Die Band aus Oregon hat einen Cocktail aus Country, Blues und auch Soul entwickelt, der eher verhalten transportiert wird ....

April 2016

Feine LP. Steht hier auch. Muss ich mal wieder hören.








In diesem Fall "nur" bis nach Münster. Bin aber gut durchgekommen trotz Osterverkehr.Louder Than Hell hat geschrieben: ↑Do 2. Apr 2026, 23:32 Dann scheinen ja die erste Unfälle wegen möglicher Ablenkungen vorprogrammiert zu sein, denn der Stoff hat es ja in sich. Andererseits mit 750 km kommst du vom Allgäu gerade nach Hamburg.





Eine sehr schön und auch im Detail beschriebene Rezi dieses Konzertereignisses, die mich neugierig gemacht hat. Bekanntlich kann man bei YouTube mittlerweile die Sachen schneller hören, bevor sie auf den Markt kommen. Da ich ihre früheren Alben allesamt nicht kenne, kann ich folglich keine Vergleiche vornehmen. Aber was ich von diesem Album im Schnelldurchgang gehört habe, hat mich schon berührt. Nicht nur die ausdrucksstarke Stimme von Dana Fuchs, sondern auch ihre Band weiß bei mir zu punkten. Und mit Jon Diamond hat sie einen Spitzengitarristen an ihrer Seite. Vielleicht gehst du ein wenig zu streng mit deiner abschließenden Anmerkung um, denn mit einem Livefeuerwerk ala Southside Johnny & The Asbury Jukes oder der The J. Geils Band sollte man dieses Album nicht vergleichen.Tranceformer hat geschrieben: ↑Fr 3. Apr 2026, 19:28
Dana Fuchs – Live in Denmark
Veröffentlichungstermin: 27. März 2026
TRACK LIST LP:
Side A
01 Double Down On Wrong 05:58
02 Borrowed Time 03:25
3 Battle Lines 04:39
04 Curtain Close 07:16
Side B
05 Ready To Rise 05:20
06 Hard Road 04:56
07 Nothing You Own 06:02
08 Sympathy For The Devil 05:24
TRACK LIST CD:
Double Down On Wrong
Hard Road
Blue Mist Road
Superman
Nothing You Own
Home Is Where The Hatred Is
Borrowed Time
Battle Lines
Curtain Close
Sympathy For The Devil
Musicians:
Dana Fuchs: Vocals, Acoustic Guitar, Cajón, Tambourine
Jon Diamond: Guitar, Backing Vocals
Kevin Mackall: Bass
Piero Perelli: Drums
Pünktlich zum Start ihrer „Zurück nach Deutschland“-Tour veröffentlichte Ruf Records das neue Live-Album „Dana Fuchs Live in Denmark“. Die Tournee begann nur einen Tag nach dem Release, am 28. März 2026 in Erfurt.
Zuletzt erlebte ich Dana Fuchs im Jahr 2014 live auf der Bühne. Damals war ihr Sound tief im Blues verwurzelt, garniert mit Soul- und Funk-Elementen, wofür nicht zuletzt die damalige Bläsersektion verantwortlich war.
Hört man sich nun das dänische Live-Dokument an, stellt man schnell fest: Die Musik ist noch erdiger und roher geworden, mit einem deutlich stärkeren Fokus auf Rock-Elemente.
Damals wie heute drängen sich Vergleiche mit Größen wie Joss Stone, Beth Hart, Tina Turner oder Melissa Etheridge auf. Besonders der Name Janis Joplin fällt immer wieder. Doch wie ich finde, greift dieser Vergleich nur oberflächlich: Während Joplin von einer fast unkontrollierten, jugendlichen Gewalt durchzogen war, die förmlich aus ihr heraus explodierte, verfügt Dana Fuchs über eine geschulte Stimme. Sie weiß genau, wie sie ihr Instrument einsetzt, und bewegt sich dabei stilsicher auf dem Terrain des Southern Rock, ohne den Blues je aus den Augen zu verlieren.
