Januar 2026

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Was rotiert auf dem Teller......
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Emma Peel
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Re: Januar 2026

Beitrag von Emma Peel »

The B-52's "Same" -1979-

Gerade diese unkonventionelle und trotzdem experimentierfreudige Art ihrer Songgestaltung war ein Garant für die mitreißende Partymusik. Was auf dieser Platte an Spannung, Überraschungen und Qualität eingebracht wird, lässt sie locker auf eine Stufe ihrer Folgealben hochschnellen.

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Zarthus
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Re: Januar 2026

Beitrag von Zarthus »

Fairport Convention - Unhalfbricking (1969)

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Zarthus
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Re: Januar 2026

Beitrag von Zarthus »

Tranceformer hat geschrieben: Fr 16. Jan 2026, 18:55 Bild
Kerschowski – Blankenfelder Boogie-Band

Vor einigen Tagen stellte ich die Kerschowski Debüt-LP „Weitergehn“ vor. Nun das zweite Kerschowski-Album, welches in Zusammenarbeit mit einer hochkarätigen Riege der damaligen (ehemaligen) DDR-Bluesszene entstand. Im Gegensatz zum melancholischen Erstlingswerk ist diese LP eine reine Hommage an den klassischen Rock ’n’ Roll und Blues.
Das Album besteht fast ausschließlich aus deutschsprachigen Adaptionen internationaler Rock-’n’-Roll-Klassiker. Kerschowski schrieb dafür eigene Texte, die den Geist der Originale einfingen, aber lokal verankert waren:
Wanderer (The Wanderer)
Heißer Sommer (Summertime Blues)
Dettelbacher Weg (That’ll Be The Day)
Böser Junge (Bad Boy)
Sie ist schon 16 (Sweet Little Sixteen)
Nur Deswegen (Just Because)
Money
Tutti Frutti
Weiß nicht viel (Wonderful World)
Die LP versprüht eine enorme Spielfreude. Man hört den Musikern an, dass sie diese "Wurzel-Musik" lieben. Besonders die Saxophon-Einsätze von Tina Tandler und das Klavierspiel von Bodag geben der Platte einen authentischen Bar-Boogie-Vibe. Es ist keine sterile Studioaufnahme, sondern wirkt oft wie eine sehr gut eingefangene Live-Session.
Ein wichtiges Dokument der DDR-Endzeit-Musikszene, das zeigt, wie professionell und leidenschaftlich die Blues-Szene im Osten den amerikanischen Rock ’n’ Roll adaptierte.
Dieses Album habe ich nur als CD, welche Teil einer 3CD Kerschowski Box ist. Ewig nicht mehr gehört (im Gegensatz zu Weitergehn, welche auch als LP hier steht).
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reform
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Re: Januar 2026

Beitrag von reform »

Blank Manuskript - Krasna Hora

Titelliste:
1.Overture 06:49
2. Foetus 06:10
3. Achluphobia 15:35
4. Pressure of Pride 03:38
5. Shared Isolation 09:55
6. Alone at the Institution 09:21
7. Silent Departure 03:37
8. The Last Journey 08:34

Doppel aufklappbares Digipack + Poster. Am Anfang steht immer das Konzept!
Und davon ausgehend entwickeln Blank Manuskript, Österreichs Aushängeschild in Sachen ArtRock ihre Kompositionen.

Dem aktuellen Album liegt diesmal ein soziales Selbstexperiment zugrunde: unter dem Arbeitstitel ‚The Krasna Hora Sessions‘ kasteiten sich die Musiker in einem Bauernhof in Tschechien um sich mit der Frage nach dem sozialen Potenzial eines Individuums zu beschäftigen.

Der Mensch unter Menschen – wie funktionieren soziale Gruppen, Einzelgängertum versus Gemeinschaft und was liegt menschlichen Beziehungen eigentlich zugrunde?
Die stoffliche Basis bildeten dabei einerseits die in der Abgeschiedenheit erlebte Gruppendynamik und andererseits erdachte oder autobiographische Episoden. Beschreibung der einzelnen Titel: Overture: Die Show beginnt mit einer eröffnenden Einleitung, die den Grundriss des behandelten Konzepts behandelt.
Dabei werden bereits leitende Motive des folgenden Konzerts vorgestellt und verarbeitet, was zu späteren Reminiszenzen führt.

