anfangs keinen Zugang.
Gestern landeten „Everyday“ und „Brother“ eher zufällig auf einer Playlist. Als ich das mit Soul-Einflüssen gespickte „Everyday“ zweimal hörte, war ich plötzlich total begeistert. Nun läuft die LP bereits zum wiederholten Mal auf dem Teller.
„Shine A Light On Me Brother“ ist das sechste Album der kalifornischen Southern-Rock-Band und markierte für die Protagonisten einen wichtigen Schritt Richtung Mainstream, Richtung Europa und damit Richtung Erfolg. Wenn man sich die zehn Songs wirklich genau anhört, ist in der Musik alles drin, was ich mag. Der Tortenboden, auf dem sich die Musiker bewegen, ist klassischer Southern Rock. Doch die Öffnung zu Gospel und Soul mit satten Bläsersätzen und dem Einsatz von Background-Sängerinnen verleiht dem Ganzen mehr Breite, Vielschichtigkeit und eine enorme Tiefe. Robert Jons Gesang ist schlicht klasse; er schafft den Spagat zwischen rauem Rock-Shouter und einfühlsamem Blues-Sänger absolut überzeugend.
Insgesamt verfügt das Album nicht nur über zwei oder drei gute Momente – es ist voll davon. Nach mehreren Hördurchgängen fesselt der hymnische Opener sofort; „Chicago“ erinnert mit seinem souligen Groove an Memphis-Soul und „Hurricane“ schließt die erste LP-Seite melancholisch und balladesk ab. „Radio“ ist mit seinen Skiffle-Einflüssen ein fantastischer Rausschmeißer, der ein gelungenes Werk perfekt abrundet und gleichzeitig Appetit auf mehr macht.
Fazit: Ein richtig gutes Southern-Rock-Album mit exzellenten Musikern, einem authentischen Sänger und ganz viel Herz.
Transformer, jetzt sind wir beide der Versuchung erlegen und haben uns das Album soeben bestellt. Wir freuen uns drauf. :wave:
Benutzeravatar

Lavender
Beiträge: 9337
Registriert: Fr 21. Apr 2023, 11:32
Has thanked: 12288 times
Been thanked: 13608 times

Re: April 2026

Beitrag von Lavender »

Rory Gallagher - Top Priority (1979)
20260407_224347.jpg
20260407_224347.jpg (48.22 KiB) 161 mal betrachtet
Top Priority war mein erstes Album von Rory. Viele sollten folgen.







„Musik ist eine Welt für sich, mit einer Sprache, die wir alle verstehen." Stevie Wonder
Benutzeravatar

Topic author
Louder Than Hell
Beiträge: 14228
Registriert: So 16. Apr 2023, 18:01
Wohnort: Norddeutschland
Has thanked: 17249 times
Been thanked: 16341 times

Re: April 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Velvett Fogg "Same" -1969-

Velvett Fog waren eine völlig unbedeutende aus England, die zwar ein Spür für psychdelische Schicke entwickelte und insofern ziemich nahe an der Hochzeit des Schmelziegel mitschmriegelten und somit ihre Spuren hinterlassen konnten. Ob sich dieses in den Verkaufszahlen tatsächlich niederschlugen, ist letztlich egal. Aber sie waren da und zwar am richtigen Ort. Nachträgliche Kleinmacherei ist bei dieser Band folglich nicht angesagt, egal wie man zu ihr stand.

Bild





Benutzeravatar

Maranx
Beiträge: 1599
Registriert: Do 8. Feb 2024, 22:32
Wohnort: Hachenburg/Westerwald
Has thanked: 2532 times
Been thanked: 3303 times

Re: April 2026

Beitrag von Maranx »

Die dritte CD vom Jubeltags-Paket...

Justine - "Justine" (1970)

Kannte ich bis zur Entdeckung vor ca. 2 Wochen überhaupt nicht. Diese Truppe mit ihrer Mixtur aus Acid Rock, Folk Rock, Psychedelic Rock und Sunshine Pop ist äußerst interessant. Eine tolle remasterte CD mit einem Booklet, wo ihre komplette, spannende Geschichte mit alten Abbildungen beschrieben wird.

Bild



If you think you are too old to rock'n'roll then your are!
Benutzeravatar

Topic author
Louder Than Hell
Beiträge: 14228
Registriert: So 16. Apr 2023, 18:01
Wohnort: Norddeutschland
Has thanked: 17249 times
Been thanked: 16341 times

Re: April 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Therapy? "Troublegum" -1994-

Therapy waren wohl die etwas andere Band, die sich rund punkigen Rock zufrieden fühlen, aber auch ihre noisigen abstrakten Konturen zum Vorschein brachten. Tja Nordirland tickte damals etwas anders .....