Die Veröffentlichungspolitik wirft allerdings Fragen auf, denn die Inhalte von CD und LP weichen drastisch voneinander ab. Während die CD zehn Songs umfasst, finden sich auf der LP leider nur acht. Mit „Home Is Where The Hatred Is“, „Blue Mist Road“ und „Superman“ fehlen drei essenzielle Stücke der CD auf dem schwarzen Gold. Im Gegenzug enthält die LP den Song „Ready To Rise“, der wiederum auf der CD fehlt. Was soll das? Will man den eingefleischten Fan hier zum Doppelkauf animieren?
Mir persönlich reicht die LP, doch das Fehlen von „Blue Mist Road“ schmerzt sehr. Das Stück stammt ursprünglich von ihrem 2022er Album „Borrowed Time“ (von dem ohnehin der Großteil des Live-Materials stammt) und zählt mit seinen 6:38 Minuten für mich zu den absoluten Highlights der Aufzeichnung. Ebenso bedauerlich ist der Verzicht auf das großartige „Home Is Where The Hatred Is“.
Zu den Höhepunkten, die es glücklicherweise auf beide Formate geschafft haben, gehört das abschließende „Sympathy For The Devil“ sowie das starke „Curtain Close“, welches die erste LP-Seite würdig abschließt.
Eigentlich gibt es an den acht Darbietungen der LP musikalisch nichts auszusetzen. Dana Fuchs hat es schlicht drauf; ihre Stimme ist stets fesselnd und gekonnt eingesetzt. Und dennoch: Der Funke will bei mir einfach nicht überspringen.
Obwohl – oder gerade weil – ich eine umfassende Live-Vinyl-Sammlung besitze; hier stellt sich einfach keinerlei Live-Atmosphäre ein. Dana Fuchs performt sich gekonnt durch die Tracks, doch das Drumherum ist steril: Alles ist hart gekappt, es gibt keine Ansagen und kaum Publikumsreaktionen. Echte Live-Aufnahmen gehen für mich anders.
Ich sehe das Ganze mit Dankbarkeit, was hier live mit einer kompetenten Band, die im Grund allesamt Könner sind, auf den Weg gebracht wurde. Und die sängerische Leistung Dana Fuchs war schon immer sehr umfassend, egal in welche Schublade man sie packen wollte. Ein Livealbum, das powert und die Musikstücke mit gekonnten Spielzügen auf den Weg bringt und ihre innere Identität ablesdbar ist, belegt spürbar dieses Konzert...... Das ist schon ein Glücksfall.Tranceformer hat geschrieben: ↑Fr 3. Apr 2026, 19:28
Dana Fuchs – Live in Denmark
Veröffentlichungstermin: 27. März 2026
TRACK LIST LP:
Side A
01 Double Down On Wrong 05:58
02 Borrowed Time 03:25
3 Battle Lines 04:39
04 Curtain Close 07:16
Side B
05 Ready To Rise 05:20
06 Hard Road 04:56
07 Nothing You Own 06:02
08 Sympathy For The Devil 05:24
TRACK LIST CD:
Double Down On Wrong
Hard Road
Blue Mist Road
Superman
Nothing You Own
Home Is Where The Hatred Is
Borrowed Time
Battle Lines
Curtain Close
Sympathy For The Devil
Musicians:
Dana Fuchs: Vocals, Acoustic Guitar, Cajón, Tambourine
Jon Diamond: Guitar, Backing Vocals
Kevin Mackall: Bass
Piero Perelli: Drums
Pünktlich zum Start ihrer „Zurück nach Deutschland“-Tour veröffentlichte Ruf Records das neue Live-Album „Dana Fuchs Live in Denmark“. Die Tournee begann nur einen Tag nach dem Release, am 28. März 2026 in Erfurt.
Zuletzt erlebte ich Dana Fuchs im Jahr 2014 live auf der Bühne. Damals war ihr Sound tief im Blues verwurzelt, garniert mit Soul- und Funk-Elementen, wofür nicht zuletzt die damalige Bläsersektion verantwortlich war.