Einsamkeit in Kontrast mit Gemeinsamkeit ist ein Thema, das hier noch ohne episodische Bewältigung angesprochen wird, was sich musikalisch wie textlich auf als eine objektive Observation darstellt.
Foetus: Einsamkeit und Gemeinsamkeit sind in vielen Fällen nah an das Konzept von Tod und Leben gekoppelt, was sich in dieser Episode in einer sehr makabren Form zeigt: Ein lebender Embryo im toten Mutterleib, der sich durch sein wesenhaftes Streben seinen Weg bis zum Erblicken des Lebenslichtes bahnt.
Achluphobia: Das Kind liegt nachts in seinem Bett und die angeborene Angst vor der Finsternis setzt ein. Schatten, Geräusche, Bewegungen – ein Wechselspiel zwischen Vorstellung und Vernunft.
Pressure of Pride: Das jugendliche Alter ist geprägt von Rebellion und Umtriebigkeit. Der werdende Erwachsene kämpft sich seinen Weg durchs Leben, hin- und hergerissen zwischen Willensstärke, Stolz, Ärger, Unzufriedenheit und vielen neuen Gefühlen. Shared Isolation: Menschen sind Herdentiere, die stark von Gewohnheiten abhängig sind.
Häufig führen diese Gewohnheiten zu langsamen Entwicklungen in zwischenmenschlichen Beziehungen, die zu Isolation führen. Diese Episode behandelt das Zusammenleben zweier Menschen, die sowohl ihre emotionale Nähe als auch ihre Reflexion des Zusammenlebens verloren haben und sich somit gemeinsam voneinander isoliert haben.
Alone at the Institution: Einsamkeit kann durch Zugehörigkeit bekämpft werden. Zugehörigkeit schafft gemeinsame Ziele und somit Kameradschaft. Aus dieser Tatsache heraus, ist der Mensch stets dazu bestrebt, Institutionen der Gemeinschaften für gemeinsame Aktivitäten zu betreiben, um somit kollektive Interessen zu erfüllen. Die Aura einer dieser Institutionen im menschenleeren Zustand, wirkt daher sehr unbehaglich. Silent Departure: Der heimliche Abgang aus dem Leben, um Konflikten aller Art zu entkommen ist ein menschliches Phänomen, das wohl nie frei von psychischem Ungleichgewicht betrachtet werden kann.
Die Unebenheit des Geistes wird hier durch die ungewöhnliche Instrumentierung verstärkt.
The Last Journey: Egal wie stark oder lose jemand in seinem Beziehungsgeflecht verwoben ist - im allerletzten Moment des irdischen Lebens, lösen sich sämtliche sozialen Bindungen und die Schwelle zwischen Diesseits und Jenseits muss alleine überschritten werden. Ob nach diesem Leben unsere Seelen wieder zueinander finden …?


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„Ich reagiere allergisch auf den Begriff Work-Life-Balance“
Sebastian Ebel, der Chef des Reisekonzerns Tui - Also, nebenbei bemerkt: Ich persönlich: AUCH !
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Hawklord
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Re: Januar 2026

Beitrag von Hawklord »

Ekseption - Reflection (1976)

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Louder Than Hell
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Re: Januar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Challenger's "Same" -1969-

Um den Reigen fremdländischer Band einmal zu erweitern, hier mal eine Gruppe aus Puerto Rico, die sich auch der Psychedelic verschrieben hatte.

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Louder Than Hell
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Re: Januar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

reform hat geschrieben: Sa 17. Jan 2026, 10:39 Blank Manuskript - Krasna Hora

Titelliste:
1.Overture 06:49
2. Foetus 06:10
3. Achluphobia 15:35
4. Pressure of Pride 03:38
5. Shared Isolation 09:55
6. Alone at the Institution 09:21
7. Silent Departure 03:37
8. The Last Journey 08:34

Doppel aufklappbares Digipack + Poster. Am Anfang steht immer das Konzept!
Und davon ausgehend entwickeln Blank Manuskript, Österreichs Aushängeschild in Sachen ArtRock ihre Kompositionen.

Dem aktuellen Album liegt diesmal ein soziales Selbstexperiment zugrunde: unter dem Arbeitstitel ‚The Krasna Hora Sessions‘ kasteiten sich die Musiker in einem Bauernhof in Tschechien um sich mit der Frage nach dem sozialen Potenzial eines Individuums zu beschäftigen.