Bild





Benutzeravatar

Tranceformer
Beiträge: 481
Registriert: Di 30. Sep 2025, 06:52
Has thanked: 773 times
Been thanked: 885 times

Re: April 2026

Beitrag von Tranceformer »

Emma Peel hat geschrieben: Di 7. Apr 2026, 22:41
Tranceformer hat geschrieben: Di 7. Apr 2026, 03:46 Bild
Robert Jon & The Wreck – Shine A Light On Me Brother
Robert Jons Album „Shine A Light On Me Brother“ erschien im September 2021 und seit dieser Zeit dürfte die LP ungespielt bei mir im Regal gestanden haben – und das, obwohl die Genre-Schublade eigentlich perfekt passt. Southern Rock, Blues Rock, Americana und ein Schuss Soul; normalerweise genau mein Ding. Doch irgendwie fand ich anfangs keinen Zugang.
Gestern landeten „Everyday“ und „Brother“ eher zufällig auf einer Playlist. Als ich das mit Soul-Einflüssen gespickte „Everyday“ zweimal hörte, war ich plötzlich total begeistert. Nun läuft die LP bereits zum wiederholten Mal auf dem Teller.
„Shine A Light On Me Brother“ ist das sechste Album der kalifornischen Southern-Rock-Band und markierte für die Protagonisten einen wichtigen Schritt Richtung Mainstream, Richtung Europa und damit Richtung Erfolg. Wenn man sich die zehn Songs wirklich genau anhört, ist in der Musik alles drin, was ich mag. Der Tortenboden, auf dem sich die Musiker bewegen, ist klassischer Southern Rock. Doch die Öffnung zu Gospel und Soul mit satten Bläsersätzen und dem Einsatz von Background-Sängerinnen verleiht dem Ganzen mehr Breite, Vielschichtigkeit und eine enorme Tiefe. Robert Jons Gesang ist schlicht klasse; er schafft den Spagat zwischen rauem Rock-Shouter und einfühlsamem Blues-Sänger absolut überzeugend.
Insgesamt verfügt das Album nicht nur über zwei oder drei gute Momente – es ist voll davon. Nach mehreren Hördurchgängen fesselt der hymnische Opener sofort; „Chicago“ erinnert mit seinem souligen Groove an Memphis-Soul und „Hurricane“ schließt die erste LP-Seite melancholisch und balladesk ab. „Radio“ ist mit seinen Skiffle-Einflüssen ein fantastischer Rausschmeißer, der ein gelungenes Werk perfekt abrundet und gleichzeitig Appetit auf mehr macht.
Fazit: Ein richtig gutes Southern-Rock-Album mit exzellenten Musikern, einem authentischen Sänger und ganz viel Herz.
Transformer, jetzt sind wir beide der Versuchung erlegen und haben uns das Album soeben bestellt. Wir freuen uns drauf. :wave:
Ich nehme aus diesem Forum, insbesondere auch von Dir, so viele Tipps mit, da freut es mich, wenn ich auch mal einen Tipp weitergeben kann.
Benutzeravatar

Emma Peel
Beiträge: 12825
Registriert: So 16. Apr 2023, 18:13
Wohnort: Norddeutschland
Has thanked: 13547 times
Been thanked: 14992 times

Re: April 2026

Beitrag von Emma Peel »

Jeff Clarke "Miracle After Miracle After" -2025-

Minimalistisch ausgerichteter Indierock aus den Staaten. Die scheinbar dunkel wirkende Welt rückt er in ein anderes Licht und neben dem Schmerz liegt eine wunderschöne Ungewissheit.

Bild



Benutzeravatar

Lavender
Beiträge: 9337
Registriert: Fr 21. Apr 2023, 11:32
Has thanked: 12288 times
Been thanked: 13608 times

Re: April 2026

Beitrag von Lavender »

B.B. King - Live At San Quentin (1990)
B.B. King - Live At San Quentin (1990).jpg
B.B. King - Live At San Quentin (1990).jpg (68.49 KiB) 108 mal betrachtet
San Quentin, ein Hochsicherheitsgefängnis in Kalifornien, war schon mehrmals Schauplatz legendärer Konzerte. 1990 spielte B.B. King also hinter Gittern und lieferte ein erdiges Blueserlebnis ab. Wunderschön kommt auch die Stimmung rüber. Als Beispiel höre man sich mal "Rock Me Baby" an. Zwischen den Liedern Geschichten, scherzt B.B. mit dem Publikum und baut so eine Verbindung auf, die weit über ein gewöhnliches Konzert hinausgeht. Da macht das Zuhören umso mehr Spaß.