Hört man sich nun das dänische Live-Dokument an, stellt man schnell fest: Die Musik ist noch erdiger und roher geworden, mit einem deutlich stärkeren Fokus auf Rock-Elemente.
Damals wie heute drängen sich Vergleiche mit Größen wie Joss Stone, Beth Hart, Tina Turner oder Melissa Etheridge auf. Besonders der Name Janis Joplin fällt immer wieder. Doch wie ich finde, greift dieser Vergleich nur oberflächlich: Während Joplin von einer fast unkontrollierten, jugendlichen Gewalt durchzogen war, die förmlich aus ihr heraus explodierte, verfügt Dana Fuchs über eine geschulte Stimme. Sie weiß genau, wie sie ihr Instrument einsetzt, und bewegt sich dabei stilsicher auf dem Terrain des Southern Rock, ohne den Blues je aus den Augen zu verlieren.
Die Veröffentlichungspolitik wirft allerdings Fragen auf, denn die Inhalte von CD und LP weichen drastisch voneinander ab. Während die CD zehn Songs umfasst, finden sich auf der LP leider nur acht. Mit „Home Is Where The Hatred Is“, „Blue Mist Road“ und „Superman“ fehlen drei essenzielle Stücke der CD auf dem schwarzen Gold. Im Gegenzug enthält die LP den Song „Ready To Rise“, der wiederum auf der CD fehlt. Was soll das? Will man den eingefleischten Fan hier zum Doppelkauf animieren?
Mir persönlich reicht die LP, doch das Fehlen von „Blue Mist Road“ schmerzt sehr. Das Stück stammt ursprünglich von ihrem 2022er Album „Borrowed Time“ (von dem ohnehin der Großteil des Live-Materials stammt) und zählt mit seinen 6:38 Minuten für mich zu den absoluten Highlights der Aufzeichnung. Ebenso bedauerlich ist der Verzicht auf das großartige „Home Is Where The Hatred Is“.
Zu den Höhepunkten, die es glücklicherweise auf beide Formate geschafft haben, gehört das abschließende „Sympathy For The Devil“ sowie das starke „Curtain Close“, welches die erste LP-Seite würdig abschließt.
Eigentlich gibt es an den acht Darbietungen der LP musikalisch nichts auszusetzen. Dana Fuchs hat es schlicht drauf; ihre Stimme ist stets fesselnd und gekonnt eingesetzt. Und dennoch: Der Funke will bei mir einfach nicht überspringen.
Obwohl – oder gerade weil – ich eine umfassende Live-Vinyl-Sammlung besitze; hier stellt sich einfach keinerlei Live-Atmosphäre ein. Dana Fuchs performt sich gekonnt durch die Tracks, doch das Drumherum ist steril: Alles ist hart gekappt, es gibt keine Ansagen und kaum Publikumsreaktionen. Echte Live-Aufnahmen gehen für mich anders.
Münster??? Das ist doch der Ort in Deutschland wo nur gebetet und nochmals gebetet wird. Na, da komm mal als geläuterter Mensch zurück.Kröter hat geschrieben: ↑Fr 3. Apr 2026, 20:13In diesem Fall "nur" bis nach Münster. Bin aber gut durchgekommen trotz Osterverkehr.Louder Than Hell hat geschrieben: ↑Do 2. Apr 2026, 23:32 Dann scheinen ja die erste Unfälle wegen möglicher Ablenkungen vorprogrammiert zu sein, denn der Stoff hat es ja in sich. Andererseits mit 750 km kommst du vom Allgäu gerade nach Hamburg.
Das Wort Krautrock dürfte hier nicht fehl am Platze und nehmen Dinge aus dem Umfeld Amon Düll II wahr. Das spätere Folgealbum "Delayed" ist wesentlich konturenreicher und englischen Stilarten angepasst. Mir gefallen beiden Zeitfenster, die etwas Verwilderte, als auch die etwas Strukturiertere.