Der Mensch unter Menschen – wie funktionieren soziale Gruppen, Einzelgängertum versus Gemeinschaft und was liegt menschlichen Beziehungen eigentlich zugrunde?
Die stoffliche Basis bildeten dabei einerseits die in der Abgeschiedenheit erlebte Gruppendynamik und andererseits erdachte oder autobiographische Episoden. Beschreibung der einzelnen Titel: Overture: Die Show beginnt mit einer eröffnenden Einleitung, die den Grundriss des behandelten Konzepts behandelt.
Dabei werden bereits leitende Motive des folgenden Konzerts vorgestellt und verarbeitet, was zu späteren Reminiszenzen führt.

Einsamkeit in Kontrast mit Gemeinsamkeit ist ein Thema, das hier noch ohne episodische Bewältigung angesprochen wird, was sich musikalisch wie textlich auf als eine objektive Observation darstellt.
Foetus: Einsamkeit und Gemeinsamkeit sind in vielen Fällen nah an das Konzept von Tod und Leben gekoppelt, was sich in dieser Episode in einer sehr makabren Form zeigt: Ein lebender Embryo im toten Mutterleib, der sich durch sein wesenhaftes Streben seinen Weg bis zum Erblicken des Lebenslichtes bahnt.
Achluphobia: Das Kind liegt nachts in seinem Bett und die angeborene Angst vor der Finsternis setzt ein. Schatten, Geräusche, Bewegungen – ein Wechselspiel zwischen Vorstellung und Vernunft.
Pressure of Pride: Das jugendliche Alter ist geprägt von Rebellion und Umtriebigkeit. Der werdende Erwachsene kämpft sich seinen Weg durchs Leben, hin- und hergerissen zwischen Willensstärke, Stolz, Ärger, Unzufriedenheit und vielen neuen Gefühlen. Shared Isolation: Menschen sind Herdentiere, die stark von Gewohnheiten abhängig sind.
Häufig führen diese Gewohnheiten zu langsamen Entwicklungen in zwischenmenschlichen Beziehungen, die zu Isolation führen. Diese Episode behandelt das Zusammenleben zweier Menschen, die sowohl ihre emotionale Nähe als auch ihre Reflexion des Zusammenlebens verloren haben und sich somit gemeinsam voneinander isoliert haben.
Alone at the Institution: Einsamkeit kann durch Zugehörigkeit bekämpft werden. Zugehörigkeit schafft gemeinsame Ziele und somit Kameradschaft. Aus dieser Tatsache heraus, ist der Mensch stets dazu bestrebt, Institutionen der Gemeinschaften für gemeinsame Aktivitäten zu betreiben, um somit kollektive Interessen zu erfüllen. Die Aura einer dieser Institutionen im menschenleeren Zustand, wirkt daher sehr unbehaglich. Silent Departure: Der heimliche Abgang aus dem Leben, um Konflikten aller Art zu entkommen ist ein menschliches Phänomen, das wohl nie frei von psychischem Ungleichgewicht betrachtet werden kann.
Die Unebenheit des Geistes wird hier durch die ungewöhnliche Instrumentierung verstärkt.
The Last Journey: Egal wie stark oder lose jemand in seinem Beziehungsgeflecht verwoben ist - im allerletzten Moment des irdischen Lebens, lösen sich sämtliche sozialen Bindungen und die Schwelle zwischen Diesseits und Jenseits muss alleine überschritten werden. Ob nach diesem Leben unsere Seelen wieder zueinander finden …?


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Eine ziemlich spannende Kiste aus Österreich von einer Band, die in den unterschiedlichsten Stilarten unterwegs sind. Mir gefällt diese Mischung ....
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Emma Peel
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Re: Januar 2026

Beitrag von Emma Peel »

Little Feat "Sailin' Shoes" -1972-

Welch Quantensprung in der Weiterentwicklung zu dem noch eher bluesig gehalten Debüt. Dank Lowell George charismatischer Persönlichkeit und dem herausragenden Können seiner Mitspieler entwickelte sich hier eine Band, die sich von nun an von Album zu Album steigerte und ihren eigenen Mix aus allen erdenklichen Genres des RootsRock entwickelte.

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