„Musik ist eine Welt für sich, mit einer Sprache, die wir alle verstehen." Stevie Wonder
Benutzeravatar

Emma Peel
Beiträge: 12825
Registriert: So 16. Apr 2023, 18:13
Wohnort: Norddeutschland
Has thanked: 13547 times
Been thanked: 14992 times

Re: April 2026

Beitrag von Emma Peel »

The Black Lips "In A World That's Falling Apart" -2020-

Die Black Lips ist die Hauptband von den zuvor vorgestellten Jeff Clarke, die hier eine energiegeladene Mischung aus Country-Rock, Punk und Garage-Rock zelebrieren, den man auch als „Country Sleaze“ beschreibt.

Bild



Benutzeravatar

Hawklord
Beiträge: 2528
Registriert: Do 4. Apr 2024, 10:10
Wohnort: Grösste Stadt Mittelfrankens
Has thanked: 7635 times
Been thanked: 3344 times

Re: April 2026

Beitrag von Hawklord »

Pierre Moerlen's Gong - Downwind (1979)

Bild

Benutzeravatar

Topic author
Louder Than Hell
Beiträge: 14228
Registriert: So 16. Apr 2023, 18:01
Wohnort: Norddeutschland
Has thanked: 17249 times
Been thanked: 16341 times

Re: April 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Amon Düül II "Carnival In Babylon" -1972-

Die Songs wurden kürzer und strukturierter, faktisch eine Abkehr von den langen Jampassagen.

Bild



Benutzeravatar

Kröter
Beiträge: 5003
Registriert: So 16. Apr 2023, 00:35
Wohnort: Ruhrpott / Allgäu
Has thanked: 1754 times
Been thanked: 5184 times
Kontaktdaten:

Re: April 2026

Beitrag von Kröter »

SILVER KNIFE – Unyielding/Unseeing (2020)

Bild



Benutzeravatar

Lavender
Beiträge: 9337
Registriert: Fr 21. Apr 2023, 11:32
Has thanked: 12288 times
Been thanked: 13608 times

Re: April 2026

Beitrag von Lavender »

Kröter hat geschrieben: Mi 8. Apr 2026, 13:01
SILVER KNIFE – Unyielding/Unseeing (2020)

Bild



Der erste Song sagt mir zu. Mit dem zweiten tue ich mich arg schwer.
„Musik ist eine Welt für sich, mit einer Sprache, die wir alle verstehen." Stevie Wonder
Benutzeravatar

Emma Peel
Beiträge: 12825
Registriert: So 16. Apr 2023, 18:13
Wohnort: Norddeutschland
Has thanked: 13547 times
Been thanked: 14992 times

Re: April 2026

Beitrag von Emma Peel »

Doobie Brothers "Same" -1971-

Die Doobies, als sie noch stark in der Americana Szene verankert waren .......

Bild



Benutzeravatar

Topic author
Louder Than Hell
Beiträge: 14228
Registriert: So 16. Apr 2023, 18:01
Wohnort: Norddeutschland
Has thanked: 17249 times
Been thanked: 16341 times

Re: April 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Metamorfosi "Inferno" -1973-

Keyboardlastiger Prog aus Italien mit einer Voelzahl von Mellotronteppichen .....

Bild



Benutzeravatar

Lavender
Beiträge: 9337
Registriert: Fr 21. Apr 2023, 11:32
Has thanked: 12288 times
Been thanked: 13608 times

Re: April 2026

Beitrag von Lavender »

Insbesondere für @Louder Than Hell .

Ritual - The Hemulic Voluntary Band
the-hemulic-voluntary-band-cd-ritual.jpeg
the-hemulic-voluntary-band-cd-ritual.jpeg (67.19 KiB) 18 mal betrachtet




„Musik ist eine Welt für sich, mit einer Sprache, die wir alle verstehen." Stevie Wonder
Benutzeravatar

Sirius
Beiträge: 2068
Registriert: Sa 31. Aug 2024, 17:52
Has thanked: 1132 times
Been thanked: 3440 times

Re: April 2026

Beitrag von Sirius »

Lavender hat geschrieben: Mi 8. Apr 2026, 17:31 Insbesondere für @Louder Than Hell .

Ritual - The Hemulic Voluntary Band

the-hemulic-voluntary-band-cd-ritual.jpeg





Die Band ist völlig an mir vorbei gegangen, hört sich deutlich schwedisch an, der erste Höreindruck kommt mir nicht so leicht zugänglich an, besonders der Sänger ist nicht so meiner. Trotzdem danke. :wave:
Ars Longa Vita Brevis
Antworten

Zurück zu „Unsere Playlisten“